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Münchner Oktoberfest: Betrunken im falschen Haus gelandet - die Wiesn liefert jetzt schon die verrückteste Story des Jahres

Die Wiesn liefert jetzt schon Lacher: Ein 30-jähriger Mann wollte nach seinem Besuch auf dem Münchner Oktoberfest nach Hause. Doch dann ging so einiges schief. Die verrückte Geschichte.

Oktoberfest: Wiesn-Besucher landet im falschen Haus

Ein betrunkener Oktoberfest-Besucher irrte sich in der Adresse (Symbolbild)

Getty Images

Bierleichen, Wild-Pinkler und viel Erbrochenes - oder wie man in München derzeit sagt: Oktoberfest. Als Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter am Samstagmittag die Wiesn eröffnete, fing die Arbeit für Polizei und Rettungsdienst erst richtig an. Bereits am Ende des ersten Wiesn-Tages versorgten die Ärzte und Sanitäter insgesamt 469 Patienten.

In der Nacht auf Dienstag kam es für die Polizei Unterhaching jedoch zu einem Einsatz aus der Kategorie – sagen wir mal - außergewöhnlich. Bewohner eines Einfamilienhauses in Taufkirchen hatten die Beamten verständigt, weil sie gegen 4 Uhr von Geräuschen aus ihrem Badezimmer geweckt wurden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, rückte die Polizei nach Angaben des Unterhachinger Inspektionsleiters Stefan Schraut mit mehreren Fahrzeugen an, um den Eindringling festzunehmen.

Einbrecher entpuppt sich als betrunkener Oktoberfest-Besucher

Doch als die Polizei eintraf, stellte sich die Situation völlig anders dar, als zunächst vermutet: Der Unbekannte war ein 30-jähriger Mann, der bei seinem Oktoberfest-Besuch einfach zu tief ins Glas geschaut hatte. Eigentlich wollte er danach nach Hause. Allerdings irrte er sich in der Adresse. Weil aber die Tür des Einfamilienhauses in Taufkirchen nicht abgeschlossen war, gelangte er ins Haus. Dort, so teilte die Polizei mit, "gab er zunächst alle denkbaren Körperinhalte von sich und ging anschließend duschen".

Als er wieder einigermaßen klar denken konnte, war ihm das Ganze so peinlich, dass er umgehend nach Eimer und Lappen verlangte und seine Hinterlassenschaften selbst beseitigte. Anschließend musste ihn dann auch noch seine Frau abholen, um ihn nach Hause zu bringen. Glück im Unglück hatte der 30-Jährige jedoch: Die Hausbewohner verzichteten nämlich auf eine Anzeige. Ob's an seiner Putzbereitschaft lag?

rpw