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Lola Weippert Mit ungewaschenen Haaren im Homeoffice - TV-Moderatorin spricht heikles Thema an

Lola Weippert moderiert die neue Staffel "Temptation Island"
Lola Weippert moderiert die neue Staffel "Temptation Island"
© MG RTL D
High Heels und Minirock können im Schrank bleiben: Im Homeoffice verzichten viele darauf, sich aufzustylen. TV-Moderatorin Lola Weippert spricht ein noch heikleres Thema an. Auch die Körperpflege leidet.

Für viele Arbeitnehmer ist Homeoffice derzeit Realität: Seit Beginn der Coronapandemie hat die Zahl an Menschen, die von zu Hause arbeiten, sprunghaft zugenommen. Gerade im verschärften Lockdown nutzen viele die Möglichkeit des mobilen Büros. Dass Kolleginnen und Kollegen in Jogginghose vorm Laptop sitzen, ist dabei durchaus normal. Schließlich sehen die anderen in Videocalls nur Kopf und Oberkörper. Doch auch die Körperpflege scheint zu leiden. 

TV-Moderatorin Lola Weippert spricht auf Instagram ein heikles Thema an. "Ich bin ungeschminkt, ich bin ungewaschen, war vorhin beim Sport und habe trotzdem nicht geduscht", gibt die 24-Jährige in einem Video zu. "Kommt mit der Realität klar, Leute." Das sei die "ungeschminkte und ungefilterte" Wahrheit im Homeoffice. "Seit Corona, vor allem jetzt, seitdem man sich nicht mehr mit Menschen trifft, wasche ich mich nicht mehr", sagt die Moderatorin, die demnächst die TV-Show "Temptation Island" übernehmen wird. Immerhin schränkt sie später ein, dass sie sie schon noch Körperpflege betreibe, aber unregelmäßiger.

Mit ihrem ehrlichen Statement hat die Moderatorin offenbar einen Nerv bei ihren rund 320.000 Followern getroffen. In den Kommentaren pflichten ihr viele bei, dass sich das Verhalten im Homeoffice definitiv ändere. "Geduscht hab ich heut' auch noch nicht. Für was auch? Für den Fernseher?", schreibt ein Fan. Andere attestieren Weippert immerhin, dass sie auch ungeschminkt gut aussehe.

Statistik belegt: Deutsche kaufen mehr Pflegeprodukte

Die Statistik spricht allerdings gegen die gefühlte Wahrheit von Weippert. Der Konsum von Körperpflegeprodukten ist seit der Coronakrise sprunghaft angestiegen. In Zahlen sieht das so aus: Im vergangenen Jahr wurden 77 Prozent mehr Seifenprodukte als in 2019, 18,2 Prozent mehr Reinigungsmittel, 4,8 Prozent mehr Vollwaschmittel, 15,1 Prozent mehr Geschirrspülmittel, 2,5 Prozent mehr Haarpflegemittel, 2,2 Prozent mehr Zahnpasta und Co. verkauft.

Wann und wie die Deutschen die Pflegeprodukte anwenden, darüber sagt die Statistik allerdings nichts. Weippert könnte also doch recht haben: Für den Videocall mit der Kollegin müssen die Haare nicht immer frisch gewaschen sein.

mai

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