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Viraler Facebook-Post: Mann fühlt sich von Baby im Flugzeug genervt – und bekommt die passende Antwort der Mutter

Jede Mutter kennt die bösen Blicke anderer Passagiere, wenn das eigene Kind im Flugzeug mal wieder nicht aufhören will zu schreien. Auf Facebook hat eine Mutter deshalb ihrem Unmut über die Ignoranz eines genervten Mannes Luft gemacht.

Mutter mit Baby im Flugzeug

Eine Mutter hat auf Facebook einen Brief geschrieben an den Mann, der an Bord eines Flugzeug von ihr und ihrem Baby genervt war (Symbolbild)

Der offene Brief einer Mutter an den Mann, der von ihr und ihrem zweijährigen Kind an Bord eines Flugzeugs allzu offensichtlich genervt war, macht gerade die große Runde in den sozialen Medien. Die Bloggerin Stephanie Hollifield teilt ihre Erfahrungen auf der Facebook-Seite des Elternmagazins "Momstrosity" – und spricht mit ihren deutlichen Worten vielen Müttern aus der Seele.

Wie der "Independent" berichtet, war es Hollifields erster Flug mit ihrer kleinen Tochter, die zu allem Überfluss an einer Nebenhöhlenentzündung litt. Hollifield sei deshalb ohnehin sehr nervös gewesen. Und der Mann, der in der Reihe vor ihnen saß, habe von Anfang an "dramatisch geschnaubt", um deutlich zu machen, dass allein die Anwesenheit von Mutter und Tochter, die zu diesem Zeitpunkt noch lachte und spielte, ihn schon verärgere.

"Ich habe mich bei jedem entschuldigt"

Und wie es nun mal so ist, habe das kleine Mädchen begonnen zu schreien und zu weinen, als das Flugzeug schließlich abhob. Sie habe alles getan, um sie ruhig zu halten, schreibt Hollifield an den meckernden Mann: "Ich habe sogar sichergestellt, dass ihre kleinen Füße nicht gegen deinen Sitz treten."

Aber der Mann habe seine genervten Geräusche und Schulterblicke auch fortan nicht unterlassen, schreibt die 33-Jährige weiter: "Ich habe mich bei jedem um mich herum entschuldigt. Ich hätte beinahe selbst angefangen zu weinen."

Eine Flugbegleiterin habe der Kleinen schließlich einen Becher mit Strohhalm zum Spielen gegeben. Das sei die Rettung gewesen, so Hollifield. "Es ist ok", habe die Stewardess gesagt. "Fliegen ist anstrengend für alle. Ihr beiden macht das großartig."

Beruhigende Worte der Flugbegleiterin

Wenige Worte, die einen sehr beruhigenden Effekt auf Mutter und Tochter hatten. Sie hatte Recht, schreibt Hollfield: "Wir haben unser Bestes getan, und das ist so großartig, wie es nur geht." Und deshalb schließt sie mit mahnenden Worten an den Mann, indem sie ihn daran erinnert, dass Kleinkinder zwar anstrengend sein können, aber irgendwann diese Welt regieren werden, "wenn du alt und grau bist". Außerdem gebe es schon genug Negativität in dieser Welt.

Der Brief in voller Länge:

tim
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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