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Schauspielerin "Das war traumatisch": Natalia Avelon schildert Folgen eines sexuellen Übergriffs

Natalia Avelon
Natalia Avelon war lange in Therapie
© AAPimages/Lueders / Picture Alliance
Welche Auswirkungen Übergriffe auf Mädchen haben können, hat Schauspielerin Natalia Avelon jetzt geschildert. Sie selbst musste wegen eines sexuellen Übergriffs in Therapie. 

Zurzeit ziert Natalia Avelon das Cover der deutschen Ausgabe vom "Playboy". Auf Instagram postete die Schauspielerin, die unter anderem bekannt ist aus "Das wilde Leben", wo sie Uschi Obermeier verkörperte, ein Foto des Titelblatts.

Natalia Avelon schildert sexuellen Übergriff

Sowohl in ihren Rollen als auch bei öffentlichen Auftritten wirkt Avelon wie eine Frau, die sich in ihrer Haut sehr wohlfühlt. Dass das nicht immer so war, erzählt sie jetzt in der Sendung "VIPstagram" von RTL. 

"Ich bin mit zwölf Jahren, vor der Pubertät noch, vom Schwimmbad nach Hause gegangen. In einem Dörfchen mit 4.000 Menschen. Ich dachte, irgendein Nachbar läuft vor mir. Der dreht sich um, greift mir in den Schritt, hält mich fest", schildert sie ein Ereignis, das ihr Leben fortan prägen sollte. Weil sie laut schrie, sei der Mann damals geflohen, berichtet sie. Doch Folgen habe der sexuelle Übergriff trotzdem gehabt. "Das war ein Eingriff in meine Pubertät. Das war traumatisch", sagt die heute 41-Jährige und gibt zu, sie habe lange Zeit Angst vor Männern gehabt. Der Übergriff sei ihr peinlich gewesen. 

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Sie setzt sich für mentale Gesundheit ein

Sie habe anschließend eine Therapie gemacht, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. "Wir werden selbstbewusst geboren und dann wird uns das genommen", erklärt die Schauspielerin. Sie habe sich "nicht unterkriegen" lassen wollen, doch ohne eine Therapie hätte sie nicht aus ihrem Tief rausgefunden. "Mentale Gesundheit ist ein wichtiges Thema", sagt sie. 

Auch ihr Beruf habe ihr später geholfen, sich wohl zu fühlen in ihrem Körper. "Rückblickend muss ich sagen, dass mir die Arbeit an dem Film meine eigene Sexualität nähergebracht hat", erklärt sie in der neuen Ausgabe des "Playboy". "Ob nackt oder zugeknöpft, das Wichtigste ist, dass jeder völlig autark das ausleben darf, was sie oder ihn glücklich macht, ohne sich den anderen gegenüber rechtfertigen zu müssen", betont sie in dem Männermagazin. 

Quellen: Vip.de / Playboy

ls

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