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Star aus "Hangover": Bradley Cooper wird zum Charakterdarsteller

Erfolg schafft Fortsetzungen - zumindest in Hollywood. Für Bradley Cooper ist das Ende der Fahnenstange allerdings erreicht, weil er mit seiner Rolle als partysüchtiger Lehrer gleichgesetzt wird.

Wie oft kann man sich beim Junggesellenabschied so die Hucke zudröhnen, dass man erstens am nächsten Tag einen totalen Filmriss hat und zweitens nichts daraus lernt? Die Antwort aus Hollywood darauf ist: so oft, wie noch die Kasse klingelt. Nach dem "Hangover" 2009 ein absoluter Überraschungshit wurde und die Fortsetzung alle finanziellen Erwartungen übertraf, wird es in diesem Jahr noch ein drittes Trinkgelage der feierwütigen Männerbande geben.

Für Schauspieler Bradley Cooper wird dies allerdings der letzte Teil der Reihe sein. Viele Fans würden den Schauspieler so stark mit der Rolle identifizieren, dass sie ihm die gleichen egozentrischen Charakterzüge unterstellen würden, wie seiner Rolle als Phil Wenneck. "Der ist komplett anders als ich!", sagte Cooper "Spiegel Online": "Insofern könnte man wohl locker noch einen vierten oder fünften Teil drehen, und wahrscheinlich wäre ich sogar dabei... Aber nee: Das war's. Aus und vorbei!"

Stattdessen feilt der 38-Jährige an seinem Profil als Charaktermime. In "Silver Linings" ist er gerade als Ehemann mit bipolarer Störung zu sehen. Sein Zusammenspiel mit Jennifer Lawrence begeistert Kritiker und ist ein Erfolg des Independent Kinos. Seine Leistung in dem Film wurde schon für einen Golden Globe nominiert. Ab Juni wird er neben Ryan Gosling in dem Film "A Place Beyond the Pines" als ambitionierter Polizist mit Gewissensbissen zu sehen sein.

ono/Bang
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