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Usedom: Es gibt jetzt Cannabis-Bier in Deutschland – einige werden enttäuscht sein

Eine Brauerei auf der Insel Usedom stellt das erste Cannabis-Bier in Deutschland her. Den Joint wird das Getränk allerdings nicht ersetzen: Der Rausch bleibt aus.

Zwei Männer stoßen mit Bierflaschen an

Prost! Vom Cannabis-Bier wird allerdings niemand high werden.

Getty Images

Der Handel mit Cannabis ist in Deutschland verboten. Immer wieder wird über die Legalisierung der Droge diskutiert, bisher aber ist nur die Abgabe von Ärzten an schwerkranke Patienten, die mit Cannabis behandelt werden können, erlaubt. Anders sieht es da schon beim Bier aus.

Auf der Ostseeinsel Usedom produziert eine Brauerei nun Cannabis-Bier – das erste in Deutschland. Dort, im Wasserschloss Mellenthin im Süden der zweitgrößten deutschen Insel, wird das Bier auch zum Verkauf angeboten. Ab dieser Woche kann das Getränk bestellt werden, berichtet die "Ostsee-Zeitung".

Cannabis-Bier auf der Insel Usedom

Das alles ist absolut legal. Wer nun aber mit dem Bier den Joint substituieren will, ist schief gewickelt: Von dem Cannabisbier ist kein Rausch zu erwarten. Der Hopfen werde mit THC-armem Nutzhanf ersetzt, erklärt Schlossherr Jan Fidora. Und sogar der Alkoholanteil ist mit fünf Prozent leicht geringer als bei vielen herkömmlichen Biersorten. Schmecken soll es laut Hersteller "leicht süßlich, ein wenig nach Gras".

Das Bier wird auf Basis von Rezepten aus dem 18. und 19. Jahrhundert hergestellt, berichtet Fidora in der "Ostsee-Zeitung". In Handarbeit müssen die Blüten und Blätter von der Cannabispflanze gepuhlt werden: "Da gehen Stunden drauf." Vier bis sechs Wochen dauert der Brauprozess alles in allem. "Mein Geheimrezept verrate ich natürlich nicht", sagt Fidora.

In Deutschland ist er damit Vorreiter – andere Länder sind da längst weiter. In Kanada hat ein Start-Up kürzlich das erste selbstgebraute Bier aus Cannabis hergestellt. Bei diesem soll der Wirkstoff THC sogar besonders schnell anschlagen. In Kanada allerdings ist der Anbau und Verkauf von Cannabis allerdings auch legal. Ebenso wie in einigen Bundesstaaten der USA, wo es Bier mit Cannabis-Extrakten sogar im Supermarkt zu kaufen gibt.

Nach Legalisierung: Erstes Cannabis-Bier der Welt in Kanada gebraut
epp
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.