Neue Sorgen um Königin Sonja (88): Der norwegische Hof hat am Mittwochabend bekanntgegeben, dass die 88-Jährige ins Nationalkrankenhaus eingeliefert worden ist. Laut Mitteilung des Palastes leidet die Königin "unter Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz". Sie wird demnach "für einige Tage zur Untersuchung und Beobachtung stationär aufgenommen", wie es in dem Statement heißt.
Erst krankgeschrieben, jetzt im Krankenhaus
Die Nachricht kommt nicht völlig aus dem Nichts. Am 24. Mai hatte der Palast mitgeteilt, dass Sonja nach Untersuchungen im Rikshospitalet wegen Vorhofflimmerns und Herzinsuffizienz für eine Woche krankgeschrieben wurde. Die gute Nachricht damals: Sie musste nicht stationär aufgenommen werden, sondern durfte zuhause bleiben. Der Palast betonte: "Die Königin ist bei guter Gesundheit." Eine Anpassung ihrer Medikamente sei jedoch notwendig.
Folge der Krankschreibung war, dass Sonja nicht an der alljährlichen Provinzreise teilnehmen konnte. König Harald (89) hatte vor, mit dem königlichen Schiff KS "Norge" ohne seine Frau in See zu stechen - zu vier Gemeinden in der norwegischen Provinz Vestland. Sonja muss diese traditionelle Reise in diesem Jahr ausfallen lassen.
Am Nationalfeiertag, dem 17. Mai, war Sonja noch auf dem Balkon des königlichen Schlosses in Oslo zu sehen - an der Seite von Harald, Kronprinz Haakon (52) und Prinzessin Mette-Marit (52). Schon einen Tag danach sagte sie Termine ab, weil sie an Vorhofflimmern litt.
Herzschrittmacher seit Januar 2025
Für Sonja ist es nicht das erste Mal, dass ihr Herz zum Problem wird. Bereits im Januar 2025 war bekannt geworden, dass die Königin unter Vorhofflimmern litt. Damals wurde ihr ein Herzschrittmacher eingesetzt - ein Eingriff, den sie gut verkraftete. Sie konnte das Krankenhaus bereits einen Tag nach der Operation wieder verlassen.
Die Provinzreisen im Sommer gelten für das norwegische Königshaus als einer der wichtigsten Termine des Jahres - eine Gelegenheit, nah am Volk zu sein und die Verbundenheit mit dem Land zu demonstrieren. Dass Sonja in diesem Jahr fehlt, dürfte nicht nur ihr selbst, sondern auch dem norwegischen Königshaus schmerzen.