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Schönheitsideale in der Showbranche Warum Palina Rojinski unter ihrer Oberweite litt

Palina Roijisnki
Palina Rojinski findet, dass Schönheitsideale zu viel Druck aufbauen
© Picture Alliance
"Ich wiege eben mal mehr und mal weniger": Palina Rojinski hat eine gesunde Einstellung zu ihrem Körper. Doch das war nicht immer so. Vor allem ihre Oberweite war früher ein Problem für die Moderatorin.

Groß, schlank, durchtrainiert: Wenn weibliche Promis sich auf den Roten Teppich wagen, dann verkörpern die meisten von ihnen ein gängiges Schönheitsideal. Mithilfe von Make-up, Kleidung und Haar-Styling wird für die Fotografen die perfekte Illusion geschaffen - und das noch vor der üblichen Photoshop-Bearbeitung. Palina Rojinski ist längst ein Profi, was Glamour-Auftritte angeht, doch sie sieht den Schönheitsdruck in der Show-Branche kritisch.

"Der ganze Selfie-Wahn und die Social-Media-Selbstoptimierung sind ungesund", sagte die 32-Jährige dem Promi-Magazin "Gala". Sie sei oft für ihren Körper kritisiert worden, litt vor allem unter ihrer großen Oberweite. "Deshalb habe ich anfangs oft Job-Angebote bekommen, die nur in Richtung Trash gingen", sagte die Moderatorin und Schauspielerin. Das Problem kennen viele Frauen in der Branche. Moderationskollegin Ruth Moschner sagte der "Gala" etwa, dass ihr zu Beginn ihrer Karriere geraten wurde, ein paar Kilos abzunehmen.

Palina Rojisnki wollte ihren Körper früher verstecken

Rojinski ließ sich anfangs vom Schönheitsdruck anstecken. "Tatsächlich habe ich einige Zeit genau aufgepasst, was ich anziehe. Ich wollte oft meinen Bauch verstecken und meine Arme, weil ich die zu dick fand. Es hat gedauert bis ich sagen konnte: So bin ich halt, und das gehört zu mir!"

Brandenburg

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Der entspannte Umgang damit spiegelt sich auch auf ihrem Instagram-Account wieder, wo sie sich mal im Badeanzug, mal im Jogging-Outfit zeigt. Hartes Training und Verzicht kennt Rojinski jedoch von früher. Als Kind war sie zwei Mal Deutsche Meisterin in der rhythmischen Sportgymnastik, trainierte jahrelang Ballett und andere Tanzsportarten. "In Trainingszeiten durfte ich ja kaum was essen, nur Äpfel, Bananen, Salat. Montags hab ich mich auf die Waage gestellt, da hieß es: bis Donnerstag zwei Kilo runter. Das war verdammt hart, weil ich ein Vielfraß bin", sagte sie vor einigen Jahren dem "Tagesspiegel". Diese Zeiten sind längst vorbei - zum Glück.

sst

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