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"Einfach Weiter Schreiben": Wo geflüchtete Autoren wieder ihrer Leidenschaft nachgehen können

Das Projekt "Weiter Schreiben" bietet Autoren, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, eine Plattform. Dort können sie Texte veröffentlichen, die sie gemeinsam mit deutschen Kollegen übersetzt haben.

Der aus Syrien geflohene Autor Rami Al-Asheq bespricht sich mit seiner Kollegin Monika Rink

Ramy Al-Asheq floh erst nach Jordanien und kam dann mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung nach Deutschland. Seine literarische Partnerin ist Monika Rink.

Eine Frau sitzt in einem Schlauchboot, das viel zu voll besetzt ist. Sie wünscht sich ein besseres Leben in Deutschland. Sie hat von anderen gehört, die die gefährliche Überfahrt vor ihr versucht und dabei ihr Leben verloren haben. Doch sie glaubt weiter daran, dass sie es schaffen wird.

Was auf den ersten Blick klingt, wie der Erfahrungsbericht einer geflüchteten Frau, ist ein Teil des Gedichts "Fatma trägt zwei Wunden in der Hand" von Ramy Al-Asheq. Er ist Lyriker, Schriftsteller und Journalist. Das Gedicht ist seiner Mutter gewidmet. Geboren wurde Ramy Al-Asheq in den Vereinigten Arabischen Emiraten wuchs aber in Damaskus auf und beteiligte sich an der Revolution in Syrien, bis er dort in Haft kam. Nach seiner Freilassung und der Flucht nach Jordanien, wurde er Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und kam so nach Deutschland. Noch während seiner Zeit in Jordanien veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband "Walking on Dreams".

Kooperation zwischen geflüchteten und deutschsprachigen Autoren

Ramy Al-Asheqs Text ist Teil des Projekts "Weiter Schreiben", eines Literaturportals, das von der Initiative "Wir machen das", dem Gunda-Werner-Institut und der Heinrich-Böll-Stiftung getragen wird. Das Portal ist eine Plattform für geflüchtete Autoren und soll ihnen die Möglichkeit geben, wieder Kontakt zu Kollegen und Verlagen aufzubauen. Seit dem 8. Mai veröffentlichen sie dort ihre Texte, bis Ende des Jahres sollen insgesamt über vierzig Werke online sein. Am Donnerstag stellten die Initiatorinnen Annika Reich und Ines Kappert das Projekt vor. "Wir haben mit Autorinnen und Autoren aus Krisengebieten gesprochen und sie gefragt, was sie sich wünschen", sagte Annika Reich im Rahmen der Veranstaltung. "Die Antwort war: Weiter schreiben." Denn: "Für Autor*innen aus Krisengebieten ist der Schreibprozess durch die politische Situation mindestens unterbrochen, zuweilen lebensgefährlich", schreibt Sprecherin Caroline Kraft in einer Pressemitteilung.

Unterstützung erhalten die beteiligten Autoren dabei von deutschsprachigen Kollegen, den "literarischen Partnern", die mit ihnen zusammen die Texte übersetzen. "Wir saßen von zehn Uhr morgens bis zwei Uhr mittags zusammen. Unser Treffen war zu einem Workshop geworden", schildert Ramy Al-Asheq die Erfahrungen, die er mit mit Monika Rinck, seiner literarischen Partnerin, gemacht hat, auf der Website. "Beim gemeinsamen Übertragen von Gedichten zeigt sich vor allem das, was man in der Übersetzung findet, nicht das, was man darin verliert", sagt Monika Rinck. Wenn Übersetzung im Gespräch entstehen könne, sei vieles gewonnen.

Dazu passt, dass an diesem Sonntag den 21. Mai der Welttag der kulturellen Vielfalt stattfindet. Die Unesco rief den Tag im November 2001 aus, er soll "das öffentliche Bewusstsein für kulturelle Vielfalt stärken und die Werte kultureller Vielfalt besser verständlich machen", schreibt sie auf ihrer Website. Der Tag soll betonen, welchen Beitrag Künstler zum interkulturellen Dialog leisten und zeigen, wie dieser Beitrag das harmonische Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen unterstützt. Deutschland hat eine durch ihre außerordentliche Vielfalt geprägte Kulturlandschaft, in keinem anderen Land gibt es mehr Kulturfestivals. In diesem Jahr finden zum Welttag der kulturellen Vielfalt bundesweit verschiedene Projekte statt, darunter viele Angebote der Initiative "Kultur öffnet Welten", die Kunst und Kultur für alle Menschen zugänglich machen will.

sie / DPA
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg