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Mode-Selbstversuch: Abgeguckt und anprobiert: Ich habe mich wie Miranda aus "Sex and the City" angezogen

Vier Tage, vier Looks – unsere Autorin hat im "Sex and the City"-Selbstversuch natürlich auch Mirandas Stil unter die Lupe genommen. Warum man ab und zu auf die Stilregeln der klugen Anwältin hören sollte.

Von Ann-Charlott Karsten

"Sex and the City": Cynthia Nixon als Miranda Hobbes

Cynthia Nixon als Miranda Hobbes

Im Grunde genommen ist Mirandas Stil die ideale Balance zwischen Carrie, Samantha und Charlotte. Sie ist nie zu sexy oder obszön gekleidet, keineswegs exzentrisch, aber auch nicht spießig unterwegs. Wer die Serie kennt, weiß, dass Miranda im Job die toughe Anwältin ist und permanent den Spagat zwischen Privatleben und Arbeit finden muss. Aber: Sie gibt ständig alles! Da muss die Garderobe natürlich einiges aushalten. Business-Kostüme, Anzüge, schicke Blazer für den Alltag – gemütliche Hoodies und flache Schuhe für die Freizeit. Dass in den frühen Anfängen der Serie und Mirandas Karriere mal der eine oder andere optische Fehlgriff eingetütet wurde, sei ihr verziehen. So etwas haben wir doch alle im Schrank hängen, oder? Ich schätze an Miranda ihre unaufgeregte Art, die sich auch in ihrem Look widerspiegelt und wünschte mir, dass mehr Frauen so sind wie sie. Sich auf Size Zero runterzuhungern, ist nicht notwendig, um in schöne Mode reinzupassen. Danke dafür, Miranda!

Ich! Liebe! "Sex and the City"! Ich liebe den Humor! Ich liebe die Charaktere! Und vor allem liebe ich die Outfits. Es gibt keine andere Serie, die ich so häufig komplett durchgeschaut habe – ich glaube, es waren insgesamt vier Mal. Von den beiden Filmen ganz zu schweigen. Die Verbundenheit könnte darin liegen, dass ich selber als Journalistin arbeite und meinen Schreibtisch genau wie Carrie am Fenster, mit Blick auf die Straße, stehen habe. Oder weil New York City meine absolute Traumstadt ist. Oder weil die vier Hauptcharaktere so wahnsinnig eloquent und cool und stilsicher sind.

Deshalb war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann ich endlich eine Geschichte über "SATC" machen werde. Dass es in einem Nachstyling mündet, hat mir zunächst ziemliche Bauchschmerzen bereitet. Erstens habe ich weder Designer-Looks im Kleiderschrank hängen, noch hätte ich die Kohle gehabt, mich für das Fotoshooting dementsprechend einzudecken. Aber glücklicherweise sind einige Trend-Outfits aus der Serie auch in abgewandelter Form in den aktuellen Kollektionen wiederzufinden – und so war die Recherche bei Zara und Co. wirklich ergiebig.

Styling mit "Sex and the City"-Nostalgie

Ich bin froh darüber, dass mein Zögern nur kurz hielt, weil mich die Neugierde gepackt hat – ich wollte die Herausforderung unbedingt annehmen und mich in die vier unterschiedlichen Frauen und Stile hineinversetzen. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist. Denn wer Charlotte, Miranda, Carrie und Samantha genau so schätzt wie ich, der weiß, dass die gut verpackte Designer-Hülle nur ein nettes Beiwerk zu den liebenswerten Seelen ist. Verständlicherweise hat mich nach der Foto-Produktion und dem Selbstversuch die "SATC"-Nostalgie gepackt und ich gucke wieder täglich auf den Instagram-Account "EveryOutfitOnSATC". Dort werden die besten Outfits der Serie gezeigt und mit lustigen Captions beschrieben. Hach, zur Entspannung ziehe ich mir jetzt doch eine Episode rein ...

Weitere Mode-Selbstversuche zu "Sex and the City" findest du hier:

Teil 1: Carrie Bradshaw

Teil 2: Samantha Jones

Teil 3: Charlotte York

Kultserie: So sollte der Vorspann von "Sex and the City" eigentlich aussehen
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.