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Eis, Wasser, Strohhalm: Tipps vom Experten: Daran erkennt ihr eine wirklich gute Bar

Kennt ihr den Unterschied zwischen einer wirklich guten Bar und einer, in der es nur ums Saufen geht? Falls nicht, könnte Damian aus der Hamburger Drip Bar vielleicht weiterhelfen. Immerhin wird die immer wieder unter die besten Bars der Stadt gewählt. Sieben Dinge, an denen du eine gute Bar erkennst.

Damian ist Barkeeper in der Hamburger Drip Bar

Damian ist Barkeeper in der Hamburger Drip Bar

Jedes Wochenende aufs Neue die gleiche Diskussion – man möchte gemeinsam etwas trinken gehen, nur wo? Jeder hat irgendetwas anderes über irgendeine Bar gehört. In der einen mixen die angeblich Billig-Fusel in die Markenalkohol-Flaschen, in der anderen ist viieeel zu viel Zucker im Drink und in der dritten waren die Barkeeper beim letzten Mal so unfreundlich.

Aber woran erkennt man denn nun eine wirklich gute Bar? Wir haben mit einem gesprochen, der's wissen muss. Damian ist Chef-Barkeeper in der Hamburger Drip Bar, die seit ihrer Eröffnung 2016 immer wieder zu einer der besten Bars der Hansestadt gewählt wird. Wir haben ihn gefragt:

Worauf achtest du, wenn du in eine neue Bar kommst?

1. Der Ton macht die Musik

"Wie werdet ihr begrüßt? Nimmt man sich Zeit, um euch in das Erlebnis einzuführen? Jede Bar ist anders, das sollten auch die Mitarbeiter zu schätzen wissen. Wenn ihr einfach nur mit einer Friss-oder-Stirb-Mentalität auf den nächsten freien Hocker geschubst werdet, ist nicht davon auszugehen, dass die Verantwortlichen sich als Gastgeber und euch als ihre Gäste sehen. Da kann man dann genau so gut auch einfach im Supermarkt einen Sixpack kaufen."

2. Kann der das auch?

"Es klingt irgendwie so selbstverständlich, aber: Wie kompetent sind die Barkeeper? Können sie dir Informationen zu deinem Drink geben? Wissen sie, wo ihre Spirituosen herkommen? Beim Essen ist es ja genau das Gleiche. Würdest du einem Koch mit deinem Abendessen vertrauen, der nicht weiß, welches Fleisch er da in der Pfanne hat und ob nun Sahne in der Soße ist oder nicht? Wohl kaum."

Oak drip Whisky sour

Gepostet von Dripbar am Mittwoch, 19. April 2017

3. Wasser Marsch

"Es ist super wichtig, dass euch zu eurem Cocktail ein Wasser angeboten wird. Normalerweise sagt man, dass man die doppelte Menge der getrunkenen Spirituose in Wasser trinken sollte. Das, was am Ende wirklich maßgeblich zum Kater beiträgt, ist die Dehydrierung. Sprich, ob ihr immer genügend Wasser zur Verfügung gestellt bekommt, zeigt, ob es der Bar beim Alkohol um den Genuss oder ums Saufen geht."

4. Strohhalme? -hälmer? -halmi? -halmse? Anyway.

"Strohhalme im Cocktail oder Longdrink sind beliebt, aber absoluter Blödsinn. Nicht nur, dass das viele Plastik schlecht für die Umwelt ist. Sie führen auch noch dazu, dass unser Mund gar nicht die volle Geschmacksbandbreite des Getränks aufnehmen kann. Die Rezeptoren auf der Zunge, die für Zucker zuständig sind, liegen beispielsweise ganz vorne und werden beim Trinken mit dem Strohhalm einfach übersprungen."

5. Jeder mag eine andere Mische

"Bei diesem Punkt bin ich tatsächlich sehr leidenschaftlich. Bei Longdrinks gehört der Filler neben die Spirituose. Nicht rein. Sprich: Ein Gin Tonic sollte nicht als fertig gemixtes Getränk serviert werden, sondern als Glas mit Gin und Eis und daneben eine Flasche Tonic. Nicht jeder mag das Gleiche – jeder hat einen anderen Geschmack. Dadurch könnt ihr euch außerdem sicher sein, dass ihr einen hochwertigen Tonic bekommt und nicht das Discounter-Gesöff aus der 2-Liter-Flasche."

Gin + 24 Hours + Blue Magic Basil + Dripper = Curious? Join us & find out!

Gepostet von Dripbar am Freitag, 8. Juli 2016

6. Eis, Eis, Baby

"Hier wird es jetzt sehr spezifisch – aber welches Eis die Bar benutzt, kann einen riesigen Unterschied machen. Am besten ist es, wenn das Eis double frozen, also doppelt gefroren, ist. Das führt dazu, dass es langsamer schmilzt und dein Getränk demnach nicht verwässert wird. Du hast ja schließlich für einen Cocktail bezahlt und nicht für eine Wodka-Schorle."

7. Der erste Eindruck muss nicht immer entscheidend sein

"All diese Dinge sind wichtig, aber es lohnt sich auch immer, einer Bar und ihren Mitarbeitern eine zweite Chance zu geben. Genau wie ihr mal einen schlechten Tag habt, kann auch dem Barkeeper mal eine Laus über die Leber gelaufen sein."


Na, hast du jetzt Lust auf einen richtig erfrischenden Sommerdrink bekommen? Kein Problem! Denn genau den haben wir gemeinsam mit unseren Freunden von der Drip Bar und delinero.de für dich zusammengestellt. Was drin ist, wie man ihn macht und wo man das Set herbekommt, liest du hier:

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.