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Brautmode Bräute tragen an ihrem Hochzeitstag meist Weiß - doch so alt ist diese Tradition noch gar nicht

Brautstrauß, Ringe – und ein weißes Brautkleid!


Brautsträuße gibt es bereits seit der Renaissance
und Eheringe sogar seit der Antike,


Das weiße Brautkleid ist hingegen ein relativ moderner Brauch.


In westlich-christlich geprägten Ländern wählen die Bräute für ihr Hochzeitkleid meist die Farbe Weiß.
– die Farbe der Reinheit und Jungfräulichkeit.


Was nach einem mittelalterlichen Brauch klingt,
ist jedoch eine noch nicht mal 200 Jahre alte Tradition.


Gestartet wurde dieser Trend durch die englische Königin Victoria.
Sie trug zu ihrer Hochzeit mit dem deutschen Prinz Albert 1840 ein weißes Kleid.


Vorher fiel die Farbwahl der Bräute meist auf Rot – die Farbe der Liebe.


Weiß trug man hingegen meist bei Beerdigungen, wie auch heute noch im asiatischen Raum.


Auf die Hochzeit von Königin Victoria und Prinz Albert folgte eine sehr glückliche Ehe mit neun Kindern.


Doch der frühe Tod von Prinz Albert mit gerade einmal 42 Jahren erschütterte die Königin tief.


Bis zu ihrem Lebensende 40 Jahre später trauerte sie um den Verlust ihres Mannes.


Und trug fortan nur noch Kleider in einer Farbe: Schwarz.
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Für mehr als die Hälfte der deutschen Bräute ist Weiß nach wie vor die bevorzugte Farbe des Hochzeitskleides. Doch woher kommt dieser Trend, den es noch gar nicht so lange gibt, wie man es vielleicht vermuten würde.
Von Marie Mühlenberg

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