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Welt-Aids-Tag: Prinz Harry verrät Geheimnis für Aids-Kampagne

Anlässlich des Welt-Aids-Tages hat Prinz Harry für die Kampagne #FeelNoShame sein größtes Geheimnis preisgegeben. Das ist zwar leichter zu vermitteln als Aids, kommt aber trotzdem überraschend.

Prinz Harry verrät ein Geheimnis: Er ist gar nicht so selbstsicher wie gedacht.

Prinz Harry verrät ein Geheimnis: Er ist gar nicht so selbstsicher wie gedacht.

Groß hatte er es angekündigt: Prinz Harry wollte anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember ein Geheimnis lüften. In einer Videobotschaft hat er nun für die Kampagne #FeelNoShame seine größte Angst offenbart. Doch auch wenn sein Geheimnis sicherlich leichter zu vermitteln ist als Aids - es kommt trotzdem überraschend.

Kaum zu glauben: In Wahrheit sei er ein ängstlicher Typ und leide unter Lampenfieber, gesteht der rotblonde Royal: "Ich werde unglaublich nervös, wenn ich öffentlich sprechen muss, egal wie groß das Publikum ist."

Der sonst eher als draufgängerisch bekannte Party-Prinz und Soldat gibt außerdem preis: "Obwohl ich immer gern scherze und lache, werde ich nervös, wenn nicht gar ängstlich, wenn ich einen Anzug trage und in einen Raum voller Leute gehen muss."

Mit seiner Videobotschaft wirbt Harry um Spenden für die Kampagne #FeelNoShame der Organisation Sentebales. Die von Harry und seinem Bruder William seit langer Zeit unterstützte Organisation setzt sich für benachteiligte Kinder unter anderem in Lesotho ein. Die Kampagne soll Verständnis dafür wecken, wie sehr sich Menschen mit Aids schämen und wie schwierig es für sie ist, mit der Stigmatisierung zu leben.

Stars machen es Harry nach

Kaum hatte Prinz Harry sein großes Geheimnis ausgesprochen, schlossen sich auch zahlreiche Stars der Kampagne an:

Pussycat-Dolls-Sängerin Nicole Scherzinger gesteht: "Manchmal habe ich das Gefühl, nicht genug zu sein, es nicht wert zu sein und dass ich nicht dazugehöre."

Die englische Schauspielerin Paloma Faith gibt zu, ein "furchtbares, dunkels Geheimnis" zu haben: Sie verbringe Stunden damit, bei Instagram Bilder von Leuten anzusehen, "die ein besseres Leben haben als ich, die attraktiver aussehen als ich und glücklich über alles sind." Dann esse sie Schokolade und fühle sich ganz mies.

Auch Joss Stone fühlt keine Scham, zuzugeben, dass sie sich als 11-Jährige einmal öffentlich in die Hosen gemacht hat.

Geheimnisse zu verraten hat allerdings auch einen großen Haken: "Jetzt hab ich es zugegeben, jetzt muss ich wohl noch mehr besorgt sein, dass alle auch auf mich schauen", muss Harry schließlich einräumen.

Lisa-Marie Eckardt mit DPA