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Coachella Festival: Mit diesem Auftritt schreibt Ariana Grande Musikgeschichte

Die 25-Jährige tritt im April beim Coachella Festival in Kalifornien als eine der bekanntesten Künstlerinnen auf. Damit ist sie die jüngste Headlinerin in der Geschichte des Festivals.

Ariana Grande Coachella

Ariana Grande tritt beim diesjährigen Coachella-Festival in Kalifornien auf. Damit ist die 25-Jährige die jüngste Headlinerin in der Geschichte des Festivals.

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Jedes Jahr reisen tausende Musik- und Festival-Fans nach Kalifornien, um beim weltberühmten Coachella-Festival richtig abzufeiern. Nun haben die Veranstalter das gesamte Line-up für 2019 bekanntgegeben. Neben Childish Gambino ("Redbone") und der die Rockband Tame Impala, wird der Auftritt der US-Sängerin Ariana Grande am letzten Tag einer der Höhepunkte in diesem Jahr sein. Damit ist die 25-Jährige, nach Angaben ihre Managers, die jüngste Künstlerin in der 20-jährigen Geschichte des Festivals, die als Headliner auftritt. Nach Beyoncé, Lady Gaga und Björk ist sie zudem erst die vierte Frau in dieser Position.

"Ich fühle mich geehrt und bin höllisch aufgeregt", twitterte Grande zu ihrer Coachella-Premiere. Die 25-Jährige geht in diesem Jahr auf Welttournee, die sie im Herbst auch nach Deutschland bringt.

Das Coachella Valley Music and Arts Festival findet in diesem Jahr von 12. bis 14. April und von 19. bis 21. April statt. Neben den drei Headlinern treten noch 150 weitere Künstler auf. Unter anderem werden Diplo, Solange, Kid Cudi, Wiz Khalifa und Khalid, Zedd. Mit Alice Merton ("No Roots") ist auch ein deutscher Star unter den Namen. Nicht dabei ist jedoch Kanye West: Wie TMZ berichtet, gab es zwischen ihm und den Organisatoren des Festivals Unstimmigkeiten – über die Größe der Bühne.

dpa/lau
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?