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Operation Pinkelstein: Gérard Depardieu bereut peinlichen Air-France-Auftritt

Kurz vor dem Start seiner Air-France-Maschine konnte der Schauspieler Gérad Depadieu nicht mehr an sich halten und urinierte in den Mittelgang. Ein gesundheitliches Problem sei Schuld an dem Vorfall, behauptete jetzt ein Freund des Franzosen.

Gérard Depardieu bereut seinen peinlichen Auftritt in einer Air-France-Maschine. Der Schauspieler hatte am Dienstag in den Mittelgang eines Flugzeuges uriniert. Anfänglichen Berichten, der 64-Jährige habe zum Zeitpunkt des Vorfalls unter Alkoholeinfluss gestanden, wurde inzwischen widersprochen. Vielmehr soll ein gesundheitliches Problem schuld am Verhalten des Franzosen gewesen sein.

Edouard Baer, ebenfalls Schauspieler und ein enger Freund Depardieus, erklärte in einem Statement: "Er hat Prostata-Probleme und das Ganze war sehr besorgniserregend und demütigend für ihn. Er war zu dem Zeitpunkt stocknüchtern. Das ist nicht die Art, wie er sich normalerweise verhält."

Baer war während des Zwischenfalls ebenfalls an Bord der Maschine, die von Paris nach Dublin fliegen sollte. Er sei seinem Freund mit einem Behältnis zur Hilfe geeilt, als dieser nicht mehr an sich halten konnte. Die Flasche, die er ihm reichte, sei jedoch nicht ausreichend gewesen.

Andere Passagiere haben indes peinlich berührt auf den Vorfall reagiert, wobei ein Augenzeuge der felsenfesten Überzeugung war, der Schauspieler hätte vorher zu tief ins Glas geschaut: "Wir konnten alle sehen, dass er getrunken hatte. Die Stewardess war sprachlos. Niemand sagte etwas. Das Ganze ist mit Höflichkeit über die Bühne gegangen."

Das Flugzeug war nach Depardieus Unfall zwei Stunden lang gereinigt worden, bevor es wieder startklar war.

hw/Bang
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