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Männermagazin: Pamela Anderson wird letztes Nacktmodel im US-"Playboy"

Sie ist eines der berühmtesten Models in der Geschichte des Magazins, keine andere Frau war häufiger im "Playboy" zu sehen als sie - klar, dass Pamela Anderson die "Nackt-Ära" der Zeitschrift auch beendet.

Pamela Anderson im Playboy

Ein nackter Abschiedsgruß: Pamela Anderson wird die letzte unbekleidete Frau auf dem "Playboy"-Cover

Die US-Ausgabe des "Playboy" will künftig keine Nacktbilder mehr bringen, hat sich für das Finale aber noch einmal etwas Besonderes ausgedacht: Pamela Anderson wird das letzte unbekleidete Model des legendären Männermagazins sein, wie "Entertainment Tonight" berichtete. Das habe die Kanadierin dem Online-Portal exklusiv im Interview verraten. Und: Sie habe die Erlaubnis ihrer Söhne für das Shooting eingeholt. Für die 48-Jährige ist es der 14. Auftritt im Blatt seit 1989 - Rekord! 

Von ihren beiden Söhnen habe sie auch erfahren, dass der "Playboy" in den USA künftig auf Nacktbilder verzichte. "Ich dachte: Was? Macht Ihr Witze?", sagte der frühere "Baywatch"-Star. "Aber dann dachte ich, dass das vielleicht ganz gut sei." Denn: "Es ist schwer, mit dem Internet mitzuhalten. Und das Mädchen von nebenan gibt es nicht mehr. Sie hebt heute ihre Bluse und macht ein Selfie. Da ist nichts Geheimnisvolles mehr. Es hat nicht mehr den Charme und die Unschuld, die es einmal gab." 

Keine Nackten mehr ab März 2016

Pamela Anderson auf dem Cover der Januar/Februar-Ausgabe des US-"Playboy"

Pamela Anderson auf dem Cover der Januar/Februar-Ausgabe des US-"Playboy"

Der US-"Playboy" hatte im Oktober angekündigt, ab März 2016 keine nackten Frauen mehr abdrucken zu wollen. Begründung: Die Zeiten hätten sich geändert. Die deutsche Ausgabe des Magazins will allerdings nicht mitmachen und auch weiterhin Nacktbilder drucken. Der "Playboy" hatte mit den Abbildungen von vollkommen nackten Frauen einst ein Tabu gebrochen, in seiner ersten Ausgabe 1953 war eine komplett unverhüllte Marilyn Monroe zu sehen. In den vergangenen Jahren verlor das Blatt allerdings stetig an Auflage, weswegen die Chefredaktion im Oktober ein neues Konzept ankündigte.

tim / DPA