ROYALS Die wilden Prinzen

Prinz Charles' Söhne spielen verrückt. William hüpft angeblich durch alle Betten und Harry bringt sich bei einem brutalen Spiel in Lebensgefahr.

Noch mal Glück gehabt: Gerade noch schockierte die Nachricht von der Vaterschaft Prinz Williams seine weiblichen Fans – er gilt als einer der begehrtesten Junggesellen – da kommt auch schon das Dementi: Eine junge Blondine wollte den Prinzen mit der Nachricht zur Heirat zwingen. Die Schwangerschaft hatte sie dazu vorgetäuscht. William muss eine ganze Lawine vom Herzen gefallen sein. Mit der Lüge von der Schwangerschaft konfrontiert, hatte die »Bild«-Zeitung ihn folgendermaßen zitiert: »Ich fange gerade ein neues Leben an, gehe aufs College. Ich bin zu jung dafür.«

Charles tobte wegen der Affäre

Kaum hatte ihm das Mädchen von ihren vorgeblichen anderen Umständen berichtet, stand Dianas ältester Sohn auch schon vor seinem Vater Prinz Charles und leistete Abbitte. Der bekam daraufhin einen Tobsuchtsanfall. »Hör auf, so wild durch alle Betten zu hüpfen«, soll Charles laut dem »National Enquirer« seinem Sohn an den Kopf geschmissen haben. Den Grund für Williams schlechtes Gewissen will die »Bild«-Zeitung herausgefunden haben: Der Prinz habe die junge Frau in einer Disko kennen gelernt und sogleich eine kurze aber leidenschaftliche Affäre angefangen.

Das mörderische »Mauerspiel«

Armer Charles: Seine Söhne bereiten ihm so manches Kopfzerbrechen. Denn auch der jüngere Harry macht was er will – ohne Rücksicht auf Verluste. An der Eliteschule »Eton« ließ er sich trotz seiner königlichen Abstammung nicht vom berüchtigten »Mauerspiel« abhalten. Seit 1717 wird dieses Spiel praktiziert und ähnelt durchaus Fußball, wenn auch mit ein paar Regelmodifikationen: Das Spielfeld ist 107 Meter lang, lediglich 4,50 Meter breit und läuft entlang einer Mauer. Die Mittel, den Ball ins gegnerische Tor zu bugsieren, sind prinzipiell unbegrenzt. Ganz legitim ist es etwa, die Köpfe der Widersacher gegen die Mauer zu schlagen oder die Ellenbogen dem Gegner mit aller Kraft in den Rücken zu stoßen. In der Vergangenheit hat es bei diesem Spiel schon mehrere Tote gegeben, wie die »Hamburger Morgenpost« herausgefunden hat. Das letzte Tor fiel übrigens vor dem Ersten Weltkrieg. Harry blieb glücklicherweise unverletzt.

Philip Stirm


Mehr zum Thema



Newsticker