Woody Allen "Ein reiner Glücksfall"


Wer sich über seine kleinen Macken Gedanken macht, kann aufatmen. Woody Allens Beispiel beweist: Der Gang zum Therapeuten hilft bei der Partnersuche nicht unbedingt weiter - schadet aber auch nicht.

Für Woody Allen ist die fast acht Jahre dauernde Ehe mit seiner Frau Soon-Yi Previn "ein reiner Glücksfall". Der 69-Jährige sagte in einem Interview der Zeitschrift "Gala": "Ich hätte nie gedacht, dass ich mit einer Frau, die sich so sehr von mir unterscheidet, so glücklich werden könnte."

Jahrelang habe er versucht, eine passende Frau zu finden und sich vom Therapeuten durchanalysieren lassen. "Und im unwahrscheinlichsten aller Fälle hat es geklappt", sagte der Regisseur. "Wenn mir das jemand so vorhergesagt hätte, hätte ich ihn für verrückt erklärt."

Skandalaffäre mit Mia Farrows Stieftochter

Das Paar hatte am 22. Dezember 1997 geheiratet. Tochter Bechet kam 1998. Im Jahr 2000 adoptierten Allen und seine Frau noch ein Mädchen. Allen und Previn sind seit mindestens 1992 zusammen. Damals verließ Woody Allen seine langjährige Lebensgefährtin Mia Farrow. Dass er mit Farrows aus Korea stammenden Adoptivtochter eine Liebesbeziehung begonnen hatte, sorgte damals für einen Skandal.

Auf die Frage, ob man an Beziehungen arbeiten müsse, antwortete Allen mit einer Gegenfrage: "Wenn Sie etwas mögen, Fußball oder Segeln, sagen Sie sich da: Ich muss daran arbeiten? Nein, Sie lieben es einfach." Der Regisseur kam zu dem Schluss: "Wir denken, wir könnten unser Glück kontrollieren, das ist ein Irrtum."

AP AP

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