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Fotografien von Albert Watson: Gigi Hadid als Femme fatale - der Pirelli-Kalender 2019 erzählt filmreife Geschichten

Der Pirelli-Kalender 2019 stammt von dem schottischen Fotografen Albert Watson. Mit Topmodels wie Gigi Hadid und Laetitia Casta inszenierte er Bilder, die aus Filmen stammen könnten - und beim Betrachter das Kopfkino in Gang setzen.

Gigi Hadid

Gigi Hadid

Schon immer war der Pirelli-Kalender weit mehr als einfach nur Pin-up. Hier posierten die bekanntesten Models für die gefragtesten Fotografen, und im Idealfall war das fertige Produkt mehr als eine Ansammlung von Aktfotografien - Pirelli erzählt Geschichten.

So auch in diesem Jahr. Der Kalender 2019 wurde von dem schottischen Fotografen Albert Watson entworfen und steht unter dem Titel "Dreaming". In seinen Bildern erzählt der Fotograf die Geschichte von vier Frauen, die von Gigi Hadid, Julia Garner, Misty Copeland und Laetitia Casta verkörpert werden. Insgesamt sind 40 Aufnahmen entstanden, sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiß, die allesamt Stills aus klassischen Filmen sein könnten. 

Der Pirelli-Kalender 2019 stammt von Albert Watson 

Mal inszeniert er Gigi Hadid als laszive Femme fatale im Schwarzweiß-Schattenspiel einer Jalousie - als stamme die Szene aus einem Film noir. Ein andermal posiert Laetitia Casta in einem dunkelgrünen Raum vor einer Juke-Box - als wäre sie einem Streifen des aus Hong Kong stammenden Regisseurs Wong Kar-Wai entsprungen.

"Ich wollte qualitativ hochwertige Aufnahmen mit Tiefe, die etwas erzählen. Ich wollte mehr, als einfach nur Personen abbilden", sagt Albert Watson über sein Projekt. "Jeder, der den Kalender betrachtet, soll erkennen, dass ich die Frauen, die vor meiner Kamera agierten, entdecke und eine Situation schaffe, aus dem ein positives Bild der Frau von heute entspringt."

Jede der vier Frauen habe ihre eigene Individualität und blicke auf ihre Zukunft. Entsprechend des Obtertitels "Dreaming" werde ihre Träume in diesem Kalender als Erzählung in vier "kleinen Filmen" präsentiert.

Ursprünglich war der Pirelli-Kalender ein Werbegag des italienischen Reifenherstellers, doch er hat sich zum begehrten Sammlerobjekt entwickelt. Seit 1964 gibt es diesen Kalender, der 1967 und von 1975 bis 1983 aufgrund der Rezession in Europa pausierte. Der vorliegende Kalender ist bereits die 46. Ausgabe - und mit Sicherheit nicht die letzte.

Mehr über den Pirelli-Kalender 2019 auf der offiziellen Website

Making of: So lief das Shooting für den Pirelli-Kalender 2019 ab

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.