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Verrückte Bestattungsideen: Johnny Depp möchte ein Whisky-Fass als Sarg

US-Schauspieler Johnny Depp hat für seine eigene Beerdigung eine besonders bizarre Idee: Er möchte in einem Whisky-Fass bestattet werden. Auch dem Autor Hunter S. Thompson erfüllte er einen ausgefallenen letzten Wunsch und feuerte seine Asche aus einer Kanone ab.

In seinem aktuellen Streifen "The Rum Diary" spielt Johnny Depp einen Reporter, der gerne mal zur Flasche greift. Was den Alkoholkonsum angeht, wolle er sich privat aber nicht mit seiner Rolle messen. Für seine Beerdigung wünscht sich der Hollywood-Star dennoch geraume Mengen an Alkohol. Er möchte in einem Whisky-Fass beerdigt werden, "aus dem jeder einen Schluck trinkt", sagte er der Fernsehzeitschrift "TV Movie".

Seinem Freund, dem Autor Hunter S. Thompson, habe er bereits einen letzten Wunsch erfüllt. "Er träumte immer von einem spektakulären Abgang und wollte aus einer selbst gebauten Kanone abgefeuert werden", erzählte Depp. "Also baute ich nach seinem Tod 2005 die Riesenkanone und katapultierte seine Asche in den Himmel."

Depp wünscht sich Anonymität

Im Moment liegt Depps Beerdigung aber in ferner Zukunft und der Schauspieler genießt sein Leben in vollen Zügen. So hält er sich bevorzugt auf seiner Bahamas-Insel auf, die ihm vor allem Abstand von dem Job und der Öffentlichkeit bietet. "Ein unbeflecktes Stück Natur, das ich bewahren will", beschreibt der 48-Jährige sein Paradies. "Und das Beste ist: Mein Handy funktioniert dort nicht."

Für die Tage, an denen er sich doch unter Normalsterbliche mischen muss, wünscht er sich Anonymität. Sein weltweiter Erfolg halte ihn seiner Meinung nach nämlich davon ab, ein normaler Vater für seine zwei Kinder zu sein. Deshalb träumt der Frauenschwarm davon, einen ganz normalen Familien-Tag mit der zwölfjährigen Lily-Rose und dem neunjährigen Jack im Disneyland-Freizeitpark verbringen zu können. "Das ist es, was ich machen würde", antwortet Depp im Interview mit "The Sun" auf die Frage, was er machen würde, wenn er einen Tag unerkannt bleiben könnte. "Ich würde alle Attraktionen mitnehmen und [meine Kinder] das erleben lassen. Normalerweise ist es seltsam, wenn Papa mit ihnen durch Disneyland läuft."

kave/Bang/DPA / DPA
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