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Emotionales Interview: Sam Smith dachte an Geschlechtsumwandlung: "Bin weder männlich noch weiblich"

Sam Smith hat sich in einem Interview als genderqueer und nicht-binär geoutet. Früher habe er gerne eine Frau sein wollen, inzwischen fühle er sich weder männlich noch weiblich: "Ich bin irgendwo dazwischen."

Sam Smith

Sam Smith hat in einem Interview über Geschlechteridentität gesprochen

Sam Smith hat in einem Interview über seine nicht-binäre Geschlechtsidentität gesprochen. In der ersten Episode der Instagram-Interviewreihe "I weigh" hat er der Schauspielerin Jameela Jamil erzählt, dass er sich weder als Mann noch als Frau sehe, sondern irgendwo dazwischen: "Man ist eine Mischung aus vielen unterschiedlichen Dingen."

Als der Sänger zum ersten Mal von genderqueeren und nicht-binären Menschen und ihren Erfahrungen gehört und gelesen habe, habe er gedacht: "Verdammt, das bin ja ich!" So locker, wie er immer mit seiner Sexualität umgegangen sei, will er auch seine Geschlechtsidentität handhaben: "Man verliebt sich in Menschen, nicht in ihre Geschlechtsteile."

Sam Smith: "Ich habe jeden Tag zu kämpfen"

Der Sänger, der mit Hits wie "Stay With Me" und "I'm Not The Only One" im Jahr 2014 seinen weltweiten Durchbruch zum Superstar feierte, gibt im "I weigh"-Interview auch Einblick in die Probleme, die er seit jeher mit seinem Körperbild habe. Als Kind sei er gemobbt worden, nachdem er durch einen Überschuss an Östrogenen "Brüste" entwickelt hatte. Deshalb habe er sich auch schon im Alter von 12 Jahren Fett an der Brust absaugen lassen. Die Gewichtsprobleme seien bis heute Grundlage all seiner Traurigkeit: "Alles, weswegen ich jemals traurig war, ist mein Gewicht. Ich habe damit jeden Tag zu kämpfen."

Offene Worte, die offenbar auch für Smith selbst eine große Bedeutung haben – wie wichtig ihm das Gespräch mit Jamil war, ließ er seine Fans deshalb auch gleich nach Veröffentlichung der Folge via Twitter wissen: "Ich weiß, es klingt dramatisch, aber diese Interview hat mein Leben komplett verändert."

 

Sängerin lässt sich Gesicht ins Gesicht tätowieren


tim