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Wechsel zu Paris St. Germain David Beckham spendet komplettes Gehalt an Kindereinrichtung

Vor einem Jahr schien dieser Wechsel noch unmöglich: David Beckham geht für den Rest der aktuellen Fußballsaison zu Paris St. Germain. Seine Gage ist rekordverdächtig, sein Umgang damit vorbildlich.

Mehr Geld brauchen die Beckhams eigentlich nicht. Durch Werbeverträge und astronomische Gehälter war David Beckham jahrelang einer der bestbezahltesten Fußballspieler der Welt. Seine Frau Victoria verdient Millionen mit ihrem Kleidungsimperium und aus der Zeit bei den Spice Girls dürfte auch noch etwas übrig sein.

Getreu dem Motto "Wer viel hat, der kann viel geben" will der 37-jährige Fußballspieler auf sein Gehalt bei Paris St. Germain verzichten und es für wohltätige Zwecke spenden. "Für mich ging es immer nur darum, Fußball zu spielen", erklärte er bei einer Pressekonferenz bei seinem neuen Arbeitgeber. "Ich hatte andere Angebote auf dem Tisch. Aber einer der Gründe, warum ich nach Paris kommen wollte, ist ziemlich einzigartig. Wir haben uns dazu entschlossen, dass mein Gehalt an eine Kinderwohltätigkeitsorganisation in Paris geht."

Ehefrau Victoria und die vier gemeinsamen Kinder Brookyln, 13, Romeo, 10, Cruz, 7, und die 18 Monatel alte Harper Seven werden derweil in London bleiben. "Dort gehen die Kinder jetzt zur Schule", sagte Beckham, der früher für Manchester United und Real Madrid spielte. Victoria erklärte ihrerseits, sie und die Kinder seien "super-glücklich bei der Vorstellung, in den nächsten Wochen als Familie einige Zeit in Paris zu verbringen".

Kritik an rekordverdächtigem Monatsgehalt

Beckham hob hervor, dass er trotz seines Alters noch fit sei: "Körperlich fühle ich mich gut, als ob ich 21 Jahre alt wäre", versicherte der Star, der seit einigen Wochen mit den Spielern von Arsenal London trainierte.

Ein Wechsel Beckhams nach Paris war Anfang vergangenen Jahres aus "familiären Gründen" geplatzt; allerdings hatte es scharfe Kritik an der angeblich geplanten, rekordverdächtigen Gage von 800.000 Euro pro Monat gegeben. Dies war in Zeiten der Krise und der Sparzwänge in Frankreich als maßlos überzogen angeprangert worden. Bei St. Germain war ein zahlungskräftiger Investor aus dem Golfstaat Katar eingestiegen, der den Club an die Weltspitze bringen will.

ono/AFP/Bang AFP

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