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Nach tragischem Tod des Sohns Hardy Krüger jr. ist untröstlich


Hardy Krüger jr. kann nicht verstehen, dass sein kleiner Sohn nur einen Tag nach seiner Taufe verstarb. In einem Interview zeigt sich der Schauspieler untröstlich.

Hardy Krüger jr. kann den tragischen Tod seines kleinen Sohnes nur schwer verarbeiten. Der Schauspieler und seine Frau mussten im Juli den Tod von Paul-Luca verkraften, der an plötzlichem Kindstod verstarb. Der Schicksalsschlag ereignete sich nur einen Tag nach der Taufe des Kleinen. Dass er vor seinem Tod getauft wurde, sei jedoch kein Trost für die trauernden Eltern, gesteht Krüger im Gespräch mit der "Bild".

"Nein", antwortet er. "Du lässt dein Kind taufen und ein paar Stunden später ist es tot." Das sei absurd. "Du kriegst einen Segen, um wieder gehen zu können. Versteh ich nicht", zitiert das Blatt den 43-Jährigen. "Anscheinend hat der Himmel einen Engel gebraucht. Ein Trost ist es trotzdem nicht", sagte Krüger und gab zu, mit Gott zu hadern. "Wer würde das in so einer Situation nicht tun? Auf meinen Armen habe ich Paul-Luca in die Kirche zum Taufen getragen, sieben Tage später im Sarg aus der Kirche wieder heraus." Das sei nicht begreifbar. "Das ist nicht zu ertragen."

Besonders schlimm seinen für ihn und seine Frau Katrin, die außerdem eine vierjährige Tochter haben, die Nächte, in denen sie keinen Schlaf fänden, zitiert die "Bild" den Schauspieler. "Die Nächte sind wahnsinnig lang. Man wartet nur darauf, dass man wieder aufstehen kann. Da kommen immer wieder diese Bilder, die einem nicht aus dem Kopf gehen." Nur eines könne ihn im Moment wieder glücklich machen, so Krüger: "Ich will meinen Jungen wieder, dann ist alles wieder gut."

cjf/Bang

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