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Palast richtet Appell an die Presse: Paparazzi schießen Fotos von Prinz George mit "gefährlichen Taktiken"

Der Erstgeborene von Prinz William und seiner Frau Kate gerät ins Visier von Fotografen. Jetzt schlägt der Palast Alarm: Um an Fotos zu kommen, griffen einige Paparazzi zu "extremen Methoden".

Prinz George

Star-Fotograf Mario Testino schoss diesen Schnappschuss von Prinz George und seinem Vater Prinz William. Es ist eines der offiziellen Fotos, die der Palast immer wieder veröffentlicht.

Prinz George, der Dritte in der Thronfolge im britischen Königshaus, wird immer mehr von Paparazzi belästigt. Wie der Kensington-Palast am Freitag in London mitteilte, habe die Zahl von unerlaubt geschossenen Fotos des kleinen Prinzen in den vergangenen Monaten stark zugenommen.

Pressefotografen hätten zuletzt zu "extremen Methoden" und teils zu gefährlichen Taktiken gegriffen, um an Bilder vom Leben des Zweijährigen zu gelangen.

Palast appelliert an die Medien

Unter anderem hätten sich Fotografen in Sanddünen an der Küste versteckt, um Aufnahmen von George zu schießen, während er mit seiner Großmutter am Strand spielte. Einige Fotografen hätten auch Georges Nanny nachgestellt, als sie mit ihm im Park spazieren ging. Zudem hätten Paparazzi mit langen Objektiven mehrfach Bilder von George mit seiner Mutter Kate in privaten Parks geschossen.

Ein Sprecher des Kensington-Palasts, in dem Georges Eltern Prinz William und seine Frau Kate eine Wohnung und ihr Büro haben, appellierte an Medienvertreter, lediglich offizielle Bilder von George zu veröffentlichen. Einem Bericht der BBC zufolge hatten zuletzt mehrere Zeitungen außerhalb Großbritanniens heimlich aufgenommene Fotos von George veröffentlicht, darunter seien auch deutsche Publikationen gewesen. Der britische Hof veröffentlicht in regelmäßigen Abständen offizielle Fotos von George, zuletzt bei der Taufe seiner Schwester Prinzessin Charlotte im Juli. Das Verhältnis zu Paparazzi ist seit dem Tod von Prinzessin Diana 1997 besonders angespannt am britischen Hof. Seit dem durch eine Verfolgungsjagd verursachten Unfalltod von Prinz Williams Mutter hält sich die britische Presse stärker zurück.

DPA/sst
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