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STARALLÜREN: »No Angels« sind noch ganz normal

Die »No Angels« sehen sich trotz ihres kometenhaften Aufstiegs am Pophimmel als ganz normale Menschen. »Wir kaufen nach wie vor die Brötchen selbst und schaffen den Müll raus.«

Nach dem Erfolg ihres Debüt-Albums und ihrer Single-Hits kann sich die Mädchen-Band »No Angels« für ihre erste Tournee über klingelnde Kassen freuen. Knapp sechs Wochen vor dem ersten der 27 Konzerte seien 80 000 der rund 150 000 Karten bereits verkauft, berichtete Konzertveranstalter Marek Lieberberg im Interview. Ursprünglich seien nur vier Konzerte geplant gewesen.

Dem Tourneestress blicken sie gelassen entgegen

Das Sensationsquartett aus der TV-Serie »Popstars« versprach den Fans eine Show mit Liveband, Lichteffekten und Tänzern. Sechs Wochen lang nahezu jeden Tag rund 70 Minuten eine gute Show zu liefern, sei für sie kein Problem, versicherten die entspannt und fröhlich wirkenden Mädchen einhellig.

In Zukunft mehr eigene Songs statt Covertitel

Die Mädchen betitelten Michael Jackson als »Super-Mega-Künstler«, erzählten vom »emotional berührenden« gemeinsamen Kaffeeklatsch im Hotelflur und versicherten, sich nach dem gecoverten Titel »There must be an Angel« nun erst mal auf das Schreiben eigener Songs konzentrieren zu wollen.

Autogramm auf einer Pampers

Die Sängerinnen der »No Angels« sehen sich trotz ihres Erfolges als ganz normale Menschen. Die Bandmitglieder hätten auch ihre früheren Freundschaften nicht aufgegeben und noch immer intensiven Kontakt zu ihren Familien, meinte die 24-jährige Jessica Wahls. Zu Hause bringe man den Müll raus, gehe einkaufen - und gebe dabei eben mal Autogramme auf eine Zitrone oder eine Pampers, so die 25-jährige Lucy Diakovska.

Freunde müssen die Menschen hinter der Star-Fassade mögen

Seit ihrem großen Erfolg seien Männer jedoch zurückhaltender geworden. Man müsse darauf achten, dass sie sich für die Menschen, die hinter der Fassade der »No Angels« stünden, interessierten, sagte die 20-jährige Sandy Mölling. »Aber wir alle haben eine gute Menschenkenntnis und wissen, worauf es ankommt.« Bei ihrem kometenhaften Aufstieg vom ganz normalen Jugendlichen zum Star bereuen die Fünf nach eigenem Bekennen nichts. »Das Gefühl zwischen mir und meinen Freunden stimmt noch«, erklärte Jessica.

Quelle: dpa

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