HOME

Autobahn bei Hannover: Eine selbsternannte "Elfenbeauftragte" will Unfälle auf der A2 verhindern

Auf den Autobahnen in Island gibt es sie tatsächlich: Elfenbeauftragte, die mit Bauämtern zusammenarbeiten. Auf der A2 durfte nun eine deutsche Vertreterin ihre spirituellen Kräfte einsetzen, um zu versuchen, die Autobahn vor Unfällen zu bewahren.

"Elfenbeauftragte" will Unfälle auf der A2 verhindern

Sind wirklich Elfen die Ursache für die vielen Unfälle auf der A2?

DPA

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr scheint verzweifelt zu sein. Auf der A2 bei Hannover passieren immer wieder schlimme Unfälle. Um diese zu verhindern, greift die Behörde nun zu ganz außergewöhnlichen Mitteln: Eine selbsternannten "Elfenbeauftragte" soll helfen. Ja, richtig gehört. Die Frau nehme "Kontakt zu Naturgeistern, Elementar- und Erdwesen auf", sagte sie der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Ihre spirituellen Kräfte sollen nun auf der Autobahn zum Einsatz kommen: "In einigen Fällen waren es aufgebrachte Naturwesen, die rebellierten und sich ihr Stück Natur zurückholen wollten." So sei es zu den Unfällen gekommen. Soso.  

Autobahn: Hilfe von der Tierkommunikatorin

Doch nicht nur übersinnliche Wesen sollen das Problem sein. Die Elfenexpertin bekommt Unterstützung von einer "Tierkommunikatorin", die behauptet, mit Tieren sprechen zu können. Sogar mit Mäusen oder Holzwürmern. "Tiere sind ehrlich und sie lügen nie", sagte sie der Zeitung. Wildschweine, denen durch die Autobahn das Revier genommen worden sei, seien "auf Krawall gebürstet" und würden deshalb oft Unfälle mit Autos verursachen. Gut, dass endlich mal jemand in Ruhe mit den Tieren darüber reden kann ...

Zusammen mit der Autobahn-Meisterei Braunschweig waren die beiden Frauen jetzt auf der A2 unterwegs und hätten dort direkt "sehr traurige Energien" gespürt. Einige Streckenabschnitte hätten sie daraufhin "energetisch versiegelt". Sie sind davon überzeugt, dass es dadurch in Zukunft weniger geben wird.

"Wir sind eine offene Behörde, die allen Bürgern gerecht werden möchte und viele Aktivitäten unterstützt", erklärt der Chef der Landesstraßenbau-Behörde den spirituellen Einsatz gegenüber der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Er selbst sei zwar eher skeptisch, "aber wenn die Frauen glauben, mit ihren Kräften etwas bewirken zu können, unterstützen wir das."

Es wird sich zeigen, ob die Unfälle auf der A2 tatsächlich zurückgehen werden – oder ob sie nicht doch einfach menschlicher Natur sind.

def
Themen in diesem Artikel