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Schön aber teuer : NEON-Traumziel: Darum müsst ihr unbedingt ... nach London!

Traumziel gefunden: Einen Trip nach London solltet ihr euch auf jeden Fall in den Reisekalender schreiben. Aber was macht man dort den ganzen Tag? Wo lässt es sich in Englands Hauptstadt am besten shoppen, feiern, chillen? NEON ist euer Guide.

Tower Bridge – London

Die Tower Bridge ist eines der Wahrzeichen Londons. Der abendliche Anblick zeigt, wieso sich der Besuch lohnt.

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London ist anders. Das klingt banal. Wer aber in der englischen Hauptstadt schon einmal war, der weiß, was damit gemeint ist: Autos fahren auf der linken Seite, zum Frühstück gibt es Wurst und Bohnen, die U-Bahnen sind völlig überlastet und zwischen gestressten Geschäftsleuten und Politikern laufen Touristen mit ihren Fotoapparaten und Handys durch die Gegend – und machen von allem und jedem Bilder. Die Stadt an der Themse ist eine besondere. Eine, die wie kaum ein andere auf der Welt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander vereint.

Die besten Tipps: Ist es der erste Besuch? Falls ja, solltet ihr euch vorher hinsetzen – und einen Zeitplan aufstellen, was ihr unbedingt sehen wollt. Ansonsten wird es schwer, sich alle Sehenswürdigkeiten an zwei oder drei Tagen anzuschauen.

Wenn ihr bereits in London wart, lohnt es sich auf jeden Fall, den Trip mit einem Konzert oder einer der aufwändig produzierten und weltbekannten Musical-Shows zu verbinden.

London ist alles andere als günstig

Rumkommen: Historisch, schrill oder modern. Es gibt nichts, was es in London nicht gibt. Klar, solltet ihr unbedingt den Tower of London, die Tower Bridge oder den Big Ben gesehen haben. Nur unterscheidet ihr euch damit nicht wirklich von den anderen Touristen. Wir empfehlen euch deshalb einen Abstecher ins Brixton Village oder auf den Camden Market. Egal, ob ihr nach einem Snack, nach Souvenirs oder nach schönem Trödel oder Klamotten sucht, hier findet ihr fast alles – und das zu günstigen Preisen für Londoner Verhältnisse.

Mitbringen: Lasst euch eins gesagt sein: London ist teuer. Es fängt damit an, dass ihr viel dafür zahlen müsst, um von A nach B zu kommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr Taxi, Uber oder Bus und Bahn fahrt – obwohl Letzteres noch am günstigsten ist. Mit Restaurants, Bars und Unterkünften verhält es sich nicht anders. Es lohnt sich deswegen, in de Monaten vorher etwas beiseite gelegt zu haben. Aber spätestens, wenn man einmal abends von der London Bridge über die Themse geschaut hat, oder zwischen Musikern und Straßenkünstlern die Southbank entlang geschlendert ist, weiß man, wieso sich der Besuch trotzdem so lohnt.

Schön aber teuer: NEON-Traumziel: Darum müsst ihr unbedingt ... nach London!
Der Big Ben in London

Momentan sieht man sogar noch weniger vom Big Ben. Eine große weiße Plane bedeckt den weltberühmten Glockenturm des Londoner Parlaments. Der Grund: Er wird für vier Jahre renoviert. Trotzdem ist Englands Hauptstadt einen Besuch wert.

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Außerdem: Zeit. Die Sehenswürdigkeiten sind völlig überfüllt. London war 2015 mit 18,82 Millionen weltweit die Stadt mit den meisten Besuchern. Dementsprechend braucht ihr Geduld und viel Stehvermögen. Lange Schlangen sind keine Seltenheit. Es kann schon einmal vorkommen, dass ihr mehr als eine halbe Stunde anstehen müsst, um beispielsweise die Westminster Abbey von innen zu sehen.

UND zu guter Letzt: Nicht an das Instagram-Bild denken. Es müssen nicht die schönsten Schuhe mit Absätzen oder moderne Herrentreter sein, die ihr NUR für ein paar Likes tragt (auch wenn sie besser aussehen). Lauft lieber in bequemen Sneaker herum. Eure Füße werden es euch danken. Ihr seid nämlich viel zu Fuß unterwegs.

Essen gehen: Klein und unscheinbar. Die schönsten Restaurants und Bars findet ihr in jeder Stadt meistens zufällig. Wenn ihr durch Nebenstraßen lauft, guckt schon einmal nach einer Möglichkeit, Essen zu gehen.

Was wir euch aber definitiv empfehlen können, ist, in einem kleinen Laden britisch zu frühstücken. Das ist in der Regel relativ günstig und schmeckt dazu noch gut.

Ausgehen: Natürlich gibt es Bars, die für so einen Kurztrip nach London wie gemacht sind. Dazu zählen zum Beispiel die Rooftopbar Dalston Roof Park oder das Queen of Hoxton. Dort ist viel los, man hat eine Top-Aussicht, zahlt aber auch dementsprechend viel. Unser Tipp: The Bridge in Shoreditch. Ist zwar amerikanisch eingerichtet, dafür lässt es sich hier auch super nüchtern aushalten.

Unterkommen: Wer für wenig Geld in London übernachten möchte, hat nicht viele Optionen: Hostel oder eine abgelegene Schlafmöglichkeit bei Airbnb. Ansonsten wird es schwer, für weniger als 70 Euro die Nacht eine Unterkunft zu finden. Empfehlenswert ist zum Beispiel das The Old Ship Inn Hackney. Das liegt relativ zentral, ist klein aber schön eingerichtet und mit 90 Euro die Nacht noch erschwinglich.

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rpw
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