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US-Sängerin: Taylor Swifts Liste der Herzensbrecher

Das Popsternchen Taylor Swift offenbart, warum sich ihre gescheiterten Beziehungen mit Hollywoods attraktivsten Junggesellen meist sofort in ihren Liedern wiederfinden.

Von Frank Siering, Los Angeles

Joe Jonas, Taylor Lautner, John Mayer, Jake Gyllenhaal - das ist sie, die ganz private "sexiest man"-Liste von Pop-Sternchen Taylor Swift.

Nicht nur war sie mit all diesen begehrten Junggesellen der Reihe nach romantisch verbandelt. Auch hat sie, das gibt sie in der Februar-Ausgabe der amerikanischen Vogue zu, die ahnungslosen Männer gnadenlos ausgenutzt - musikalisch, versteht sich.

Swift weiß, dass Musik viele Wunden heilen kann. Auch ganz persönliche Wehwehchen. "Ich hatte vor einiger Zeit mal wieder eine dieser Situationen, dass mir ganz fürchterlich das Herz gebrochen wurde. Und natürlich findet sich das dann auf meiner neuen Platte wieder", so Swift.

Wer der Sängerin diesmal das Herz gebrochen haben könnte, will sie zwar nicht verraten, aber ihrer Dating-Chronologie zufolge dürfte es sich um keinen geringeren als Jake Gyllenhaal handeln. Der Hollywood-Star hatte die hübsche Swift bis vor kurzem noch wie ein Schmetterling eine Blume umschwärmt, bevor er zur nächsten Knospe (Rashida Jones) weitergeflattert war.

Musikalische Seitenhiebe

Dass es mit der Liebe nicht immer ganz so einfach ist im Leben einer 22-Jährigen, kann Taylor Swift nur bestätigen - auch dann nicht, wenn es sich um einen musikalischen Superstar handelt: "In Sachen Liebe bin ich ziemlich bescheuert", erzählt sie gegenüber Vogue.

Warum das so ist, weiß sie auch nicht so genau."³Ich bin ziemlich smart, aber bei der Liebe hört es mit der Intelligenz leider oftmals auf", so Swift selbstkritisch.

In der Vergangenheit habe Swift, das gibt sie heute selbst zu, ihre gescheiterten Beziehungen in Songs verpackt. "Dear John" zum Beispiel war eine musikalische Abrechnung mit Ex-Freund John Mayer. Die Beziehung zu Ex-Freund Gyllenhaal wurde bisher noch nicht in einem Lied verarbeitet. Aber die Ankündigung der neuen Platte dürfte auch einige Seitenhiebe gegen den in Hollywood als echten Playboy bekannten Schauspieler beinhalten.

Kein Mann im Leben von Swift

"Im Moment", so erzählt sie weiter, gehe sie als Single durchs Leben. "Ich fühle mich einfach nicht nach einer Beziehung", fährt Swift fort. Und weiter: "Ich führe ein tolles Leben. Ich bin nicht traurig oder bitter, das Gegenteil ist der Fall."

Ungewöhnlich offen und ehrlich gibt sie tiefe Einblicke in das Liebesleben eines Superstars. Männer, fährt sie fort, fänden oftmals nur deshalb an ihr Gefallen, weil sie berühmt sei. "Du kannst dich nicht in jemanden verlieben, nur weil du ihn über Google Search findest", so Swift.

Gar nicht leiden kann sie es demnach, wenn sich ein potentieller Freund über ihre Sicherheitskräfte, die sie dieser Tage fast ständig begleiten müssen, lustig macht. "Ich habe kein Sicherheitspersonal um mich herum, weil ich cool sein will, oder weil ich eine Entourage möchte", sagt Swift.

Vielmehr seien "da draußen einfach zu viele Stalker, die mich gerne mit nach Hause nehmen und an die Heizung im Keller ketten möchten", meint die 22-Jährige.

Die Angst, dass morgen alles wieder vorbei sein könnte

Noch heute fühle sie sich dennoch nicht wie ein "Celebrity", der Millionen von Tonträgern verkauft hat und weltweit so bekannt ist wie Bon Jovi oder Madonna. Nein, Swift sei noch immer "das Mädchen, das auf einem Bauernhof auf dem Land in Pennsylvania groß geworden und immer irgendwie auch ein Outsider war".

Mit dieser Einschätzung mag Swift dieser Tage allein dastehen, zumal sich ihr Megaerfolg längst in diversen Platin-Platten und unzähligen Auszeichnungen in der Musikindustrie manifestiert hat.

Aber die Angst, dass morgen alles wieder vorbei sein könnte, lässt auch einen Star wie Swift scheinbar nicht wirklich los. "Ich habe immer die Furcht, dass mein Leben im Moment nicht real ist, dass alles nur ein großer Traum ist", fürchtet die Frau, die im Februar das Titelblatt der berühmtesten Modezeitschrift aller Zeiten schmücken darf und sich wahrlich keine Gedanken mehr machen muss, irgendwann als graue Maus in der Masse zu verschwinden. Auch wenn sich das manchmal für jemanden wie Taylor Swift ganz spannend anhören könnte.

Frank Siering