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stern-Porträt: Til Schweiger litt an seiner Pieps-Stimme

Heute ist er einer der erfolgreichsten Schauspieler Deutschlands, in seiner Ausbildung musste er einiges einstecken. Während der Zeit an der Schauspielschule "wurde ich total fertig gemacht", sagt Schweiger im neuen stern.

Til Schweiger gehört zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern. Doch sein Karriereanfang war hart. Auf der Schauspielschule in Köln "wurde ich total fertig gemacht. Immer hieß es, hey, du denkst vielleicht, du siehst gut aus, aber du hast eine Pieps-Stimme, und dein Romeo ist einfach total beschissen!", so der 43-Jährige im stern.

Auch die Begeisterung seiner Eltern habe sich in Grenzen gehalten, als er ihnen seinen Berufswunsch Schauspieler offenbarte. "Til, du warst ja noch nicht mal in der Theater-AG! Sie haben mir stattdessen zu BWL geraten." Er habe damals eigentlich nur gewusst, dass er das "nicht wollte. Ehrlich gesagt bin ich Schauspieler geworden, weil mir nichts besseres einfiel", so Schweiger.

Seit Schweiger 1994 mit seinem Nackt-Auftritt in Sönke Wortmanns Film "Der bewegte Mann" berühmt wurde, hat er beruflich keinen Grund mehr zu klagen. "Es ist ziemlich geil, Filmschauspieler zu sein, und auch geil, Filme zu drehen und zu produzieren", so Schweiger, dessen neuer Film, der Thriller "One Way", am 25. Januar in die Kinos kommt.

Privat erlebte Schweiger allerdings schon bessere Zeiten. Nach der Trennung von seiner Frau Dana im November 2005 vermisst er die vier gemeinsamen Kinder, "sehr sogar". Schweiger fände es schön, wenn sein Sohn und seine drei Töchter "sich eines Tages für meinen Beruf interessieren", schon deswegen, "weil ich sie dann um mich scharen könnte".

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