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Charity-Song mit Video Von Kristen Bell bis Sarah Jessica Parker: Promis singen für Orlando

Sarah Jessica Parker, Kristen Bell
"What the World needs now is love, sweet love": Die Schauspielerinnen Sarah Jessica Parker und Kristen Bell unterstützen den Charity-Song.
© Screenshot
Mehr Liebe für die Welt: Zahlreiche Broadway-Stars haben nach dem Anschlag in Orlando gemeinsam einen Charity-Song aufgenommen. Promis wie Sarah Jessica Parker, Kristen Bell oder Whoopi Goldberg singen mit.

Nach dem schrecklichen Attentat auf einen Schwulenclub in Orlando, Florida trauern die Menschen weltweit um die Opfer. Nun haben sich zahlreiche Broadway-Stars zusammengetan, um ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen: Sie haben den Song "What the World Needs Now is Love" als Charity-Single aufgenommen. 

Promis wie Kristen Bell, Whoopi Goldberg, "Die Nanny"-Darstellerin Fran Drescher oder "Die Eisprinzessin"-Sängerin Idina Menzel schmettern den Klassiker für den guten Zweck. Die Einnahmen gehen zu 100 Prozent an eine LGBT-Einrichtung in Florida. Auch "Sex and the City"-Star Sarah Jessica Parker, die ihre Karriere im Alter von elf Jahren am Broadway startete, und ihr Ehemann Matthew Broderick sind im Clip am Mikrofon zu sehen. Die Videoaufnahmen entstanden hauptsächlich in einem Studio in New York, sowie in Los Angeles und Miami. Spätestens wenn alle Broadway-Talente im Chor den Refrain anstimmen, ist Gänsehaut angesagt:

"Was die Welt jetzt braucht, ist Liebe, süße Liebe. Es ist das einzige, wovon es einfach zu wenig gibt," heißt es in dem Lied, das auf iTunes erhältlich ist. Die Pazifisten-Hymne wurde erstmals 1965 veröffentlicht und von Jackie DeShannon gesungen, später nahmen auch Dionne Warwick und die Surpremes Versionen des Songs auf. Mit der neuen Cover-Version zeigt die Theaterszene des Broadway, dass sie Anteil nimmt am Schicksal der Ermordeten und Homophobie nicht toleriert.

Kurz nach dem Anschlag hatten bereits Weltstars wie Paul McCartney und Adele ihre Trauer bekundet: Der Ex-Beatle schwenkte bei einem Konzert in Berlin die Regenbogenfahne, Adele widmete ihr gesamtes Konzert in Antwerpen den Besuchern des Clubs in Orlando und brach in Tränen aus.

Schwerster Terrorangriff in den USA seit dem 11. September

Am 12. Juni hatte in Orlando ein bewaffneter Mann 49 Menschen mit einem halbautomatischen Gewehr umgebracht. Der Attentäter hatte im Schwulenclub "Pulse" gezielt auf Besucher geschossen und Geiseln genommen. Er soll sich zur Terrororganisation Islamischer Staat bekannt haben und wurde selbst bei einem Schusswechsel von Polizisten getötet. Der Anschlag gilt als der folgenschwerste Vorfall in den USA seit den Terrorangriffen vom 11. September 2001.

sst

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