Nach Rauswurf bei Paramount Footballteam-Eigner rettet Tom Cruise


Der Rauswurf beim Filmstudio Paramount hat Tom Cruise nicht geschadet. Im Gegenteil: Der Eklat hat für neue Geschäftsbeziehungen gesorgt. Drei Investoren wollen das Filmstudio des Schauspielers finanziell unterstützen.

Eine Woche nachdem das Filmstudio Paramount seinen Star Tom Cruise vor die Tür gesetzt hat, hat der Hollywoodstar neue Geschäftspartner gefunden. Drei Investoren - darunter der Besitzer des US-Footballteams "Washington Redskins" - werden die Produktionsfirma des Schauspielers finanziell unterstützen, berichtete die "Los Angeles Times". Die Zeitung bezifferte den Betrag nach Insider-Informationen mit "weniger als drei Millionen Dollar" im Jahr. Damit sollen Cruise und seine Produktionspartnerin Paula Wagner ihre Bürokosten decken. Im Gegenzug werden die Investoren an der Finanzierung von Filmprojekten beteiligt. Der Vertrag wurde zunächst auf zwei Jahre geschlossen.

Paramount-Vorwurf: "Kreativer Selbstmord"

Von Paramount sollen Cruise und Wagner zuletzt jährlich 10 Millionen Dollar (7,8 Millionen Euro) erhalten haben. Doch nach 14-jähriger Zusammenarbeit war es in der vergangenen Woche zu einem Eklat gekommen. Paramount weigerte sich, den für Cruise lukrativen Vertrag zu verlängern. Sumner Redstone, der 83-jährige Aufsichtsratsvorsitzende der Muttergesellschaft Viacom, warf Cruise vor, durch peinliche Auftritte "kreativen Selbstmord" begangen zu haben. Das schlagzeilenträchtige Verhalten des 44-jährigen Schauspielers habe dem jüngsten Paramount-Cruise-Streifen "Mission Impossible 3" an den Kinokassen geschadet, führte das Studio unter anderem als Begründung an.

Cruise und Wagner hatten die Kritik scharf zurückgewiesen. Sie selbst hätten sich dazu entschieden, neue Inverstoren zu suchen und unabhängig von dem großen Hollywood-Studio zu arbeiten. Mit Paramount-Filmhits wie "Top Gun", "Tage des Donners", "Krieg der Welten" und "Mission Impossible" war Cruise zum Superstar aufgestiegen.

DPA DPA

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