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Dunkle Vorahnung Monica Lierhaus: "Ich dachte immer, dass irgendwann der große Knall kommt"

Monica Lierhaus
Neun Jahre nach ihrer missglückten Hirn-OP lebt Monica Lierhaus alleine in einer Wohnung in Hamburg. 
© Picture Alliance
Vor neun Jahren änderte sich Monica Lierhaus' Leben dramatisch. Heute sagt die Moderatorin, sie hätte schon immer geahnt, dass ihr etwas Schlimmes passieren würde. 

Sie musste alles neu erlernen: Nachdem Monica Lierhaus 2009 nach einer missglückten Gehirnoperation aus dem Koma erwacht war, konnte sie weder sprechen noch laufen. Damals kämpfte sich die 47-Jährige zurück ins Leben - und auf die Fernsehbildschirme. 

Monica Lierhaus wird von ihrer Schwester und ihrer Mutter unterstützt

Heute, neun Jahre nach dem schlimmen Schicksalsschlag, lebt Lierhaus alleine mit ihrer Hündin Pauline in einer behindertengerechten Wohnung in Hamburg. Das erzählte die Sportmoderatorin jetzt im Interview mit "Bunte". Und sie verriet auch, dass sie die schwere Reha und die vielen Therapiestunden ohne ihren damaligen Lebensgefährten Rolf Hellgardt wohl nicht geschafft hätte. Im Mai 2015 trennte sich Hellgardt von Lierhaus. Alleine ist sie heute aber trotzdem nicht. Besonders ihre Schwester und ihre Mutter stehen der TV-Frau zur Seite. "Ich wüsste gar nicht, was ich ohne meine Familie machen würde", erzählte sie der Zeitschrift. "Wir machen Mädelsabende. Dann sind zehn Mädchen bei mir zu Gast, und dann bringt jeder was mit und dann essen wir zusammen. Die kommen immer zu mir."

Lierhaus hatte schon vor Jahren eine dunkle Vorahnung

Dass ihr irgendwann etwas Schlimmes passieren würde, habe die Moderatorin schon früh geahnt. "Ich habe immer schon eine Ahnung gehabt, dass irgendwann der große Knall kommt. Ich habe immer die Sorge gehabt, dass irgendwann Schluss ist", offenbarte sie in dem Gespräch. Neben diversen Arztterminen, die täglich auf dem Programm der Sportexpertin stehen, verbringe sie die meiste Zeit mit ihrer Hündin. "Ich gehe jeden Tag viermal mit der Pauline um den Block. Dann gehe ich ab und zu an die Alster mit meiner Mutter. Dann gehe ich halt einkaufen und was man so macht im normalen Leben", sagte sie. 

ls

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