Michael Jackson Anschuldigungen haltlos?


Kann Pop-Star Michael Jackson die erneuten Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs von sich weisen? Bereits im Frühjahr stellte die Polizei die Ermittlungen gegen ihn ein.

Die Vorwürfe der sexuellen Nötigung gegen Michael Jackson sind bereits im Frühjahr von Ermittlern der Jugendbehörde von Los Angeles als unbegründet zurückgewiesen worden. Dies geht aus einer am Dienstag im Internet aufgetauchten vertraulichen Aktennotiz hervor. Ein Verwaltungsbeamter der Behörde für Kinder und Familien hatte sie auf Grundlage eines Ermittlungsverfahrens im vergangenen Februar verfasst.

Die Notiz stammt vom 26. November und ist nach Angaben eines Insiders authentisch. Eine Woche zuvor hatte ein Staatsanwalt des Bezirksgerichtes von Santa Barbara Anklage gegen den US-Sänger erhoben, weil er einen Jungen sexuell missbraucht haben soll. Gemäß der nun aufgetauchten Akte gaben sowohl der Junge als auch sein Bruder bei den Ermittlungen im Februar zu Protokoll, dass Michael Jackson sich nicht an ihnen vergriffen habe. Ihre ältere Schwester gab an, kein unangemessenes Verhalten des Popstars gegenüber ihren Brüdern beobachtet zu haben.

Ankläger Thomas Sneddon sagte am Dienstag, die Aktennotiz werde das Verfahren gegen Jackson nicht beeinflussen. Man habe zur Zeit der Anklage über die Ermittlungen im Frühjahr gewusst. Die Schule der Jungen hatte die Polizei von Los Angeles eingeschaltet. Die Lehrer befürchteten, die Kinder seien von ihrer Mutter vernachlässigt und von Jackson missbraucht worden. Sowohl die Jugendbehörde als auch die Polizei seien jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass die Anschuldigungen der Schule "unbegründet" gewesen seien, heißt es in der Aktennotiz.


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