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Freizeit: Fast Forward: Mr. Selfridge

Breaking Bad, Game of Thrones, House of Cards: Alles schon gesehen. In der Rubrik Fast Forward blicken wir über den Tellerrand und empfehlen Serien, die nicht jeder kennt – im Schnelldurchlauf. Heute: Mr. Selfridge.

»Mr. Selfridge« spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts

»Mr. Selfridge« spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Die Netflix-Serie »Mr. Selfridge«

Worum es geht:
Um das Leben des ambitionierten Kaufmann Harry Selfridge, Gründer des luxuriösen Londoner Kaufhaus »Selfridges«. Harry Selfridge macht Einkaufen 1909 zum Erlebnis und mischt mit seinen ungewöhnlichen Neuerungen die Londoner Upper Class auf.

Worum es wirklich geht:
Um den amerikanischen Traum – Harry Selfridge lebt das Motto »vom Tellerwäscher zum Millionär« und versucht mit den Folgen klar zu kommen: Sein Leben schwankt zwischen Glücksspiel, Affären, Familie und Größenwahnsinn.

Besonderheiten:
Die Serie spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts und nimmt alle gesellschaftlichen Umbrüche der Zeit mit: Da geht es um die Emanzipation der Frau, um Krieg, Fremdenfeindlichkeit, Adel und Bürgertum.

Was nervt:
Anfangs nervt das Zahnpasta-Lächeln und die aufgesetzte gute Laune von Mr. Selfridge – bis die Fassade zu bröckeln beginnt und die Serie immer mehr Fahrt aufnimmt.

Für Fans von:
dem britischen Adel-Epos Downton Abbey.

Lieblingcharakter:
Agnes Towler. Man muss die ehrgeizige Tochter eines alkoholkranken Vaters großartig finden, wenn man ihr dabei zusieht, wie sie versucht ihren eigenen Weg zu gehen.

Sprache:
Unbedingt die britische Orginialversion! In der deutschen Übersetzung gehen zu viele Zwischentöne verloren und die Dialoge klingen plötzlich platt.

Gut gesagt:
»The you I fell in love with, is the you I can’t have.«

Wo man es sehen kann:
Netflix

Staffeln:
4 Staffeln à 10 Episoden