HOME

Heißer Sommer: Warum ihr jetzt auf keinen Fall in den See pinkeln solltet

Der Sommer 2018 bricht alle Rekorde. Kein Wunder, dass wir am liebsten den ganzen Tag am Badesee verbringen würden. Wer sich diesen Luxus tatsächlich leistet, sollte allerdings darauf verzichten, sich im Wasser zu erleichtern.

Badesee

Im heißen Sommer 2018 bleibt uns oft nur noch die Flucht an den Badesee

Der Sommer 2018 ist schon speziell: Immer, wenn wir denken, dass es nicht mehr heißer werden kann, kommt ein neuer Hitzerekord daher. Die meisten von uns würden deshalb am liebsten den ganzen Tag am Badesee verbringen. Wer sich diesen erfrischenden Luxus leisten kann, der sollte allerdings in jedem Fall eine Toilette aufsuchen – oder mit anderen Worten: nicht ins Wasser pinkeln, auch wenn die Verlockung groß ist.

Denn wie Matthias Oloew, Pressesprecher der Berliner Bäder-Betriebe, bei "Travelbook" erklärt, führt das zu erheblichen Problemen: "Alles, was dazu beiträgt, in den See Nährstoffe einzutragen, sollte man vermeiden." Durch den Harnstoff würden Algen ernährt. Vermehrter Algenwachstum in den Seen sei zwar nicht unbedingt gefährlich, würde aber nicht unbedingt zum Badespaß beitragen. 

Sommer 2018: Mehr Urin, mehr Algen

Und in einem Hitzesommer wie diesem sei der Beitrag des Algenwachstums durch Urin vor allem in kleineren Seen nicht unerheblich. Im Wesentlichen sei das Verhältnis von Gesamteintrag und Gewässergröße entscheidend, so Michael Häckl vom Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie bei "Travelbook".

Roadtrip durchs Heimatland: Diese schönen Kleinstädte in Deutschland sind definitiv eine Reise wert
tim
Themen in diesem Artikel