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"Angst hatte ich schon": Dieser Opi wollte eigentlich nur zum Flohmarkt – dann landete er in einem irren Spiel

Ein 81-Jähriger im pfälzischen Weiden wollte eigentlich nur auf dem örtlichen Nachtflohmarkt nach Schnäppchen stöbern. Aber auf dem Weg dorthin verirrte er sich in einen mysteriösen Raum.

Er wollte ein bisschen auf dem Nachtflohmarkt stöbern, aber stattdessen befand er sich plötzlich als Teilnehmer eines Spiels in einem mysteriösen Raum: Wie das Portal "onetz.de" berichtet, ist ein 81-Jähriger im pfälzischen Weiden aus Versehen mit vier jungen Mitspielern in einem "Escape Game" gelandet. Er sei dem Quartett durch die Tür der alten Hauptpost, dem vermeintlichen Zugang zum Flohmarkt, gefolgt.

Die anderen Mitspieler hielten den Opi dem Bericht zufolge für einen Teilnehmer des Spiels und vermuteten in ihm zeitweise sogar den "verschollenen Hausmeister" (so der Titel des "Escape Games"). Währenddessen habe Koordinator Ufuk Solak die Spieler wie gewohnt über einen Video-Bildschirm: "Ich habe noch zum Kollegen gesagt: Schau mal, die haben ihren Opa dabei."

Mysterium löst sich erst nach einer Stunde auf

Beim "Escape Game" geht es darum, dass die Teilnehmer in einem Raum gefangen sind und diesem entkommen sollen, indem sie Rätsel lösen und verschiedenste Aufgaben bewältigen. Das Mysterium um das zusammengewürfelte Rätsel-Team habe sich deshalb auch erst nach einer Stunde aufgeklärt, nachdem der Opa und seine jungen Mitstreiter alle Rätsel gelöst hatten.

"Ein bisschen Angst hatte ich schon", so der 81-Jährige über seinen verwirrenden Ausflug. Den Besuch auf dem Nachtflohmarkt hatte er sich damit aber natürlich umso mehr verdient. Ufuk Solak zeigte ihm anschließend den richtigen Weg dorthin.

Flachwitz-Freitag Teil 11
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?