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WETTEN DASS: Darf man so auftreten?

Sängerin Sarah Connor sorgte bei ihrem »Wetten Dass«-Auftritt mit einem fast durchsichtigen Kleid für Gesprächsstoff: Offenbar ließ sie die Unterwäsche weg.

An ihrer Stimme hatte niemand etwas auszusetzen, an ihrem Outfit schon: Sarah Connor verzichtete zur besten Samstag-Abend-Sendezeit in 'Wetten Dass' sichtbar auf beengende Unterwäsche. Während der Proben trug sie noch eine unschuldige schwarze Lederhose. Für ihren Live-Auftritt, bei dem sie ihren derzeitigen Hit »From Sarah with Love« sang, war ihr das dann wohl zu bieder und sie erschien in einem braun-orangen Etwas. Das sehr offenherzige Kleid erinnerte zwar eher an eine peinliche Tischdecke aus den 70ern, war aber - mit wenigen Ausnahmen - völlig durchsichtig.

Auch Einblendung half nicht mehr

Wurden die tiefsten Einblicke während des Liedes noch durch geschickte Kameraführung und den Mikrofonständer verhindert, war es dann beim anschließenden Kurzinterview mit Gastgeber Thomas Gottschalk soweit: Sogar der alte Routinier wusste nicht so recht, ob er es wagen durfte die kesse Sarah zu umarmen, ohne dass etwas verrutscht! Zwar ließ der Sender eiligst ein Info-Schriftband einblenden, aber zu spät: Jeder Fernsehzuschauer konnte genau erkennen, was die schöne Sarah von Unterwäsche hält - gar nichts!

Es hagelte Protestanrufe

Bereits wenige Minuten später gingen die ersten Protestanrufe beim ZDF ein. Die meisten Zuschauer beschwerten sich, dass der Auftritt zu einer Zeit stattfand, bei der noch viele Kinder vor dem Bildschirm saßen. Einige Beobachter verteidigten die Sängerin und meinten, dass sie sehr wohl einen Slip getragen hätte - allerdings ebenfalls fast durchsichtig und hauchdünn. Sarah selber will die Phantasie der Zuschauer nicht ausbremsen: »Ob ich keine Unterwäsche getragen habe, verrate ich nicht. Das möchte ich offen lassen«.

Prima PR

Über die anderen Showgäste, wie Ottfried Fischer, Boris Becker, Claudia Schiffer, Johannes B. Kerner, Sven Hannawald, Anastacia oder Mick Jagger spricht jedenfalls kaum noch jemand. - Und eine bessere PR kann sich eine Sängerin auf dem Sprung nach ganz oben ja kaum wünschen....

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