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Nach Epstein-Skandal Krisentreffen mit der Queen: Wie Prinz Andrew von der Royal Family gemieden wird

Queen Elizabeth II und Prinz Andrew
Queen Elizabeth II und Prinz Andrew: Auftritte wie diesen hier beim Royal Ascot Pferderennen (2019) wird es so bald nicht mehr geben
© TREVOR ADAMS / MATRIXPICTURES.CO / Picture Alliance
Von seinen royalen Verpflichtungen ist er bereits Ende vergangenen Jahres zurückgetreten. Doch der Sturm um Prinz Andrew legt sich nicht – jetzt wird der Sohn der Queen anscheinend aus der Familie geschnitten.

Er wurde von "Randy Andy" zum schwarzen Schaf der Royal Family: Prinz Andrew sorgt im Buckingham Palast für Kopfzerbrechen. Seine Verstrickung in den Epstein-Skandal hat jetzt offenbar einschneidende Folgen für den Sohn der Queen.

Prinz Andrew: Krisensitzung mit der Queen und Prinz Philip

Gerade erst traf sich der 60-Jährige mit seiner Mutter vor Schloss Balmoral, der Sommerresidenz der Monarchin. Zwischen Autos redeten die beiden angeregt miteinander. Auch vor Ort war Prinz Philip, der als absolute Autoritätsperson im Schloss gilt. Worüber Mutter und Vater beim Krisentreffen mit dem in Ungnade gefallenen Sohn gesprochen haben, ist nicht klar. In (britischen) Medienberichten wird allerdings vermutet, dass es unter anderem um Prinz Philips 100. Geburtstag im kommenden Jahr ging. 

Wie ein Insider der Zeitung "The Sun" verraten hat, soll Andrew von den Feierlichkeiten ausgeschlossen werden. "Er soll so wenig wie möglich einbezogen werden", heißt es in dem Bericht. Wie die "Sun" außerdem berichtet, sollen die Organisatoren einer Fotoausstellung angewiesen worden sein, keine Bilder von Andrew zu zeigen. Angeblich haben Prinz Philips Mitarbeiter ihn davon ausgeschlossen, eine Ehrung für seinen Vater zu schreiben. 

Auch nicht auf den Hochzeitsfotos von Beatrice

"Es ist keine Schönfärberei der Geschichte, weil man ihn nicht ganz auslassen kann. Aber seine Beziehung zum Duke of Edinburgh soll nicht großartig betont werden. Das erweist sich offensichtlich als schwierig, weil er sein Sohn ist und es seine Rolle in der Familie herunterspielt", erzählt die Quelle.

Epstein-Fall vor Gericht: Mutmaßliches Opfer bekräftigt Vorwürfe gegen Prinz Andrew

Prinz Andrew, der angeblich nicht mit US-Behörden kooperieren will, wie diese behaupten, durfte schon nicht mit auf den Fotos an Prinzessin Beatrices Hochzeit posieren. Auf den offiziellen Hochzeitsbildern waren nur Beatrice und ihr Ehemann sowie die Queen und Prinz Philip zu sehen. Die Eltern der Braut, Andrew und Fergie, wurden ausgeschlossen. Es scheint, als wolle man im Palast so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf den Skandal-Prinzen lenken. Ob das auf Dauer klappt, bleibt abzuwarten. 

Quelle:"The Sun"

ls

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