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Zum Tod von Gunter Sachs: Gedenkfeier soll den Künstler ehren

Die Beisetzung von Gunter Sachs wird im engsten Familienkreis stattfinden. Rolf Sachs, der Sohn des Unternehmers und Künstlers, kündigte jedoch für einen späteren Zeitpunkt eine Gedenkfeier an. Sein Vater hatte sich aus Angst vor Alzheimer am 7. Mai das Leben genommen.

Für Gunter Sachs wird es in absehbarer Zeit eine Gedenkfeier im größeren Rahmen geben. Das sagte sein Sohn Rolf am Mittwoch der Nachrichtenagentur DPA. Die Beerdigung für seinen Vater, der am vergangenen Samstag Suizid begangen hatte, werde dagegen "im engsten Familienkreis" stattfinden. Einen Ort oder einen Zeitpunkt für die Beisetzung nannte Sachs nicht. Er betonte, diese sei "eine rein private Angelegenheit".

Auch die Gemeindeverwaltung von Saanen, zu der der Prominentenort Gstaad, einer der Wohnsitze der Sachs-Familie, gehört, ist nach eigenen Angaben nicht über das weitere Vorgehen der Familie informiert.

Der 78 Jahre alte Unternehmer und Künstler Gunter Sachs hatte offenbar aus Angst vor der Alzheimer-Krankheit seinem Leben ein Ende gesetzt. In dem von der Familie veröffentlichten Abschiedsbrief schrieb Sachs, er habe erkannt, an der "ausweglosen Krankheit A." zu leiden: "Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten."

Die Schweizer Zeitung "Blick" berichtet am Mittwoch, Sachs' ehemalige Ehefrau, der französische Filmstar Brigitte Bardot, sei von seinem Tod so betroffen gewesen, dass sie zusammengebrochen sei. Drei Tage lang habe die Bardot geschwiegen. Die Zeitung zitierte sie am Mittwoch: "Ich bin derart erschüttert und traurig, dass ich mich erst nach Gunters Beerdigung richtig äußern kann. Das tue ich auch aus großem Respekt, den ich gegenüber der ganzen Familie Sachs habe." Die Schauspielerin und Gunter Sachs waren nur drei Jahre verheiratet und trennten sich 1969 einvernehmlich.

mlr/DPA / DPA
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