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Prinz William + Herzogin Kate: Der Style sitzt: So stimmen sich die Royals auf die Indienreise ein

Es ist ihre erste große Reise ohne die Kinder: Prinz William und Herzogin Kate reisen am Sonntag nach Indien und Bhutan. Modisch wissen sie bereits, was auf sie wartet.

Herzogin Catherine, Prinz William

Am Sonntag geht es los: Herzogin Kate und Prinz William stimmen sich auf ihre Reise nach Indien und Bhutan ein. Kate trägt ein Kleid des indischen Designers Saloni.

Zumindest modisch wissen Prinz William und Herzogin Kate nun, was auf sie zukommt: Die britischen Royals trafen in London auf junge Migranten aus Indien und dem Königreich Bhutan - nur wenige Tage, bevor sie die Länder persönlich besuchen werden. In farbenfrohen Gewändern hatten sich die jungen Erwachsenen - darunter viele Studenten - für den Tag schick gemacht. Und auch Kate bewies mal wieder Stilsicherheit: Sie trug ein auffälliges, bodenlanges Kleid in Königsblau mit Punkten, das vom indischen Designer Saloni stammt.

Am kommenden Sonntag fliegen William und Kate nach Südasien, sind erstmals eine Woche lang ohne die gemeinsamen Kinder Prinz George, zwei, und Prinzessin Charlotte, elf Monate, unterwegs. Es ist ihr erster Besuch in Indien und sie werden nicht nur das Liebesdenkmal Taj Mahal besuchen. Die beiden machen auch einen Abstecher in das winzige buddhistische Königreich Bhutan, das im Himalaya eingeklemmt zwischen den Riesenstaaten China und Indien liegt. Dort werden sie von König Jigme Khesar Namgyal Wangchuck, 36, und Königin Jetsun Pema, 25, empfangen und zusammen Butterlampen anzünden.

Prinzessin Diana

Ein Bild, das um die Welt ging: Prinzessin Diana 1992 alleine vor dem Taj Mahal. Auch William und Kate wollen das Monument besuchen.


Die etwas verstörende Lovestory der Royals in Bhutan

Die beiden Pärchen - darauf weist sogar die Pressestelle des britischen Königshauses hin - gehören zur selben Generation. Prinz William, 33, steht in der Thronfolge nur an zweiter Stelle hinter seinem Vater Prinz Charles, der drei Jahre ältere Bhutaner regiert bereits. Jigme Khesars Vater hatte 2008 abgedankt und gleichzeitig das Land von einer absolutistischen zu einer konstitutionellen Monarchie umgewandelt. 

Dennoch haben die königlichen Paare viel gemeinsam, zum Beispiel einen kleinen Kronprinzen. Die britischen Royals sind stolze Eltern des zwejährigen George und der einjährigen Charlotte, die aber beide auf der Reise nicht dabei sein dürfen. Die bhutanische Königin hat im Februar den "Gyalsey" (Prinzen) zur Welt gebracht. Auf Facebook und Instagram zeigt sie den Winzling, eingewickelt in ein königliches gelbes Tuch.

Reise zu Drachen und Einhörnern

Die Paare verbinden auch ihre Traumhochzeiten zwischen einem Blaublütigem und einer Bürgerlichen. Viele Jahre bevor Jigme Khesar zum "Drachenkönig" von Bhutan aufstieg, saß er als Jugendlicher mit Freunden bei einem Picknick und bemerkte ein kleines Mädchen. Auf der Stelle habe er sich verliebt und gesagt, dass er das Kind einst heiraten werde, heißt es in Bhutan. 14 Jahre später wurde der Wunsch Wirklichkeit: Der König traute sich mit der damals 21 Jahre alten Pilotentochter in der mittelalterlichen Klosterfestung Punakha.

Bhutan wird von seinen Bewohnern auch "Land des Donnerdrachens" genannt. Dieses Wesen dürften William und Kate auf Flaggen und Wappen zu Gesicht bekommen. Während ihrer Zeit in Indien hingegen begeben sie sich auf die Suche nach Einhörnern. Im Nationalpark Kaziranga halten sie Ausschau nach wilden Elefanten, Wasserbüffeln, Zackenhirschen, Tigern und Panzernashörnern - die nur ein Horn haben, und deren lateinischer Name Rhinoceros Unicornis übersetzt Einhorn-Nashorn bedeutet.

Prinz William auf den Spuren seiner Mutter Diana

Viele Inder aber freuen sich ganz besonders auf den Abstecher am Weltkulturerbe Taj Mahal zum Ende der Reise. Williams Mutter Diana war 1992 an dem weißen Mausoleum, und zwar ohne ihren damaligen Gatten Prinz Charles. Diana setzte sich auf eine Marmorbank vor dem Denkmal - dieses Foto wurde zum Symbol ihrer Einsamkeit in einer Zeit, als die Beziehung zu Charles in die Brüche ging. Bis heute nennt jeder Touristenführer am Taj Mahal diese Bank den "Sitz von Lady Diana".

DPA/sst
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