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Monica Lierhaus "Ohne die Krankheit wäre ich nicht Single"


Monica Lierhaus kämpft noch immer mit den Auswirkungen ihrer missglückten Hirn-OP - nicht nur körperlich. Die Moderatorin ist sich sicher: Die Erkrankung hat ihre Beziehung zerstört.

Die folgenschwere Operation liegt mittlerweile sechs Jahre zurück. Monica Lierhaus wurde 2009 nach einer missglückten Hirnoperation in ein künstliches Koma versetzt. Sie trägt schwere Folgeschäden davon. Als sie wieder aufwacht, muss sie das Sprechen und Gehen neu lernen. Ein schwerer Schlag für die erfolgreiche "Sportschau"-Moderatorin.

An den Folgen der OP hat sie bis heute zu leiden. Doch während es gesundheitlich bergauf geht, macht ihr vor allem die Trennung von ihrem langjährigen Partner Rolf Hellgardt zu schaffen. "Das ist sehr schwer", sagte Lierhaus im Interview mit dem Magazin "Gala". "Ich glaube, dass wir nicht getrennt wären ohne die Erkrankung. Ohne die Krankheit wäre ich nicht Single."

Die Beziehung der beiden geriet in die Schlagzeilen, als Lierhaus dem TV-Produzenten 2011 auf der Bühne bei der Verleihung der Goldenen Kamera einen Heiratsantrag machte. Dieser sagte zunächst ja, doch die Hochzeit ließ auf sich warten. Später nannte Lierhaus den Antrag vor laufenden Kameras selbst einen schweren Fehler. Sie habe ihrem Partner keine andere Wahl gelassen, als ja zu sagen.

Im vergangenen Mai trennte sich das Paar. Mit Hellgardt hat Lierhaus nur noch "sehr sporadisch" Kontakt, wie sie der "Gala" erzählte.

mai/DPA

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