Sandy Meyer-Wölden (43) ist wieder da, wo sie im Januar so abrupt verschwand: im Podcast von Ex-Mann Oliver Pocher (48). Zwei Monate nach dem unerwarteten Aus sitzt sie erneut neben dem Comedian - diesmal auch mit Pietro Lombardi (33) - und spricht über das, was schiefgelaufen ist.
Der Hintergrund für den Auftritt: Der Podcast wechselt den Anbieter. Bislang lief der Talk über Podimo, künftig ist er ausschließlich über Pochers eigene App "Pocher.Club" abrufbar. Das schien für alle Beteiligten Anlass genug, noch einmal zusammenzukommen. "Wir wollten nach unseren Differenzen zeigen, dass wir weiterhin miteinander können und miteinander reden", erklärte Pocher laut "Bunte".
"Hat mich sehr traurig gemacht"
Für Sandy war der Auftritt sichtlich mehr als eine reine Formalität. Sie betonte, wie sehr sie es bedauert habe, dass ihr Abschied damals so überstürzt verlief. "Wir sind nicht zusammengekommen", sagte sie über die Auseinandersetzung hinter den Kulissen und räumte gleichzeitig ein: "Hinter den Kulissen war es dann ein bisschen feuriger." Besonders geschmerzt habe sie, dass sie keine Gelegenheit hatte, sich von den Hörern angemessen zu verabschieden. "Das hat mich schon sehr traurig gemacht, muss ich sagen."
Der Podcast habe in ihrem Leben eine ungewöhnlich große Rolle gespielt. "Das war ein sehr, sehr großer Teil von meinem Leben. Das macht schon was mit einem, wenn man jede Woche zusammensitzt und auch sehr detaillierte und intensive und große Einblicke in sein Privatleben gibt. Und als das dann weg war, war das für mich auch wieder eine Umstellung", so Meyer-Wölden. Sie zog Bilanz: "Es ist schon wirklich ein Herzensprojekt gewesen. Das ist ein Teil von dir und deswegen waren da definitiv auch ein paar Verletzungen dabei, wenn man dann so eine Trennung ausspricht."
Streit um Geld und Mitspracherecht
Über die eigentlichen Ursachen des Bruchs sind sich die Ex-Partner noch immer nicht vollständig einig. Pocher hatte seinerzeit finanzielle Unstimmigkeiten bei den Vertragsverhandlungen als ausschlaggebend bezeichnet, konkret heißt das: Sandy Meyer-Wöldens neuer Freund Alexander Müller habe für sie verhandelt und dabei zu weit gegriffen. "Da mussten wir uns mit Sandys Lebensabschnittsgefährten auseinandersetzen und der hatte Forderungen, die wir nicht eingehen konnten", sagte Pocher laut "Bild".
Sandy sieht das differenzierter. Neben dem Geld sei es ihr auch um inhaltliche Fragen gegangen, etwa das Mitspracherecht beim Schnitt. "Es ist nicht so, dass ich dich zensieren will", hielt sie Pocher entgegen. Der antwortete knapp: "Doch!" Pocher haue manchmal Sachen raus, die verletzend sein könnten, räumte sie ein und genau deshalb sei ihr wichtig gewesen, dort mitzureden.
Neuer Podcast mit Sandy?
Dabei läuft der Podcast mit Pietro längst unter neuen Vorzeichen. Am Donnerstagabend präsentierten Pocher und Lombardi vor Live-Publikum in Köln ihren neuen Titel: "Die Patchwork Boys". Hintergrund ist die familiäre Konstellation der beiden: Gemeinsam kommen sie auf acht Kinder aus vier vergangenen Partnerschaften. Pocher hat mit Sandy drei gemeinsame Kinder, mit zweiter Ex-Frau Amira Aly (33) zwei weitere. Lombardi hat einen Sohn mit Ex-Frau Sarah Engels (33) und zwei Söhne mit seiner früheren Verlobten Laura Maria Rypa (30). Ab dem 3. April ist der Podcast exklusiv über Pochers App abrufbar.
Doch ein endgültiger Schlussstrich zwischen Sandy und Oliver ist das nicht. Pocher ließ die Tür offen: "Schauen wir mal. Es spricht ja nichts dagegen, zwei Podcasts zu machen." Sandy ihrerseits verwies auf die dauerhafte Verbindung durch die gemeinsamen Kinder: "Es ist ja ein Format, das man über Jahre und Jahre immer wieder bringen kann. Wir sind ja miteinander verbunden durch unsere Kinder." Ob aus der Abschiedsfolge noch mehr wird, bleibt damit bewusst offen.