Prinz William & Kate Middleton Es ist aus!


Sie waren sich alle so sicher gewesen. Er wird bald die Frage stellen, Verlobung noch in diesem Jahr, spätestens im nächsten. Doch jetzt scheint das Märchen von der neuen Prinzessin der Herzen ausgeträumt - Kate Middleton und Prinz William haben sich getrennt.
Von Cornelia Fuchs, London

Die Boulevard-Zeitung "The Sun" hielt die Meldung bis zu ihrer Spät-Ausgabe zurück, um heute Morgen als einzige die Schlagzeilen auf der Titelseite präsentieren zu können. Als Zeuge für die neue Entwicklung im Leben des Prinzen präsentierte sie den Hof-Fotografen Arthur Edwards, angeblicher "Freund" von William und Kate, der noch vor wenigen Wochen freudig in derselben Zeitung verkündet hatte, dass William ihm anvertraut habe, er würde Kate ehelichen.

Es gab immer die Skeptiker, die mahnten, dass William gerade einmal 24 Jahre alt sei, seine Ausbildung in den Streitkräften noch lange nicht hinter sich habe - und dass er, in einem seltenen Moment der Offenheit gegenüber einem Journalisten, in einer Skihütte einem Schreiber vor einigen Jahren anvertraut habe, dass er auf gar keinen Fall heiraten wolle, bevor er mindestens 28, besser 30 Jahre alt sei.

Andere Vorstellung vom Leben

Der Prinz stellt sich sein Leben offenbar anders vor als hinter zugezogenen Gardinen in einer Wohnung in Chelsea, draußen belauert von Paparazzi und drinnen in ruhiger Zweisamkeit mit seiner Zukünftigen. Er wurde in den vergangenen Wochen immer wieder bei wilden Nacht-Ausflügen beobachtet - nicht ganz so wild, wie sein Bruder Harry, der sich bei einem seiner letzten Besäufnisse nicht mehr gerade auf dem Bürgersteig halten konnte und dann "unglücklich gegen einen Fotografen" fiel, wie es der königliche Pressesprecher formulierte. Doch Prinz William scheint die Rolle des Begehrten sehr zu genießen, ein neueres Bild aus einem Nachtclub zeigt seine Hand locker um die linke Brust eines brasilianischen Mädchens gelegt, der Prinz grinst dabei über beide Ohren. Außerdem soll er mit seinen Kumpels im Alkohol-Nebel das Konzert eines Akustik-Gitarristen gestört haben und laut "bessere Musik als diesen Scheiß" verlangt haben. Die restlichen Zuschauer waren empört, die Prinzengarde amüsierte sich königlich.

Kate soll angeblich nicht erfreut sein, dass der Prinz immer wieder die Gesellschaft seiner Freunde vorzieht und an seinen freien Tagen nicht nach London zurückkommt, sondern häufig in der Offiziersmesse bleibt. Das Paar, das in der Abgeschiedenheit der schottischen Universität St. Andrews schon zusammenlebte, sah sich häufig weniger als einmal in der Woche.

Auftritte wie die eigenen Großeltern

Die öffentlichen Auftritte von William und Kate wurden zunehmend langweilig. Zum traditionellen Pferderennen in Cheltenham erschienen die beiden im Tweed-Outfit und sahen entsprechend aus wie ihre eigenen Großeltern. Auf Bildern standen sie ordentlich zwei Schritt entfernt. Nur im letzten Ski-Urlaub der beiden sah man noch etwas Vertrautheit, da waren sie verschont von den Londoner Kamerajägern. Doch die Vertrautheit überdauerte den Alltag in England offensichtlich nicht.

Kate Middleton legte erst vor zwei Wochen Protest bei der offiziellen Presse-Kommission gegen Bilder ein, die von ihr auf dem Weg zur Arbeit gemacht wurden. Die Fotos seien Beweis dafür, dass sie belästigt werde, sagten ihre Anwälte - und die Kommission gab ihr Recht. Zwar entschuldigten sich die Zeitungen umgehend, nur um anschließend noch mehr Fotos von ihr machen zu lassen. Der zunehmende Druck der Öffentlichkeit habe die Beziehung sehr belastet, sagen nun Quellen aus dem Umfeld der beiden. Sie scheinen die Konsequenzen gezogen zu haben: Da William Kate nur schützen kann, wenn er sich verlobt oder trennt, hat er die zweite Wahl getroffen.


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