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Tragischer Unfall: Todesursache von Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan steht fest

Dolores O'Riordan wurde als Sängerin der Band The Cranberries in den 90ern weltberühmt. Im Januar war die 46-Jährige überraschend in London verstorben. Nun gibt es Erkenntnisse über die Todesursache.

Dolores O'Riordan

Dolores O'Riordan war am 15. Januar in London verstorben

Die Anfang des Jahres in einem Londoner Hotelzimmer tot aufgefundene Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan ist bei einem "tragischen" Unfall ums Leben gekommen. Das berichteten mehrere britische Medien unter Berufung auf das Ergebnis einer amtlichen Untersuchung der Todesursache in London am Donnerstag.

Demnach ist die 46-jährige O’Riordan unter erheblichem Alkoholeinfluss in der Badewanne ertrunken. In dem Hotelzimmer wurden mehrere leere Alkoholflaschen gefunden.

Dolores O'Riordan: Millionenseller in den 90ern

Die Cranberries aus der beschaulichen irischen Hafenstadt Limerick verkauften in den 90er-Jahren weltweit Millionen Tonträger. Das Lied "Zombie" aus dem Jahr 1994 blieb vor allem wegen O’Riordans Gesang ("In your head, in your head / zombie, zombie") ein Ohrwurm.

O’Riordan war nach Angaben ihres Managements Anfang des Jahres für Aufnahmen in die britische Hauptstadt gekommen. Sie wollte eine neue Version ihres größten Hits "Zombie" einspielen.

Verstorbene Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan : "Die Stimme einer ganzen Generation ist gerade veschwunden."
tim / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?