HOME

Echte Fälle: "Making a Murderer" und Co.: Die besten Real-Life-Crime-Dokus auf Netflix

Sie beleuchten die notorischsten Fälle der modernen Zeit: Real-Life-Crime-Dokus sind beliebt wie nie und spätestens seit Netflix' "Making a Murderer" in aller Munde – beziehungsweise Wohnzimmer. Gemeinsam mit der Streaming-Seite haben wir die besten ihres Genres herausgesucht.

"Captive" und "I am a Killer" auf Netflix

Spannung garantiert: Wer gerne Dokumentationen über echte Kriminalfälle schaut, sollte sich "Captive" (links) und "I am a Killer" auf keinen Fall entgehen lassen.

Ich mag keine Horrorfilme. Mochte ich noch nie. Und selbst beim Tatort grusele ich mich manchmal so sehr, dass ich es nur aushalte, wenn ich mich hinter meinen Händen verstecke. Würde ich mir jedenfalls nie-mals alleine anschauen. Was ich allerdings schon immer sehr gerne geguckt habe – und zwar alleine, mitten in der Nacht, bei Gewitter, ganz egal – sind Dokumentationen über die grausigsten Kriminalfälle der jüngeren Geschichte. Klingt absurd, ergibt aber eigentlich Sinn. Die Geschichten sind die gleichen, die spannenden Wendungen gibt es in beiden Formaten, aber mit einem entscheidenden Unterschied: In einer Dokumentation versucht niemand, mich zu erschrecken. Stattdessen erforschen die Filme mit Sicherheitsabstand die faszinierende Psyche der gefährlichsten Individuen der Welt.

Früher suchtete ich deshalb so Youtube-Klassiker wie "The Girl in the Box", doch spätestens seit dem Riesenerfolg von "Making a Murderer" ist das Genre auch auf und Co. angekommen. Grund genug, mal bei dem Streaming-Dienst anzufragen, welche Real-Life-Crime-Dokus wir uns auf keinen Fall entgehen lassen dürfen. 

#1 Evil Genius

Evil Genius auf Netflix

"Evil Genius": 1 Staffel, 4 Episoden à 45 Minuten

In vier Episoden zu je 45 Minuten erzählt "Evil Genius" die wahre Geschichte eines der spektakulärsten Raubverbrechen der frühen 2000er. 

Was genau geschah, ist bis heute nicht zu 100 Prozent geklärt. Allerdings betrat Pizzalieferant Brian Wells am 28. August 2003 mit einer selbst gebauten Waffe und einer Bombe um den Hals eine Bank in Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania, um diese auszurauben. 

Die Dokumentation zeigt nicht nur was an diesem Tag geschah, sondern beleuchtet auch die Hintergründe der wohl teuflischsten Schnitzeljagd aller Zeiten.

#2 Making a Murderer 

Making a Murderer auf Netflix

"Making a Murderer": 1 Staffel, 10 Episoden à circa 60 Minuten

"Making a Murderer" ist eine der meist-diskutierten TV-Serien der letzten Jahre. Sie zeigt den Fall des Steven Avery, der 2003 nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde, nachdem ein DNA-Test bewies, dass er das Verbrechen, das ihm vorgeworfen wurde, nicht begangen hatte.

Keine zwei Jahre später jedoch wurde Avery wieder verhaftet, diesmal wegen des Mordes an einer jungen Fotografin – und schwört bis heute, dass er nichts mit dem Verbrechen zu tun hat.

#3 I am a Killer

"I am a Killer" auf Netflix

"I am a Killer": 1 Staffel, 10 Episoden à 50 Minuten

Diese Dokuserie schaut hinter die Fassade von Einrichtungen, in denen die angeblich gefährlichsten Verbrecher der USA sitzen: der Todestrakt. In ausführlichen Interviews erzählen die verurteilten Mörder von ihren teils grausamen Verbrechen. 

Während einige glauben, zu Unrecht im Gefängnis zu sein, halten andere ihre Strafe für nichts weiter als einen Klaps auf den Handrücken. Gleichzeitig kommen sowohl die Familien der Opfer und Täter, als auch Polizei und Anwälte zu Wort, um ein möglichst komplettes Bild zu liefern.

#4 The Keepers

"The Keepers" auf Netflix

"The Keepers": 1 Staffel, 7 Episoden à circa 60 Minuten

1969 verschwindet Schwester Cathy Cesnik in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland. Die Nonne war Lehrerin an einer Mädchen-Highschool. Es wird vermutet, dass sie zwei Priester, die ebenfalls an der Schule unterrichteten, im Verdacht hatte, junge Mädchen sexuell zu missbrauchen – und deshalb mundtot gemacht wurde. 

Die Serie fragt: Wer brachte Schwester Cathy um? Und war es wirklich "nur" ein Mord, oder steckte eigentlich so viel mehr dahinter?

#5 Captive

Doku-Serie    Captive auf Netflix    In Genre der echten Kriminalfälle spielt "Captive" definitiv in der Königsklasse. Es geht um echte Entführungsfälle und einige der notorischsten Geiselnahmen der Welt. Erzählt wird in der Regel aus beiden Perspektiven – der, der Täter und der, der Opfer. So kann es beispielsweise passieren, dass ein Entführungsopfer berichtet, sie habe keine Schwäche zeigen wollen und deshalb nie vor ihren Entführern geweint. Eine Minute später erzählt der Täter, er habe sich immer gewundert, warum sie nie weinte. Gänsehaut pur!  Wann gucken? Für diese Serie will man wach sein. Und Zeit haben. Die Folgen sind mit jeweils knapp einer Stunde Spielzeit recht lang.    Für Fans von? "Making a Murderer", "Girls Incarcerated", "Lock Up"  Binge Faktor: ♥♥♥♥ Kann man theoretisch ohne Probleme hintereinander weg schauen. 

Doku-Serie

Captive auf Netflix

In Genre der echten Kriminalfälle spielt "Captive" definitiv in der Königsklasse. Es geht um echte Entführungsfälle und einige der notorischsten Geiselnahmen der Welt. Erzählt wird in der Regel aus beiden Perspektiven – der, der Täter und der, der Opfer. So kann es beispielsweise passieren, dass ein Entführungsopfer berichtet, sie habe keine Schwäche zeigen wollen und deshalb nie vor ihren Entführern geweint. Eine Minute später erzählt der Täter, er habe sich immer gewundert, warum sie nie weinte. Gänsehaut pur!

Wann gucken? Für diese Serie will man wach sein. Und Zeit haben. Die Folgen sind mit jeweils knapp einer Stunde Spielzeit recht lang.

Für Fans von? "Making a Murderer", "Girls Incarcerated", "Lock Up"

Binge Faktor: ♥♥♥♥ Kann man theoretisch ohne Probleme hintereinander weg schauen. 

Im Genre der echten Kriminalfälle spielt "Captive" definitiv in der Königsklasse. Es geht um echte Entführungsfälle und einige der notorischsten Geiselnahmen der Welt. Erzählt wird in der Regel aus beiden Perspektiven – der Täter und der Opfer. 

So kann es beispielsweise passieren, dass ein Entführungsopfer berichtet, sie habe keine Schwäche zeigen wollen und deshalb nie vor ihren Entführern geweint. Eine Minute später erzählt der Täter, er habe sich immer gewundert, warum sie nie weinte. Gänsehaut pur!

"Spuk in Hill House": Perfekter Gruselspaß: Netflix-Serie lässt das Blut in den Adern gefrieren
Geisterhaus im Nebel - Licht in den Fenstern brennt

Horror-Serie

Spuk in Hill House auf Netflix

Die perfekte Serie, um kurz vor Halloween richtig in Gruselstimmung zu kommen. Im Mittelpunkt steht die siebenköpfige Familie Crain – fünf Kinder und deren Eltern. Die Familie wohnt in einer Villa und muss dort regelmäßig gruselige Erlebnisse verkraften. Die beiden jüngsten Kinder sind davon besonders oft betroffen. Die Zwillinge werden mit Schockmomenten konfrontiert, die selbst dem Zuschauer das Blut in den Adern gefrieren lassen. Aus den Haunted-House-Erlebnissen der Familie entwickelt sich Stück für Stück ein schreckliches Familiendrama, das die Protagonisten für den Rest des Lebens verfolgt. Weil dabei ein vergangenes Mysterium langsam mit der Gegenwart verstrickt wird, ist das Suchtpotenzial sehr groß.

Wann gucken? Du schaust die Serie am besten mit einem Freund, der sich genauso gerne gruselt wie du. Es empfehlen sich die Abendstunden, denn für die perfekte Stimmung sollte es auf jeden Fall dunkel sein.

Für Fans von: American Horror Story, Supernatural

Binge Faktor: ♥♥♥♥♥ Schon bei der ersten Folge setzt die Sucht ein. Der Mix aus Mystery und Schockmomenten zieht dich sofort in seinen Grusel-Bann.

Picture Alliance
Themen in diesem Artikel