HOME

Alles für die Likes: Kanadierin wollte Instagram-Star werden - jetzt muss sie acht Jahre ins Gefängnis

Zwei Kanadierinnen haben ihre Ferien mit Drogenschmuggel finanziert und wurden in Australien festgenommen. Vor Gericht sagte eine der beiden, sie habe Instagram-Likes sammeln wollen. Nun muss sie acht Jahre ins Gefängnis.

Mélina Roberge hat ihre Drogen-Kreuzfahrt auf Instagram wie eine Urlaubsreise begleitet.

Der Sommer 2016 sah für Melina Roberge, 24, und Isabelle Lagacé, 30, eine Reise vor, wie manche sie einmal im Leben gern machen würden. Eine siebenwöchige Kreuzfahrt mit der "Sea Princess", die in Southampton, England, beginnt und über Irland, die USA, Kanada, Neuseeland und Südamerika bis nach Australien führt.

95 Kilo Koks geschmuggelt

Als das Schiff am 28. August in den Hafen von Sydney einlief, endete die Traumreise jedoch mit der Festnahme der beiden Frauen und des 64-jährigen Andre Tamine, der ebenfalls mit von der Partie war: Spürhunde fanden insgesamt 95 Kilogramm Kokain in ihren Kabinen, 35 bei den Frauen, 60 bei Tamine – nach Behördenangaben im Wert von 21 Millionen Australischen Dollar, gut 13 Millionen Euro. Es handelte sich um die größte Menge, die in Australien je auf einem Passagierschiff beschlagnahmt worden ist.


Nun hat ein Gericht in Sydney das Urteil gegen Melina Roberge gefällt: Sie muss acht Jahre in Haft. In ihrer Urteilsbegründung beklagte Richterin Kate Traill den negativen Einfluss sozialer Medien. Denn nach eigenen Angaben wollte die 24-Jährige mit Hilfe des Drogentrips Instagram-Like sammeln. "Sie wollte von anderen beneidet werden", sagte die Richterin über die Verurteilte. "Ich bezweifle dass das jetzt der Fall ist."

Für Instagram war es eine normale Reise

In den sozialen Medien hatten Roberge und Lagacé ihren siebenwöchigen Trip mit Bildern begleitet, die nach außen wie harmlose Urlaubsfotos wirkten. Wie die beiden genau mit Tamine zusammenhingen, war zunächst unklar, doch die Behörden brachten alle drei mit einem gut organisierten Syndikat in Verbindung. Sie wurden daher "des Imports einer gewerblichen Menge von Kokain" angeklagt.

Isabelle Lagacé gab vor Gericht an, dem Transport des Kokains zugestimmt zu haben, um 20.000 Dollar Schulden tilgen zu können. Sie wurde bereits im November zu einer Gefängnisstrafe zwischen 4,5 und 7,5 Jahren verurteilt. "Es schmerzt mich zu wissen, dass ich die wichtigsten Jahre meines Lebens als Frau im Gefängnis verbringen werde", hatte Lagacé unter Eid erklärt, "ich bereue es und bin wütend auf mich selbst, dass ich mich auf Menschen eingelassen habe, die Teil eines schmutzigen, schmutzigen Drogenhandels sind." 2021 wird die Strafe zur Bewährung ausgesetzt.

bal/DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(