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Trennung von Cruise und Holmes: Das böse Gerücht von der inszenierten Ehe

Nachdem Katie Holmes die Scheidung eingereicht hat, machen erneut Geschichten von einer angeblichen Vertragshochzeit mit Tom Cruise die Runde.

Von Frank Siering, Los Angeles

Über Tom Cruise gab es schon immer viele Gerüchte. Die meisten konnte er mit seinem charmanten Lächeln und einem strengen juristischen Team in der Hinterhand vom Tisch wischen. Doch eines hielt sich auch über mittlerweile drei gescheiterte Ehen hartnäckig: Cruise und die Frage nach seiner Sexualität. Kurz nach dem Scheitern seiner zweiten Ehe mit Nicole Kidman ging die Geschichte durch Hollywood, der "Mission: Impossible"-Star würde via "Vorsprechtermin" nach einer neuen Ehefrau suchen. Er habe gleich mehrere Frauen, darunter auch Sofia Vergara, Scarlett Johansson und eben jene #link;www.stern.de/lifestyle/leute/katie-holmes-90343805t.html;Katie Holmes# zu sogenannten "Auditions" eingeladen, ihnen einen Fünfjahres-Vertrag, sehr viel Geld und noch mehr Ruhm an der Seite des einst mächtigsten Filmstars der Welt angeboten.

Im Gegenzug - so heißt es in der Legende weiter - sollte die "Vertrags-Ehefrau" dem omnipräsenten Cruise ein Kind schenken und somit sein zunehmend exzentrisches öffentliches Image rehabilitieren. Und selbstredend die karriereschädigenden Gerüchte, Cruise sei eigentlich homosexuell, für immer verstummen lassen. Durch die Hochzeit mit Katie Holmes verschwand die Geschichte so schnell, wie sie gekommen war. Jetzt allerdings, da die 33-jährige Holmes #link;www.stern.de/lifestyle/leute/nach-sechs-jahren-ehe-holmes-will-scheidung-von-tom-cruise-1848624.html;die Scheidung eingereicht hat#, sprudelt sie plötzlich wieder an die Oberfläche.

Katie Holmes soll nicht die erste Wahl gewesen sein

Tony Ortega ist Chefredakteur der "Village Voice". Er wurde in der "Huffington Post" mit den Worten zitiert, dass es die Scientology-Sekte war, "die Tom half, eine neue Frau zu finden". Im Jahr 2004 sei Cruise demnach sehr erpicht darauf gewesen, "eine Frau zu finden, die von den Scientologen ausgewählt werden sollte". Top-Favorit für die Vertrags-Ehefrau sei, so sagt Morton, demnach aber nicht Holmes, sondern "Modern Family"-Star Sofia Vergara gewesen. Sie sei Cruise von Will Smith vorgestellt worden. Nach einem Besuch im Scientology Celebrity Centre in Hollywood allerdings sei Vergara abgesprungen, weil sie die Religion als "abstoßend und erstickend" empfunden habe.

Zwei weitere Kandidatinnen kannte Cruise schon von anderen Vorsprechterminen. Sowohl Scarlett Johansson als auch Katie Holmes hatten sich für die weibliche Hauptrolle in dem Streifen "Mission: Impossible III" beworben. Johansson hätte den Part wohl auch bekommen, wenn sie nicht so abweisend auf die Scientology-Literatur, die Cruise ihr zum Einlesen gegeben haben soll, reagiert hätte. Die Rolle ging interessanterweise nicht an die zukünftige dritte Ehefrau von Cruise, sondern an Michelle Monaghan.

Ob Holmes wenig später nun tatsächlich einen Ehevertrag der ganz besonderen Art unterschrieben hat, wird dank einer wasserfesten Schweigeklausel wohl für immer im Verborgenen bleiben. Fest steht, der einstige "Dawson's Creek"-Star wurde Cruises dritte Ehefrau, erreichte mehr Ruhm und Reichtum denn je zuvor. Und schenkte dem exzentrischen Filmstar 2006 ein kleines Mädchen. Fast so wie es in dem legendären und bis heute unbestätigten Vorsprechtermin für die Vertrags-Ehefrau ausgeklügelt worden sein soll.