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Serie "Geld und Liebe": Darum legt dieses Paar seine Finanzen im Internet offen

In über 40 Prozent der Beziehung wissen die Partner voneinander nicht, was der andere verdient. Im dritten Teil NEON-Serie "Geld und Liebe" stellen wir Marelle und Mike vor, die der ganzen Welt ihre Finanzen offenlegen.

Von Charlotte Friederich, Felix Lill und Jurek Skrobala

Marielle und Mike bloggen nicht nur über Geld, sie haben auch schon in Aktien investiert

Marielle und Mike bloggen nicht nur über Geld, sie haben auch schon in Aktien investiert

Mike, 30, und Marielle, 25, aus Oberursel sind seit sieben Jahren zusammen, seit einem Monat verheiratet. Die Personalentwicklerin und der Psychologe bloggen auf beziehungs-investoren.de über Finanztipps für Paare. Sie verdienen ähnlich, ihre Kontostände wollen sie nicht verraten. Ihre letzte Investition: die Hochzeit.

NEON: Wie löst ihr das mit dem Geld?

Mike: Wir haben ein Dreikontensystem ein Konto, von dem wir alle gemeinsamen Kosten zahlen, plus unsere Einzelkonten, auf die jeweils unsere Einnahmen gehen. Außerdem investieren wir in Aktien.

Marielle: Und in einer Excel-Liste schreiben wir genau auf, wer was in welche Aktie investiert hat. Wenn wir zum Beispiel Dividenden bekommen, teilen wir die entsprechend unserer Anteile wieder auf.

"Die Aufschreiberei hat uns genervt"


Ihr gleicht also immer alles aus?

Marielle: Ja. Vorher haben wir immer aufgeschrieben, wer was bezahlt hat, und versucht, das am Monatsende auszurechnen. Diese Aufschreiberei hat uns aber genervt und dieses Gefühl nach dem Motto: "Oh, jetzt habe ich aber mehr bezahlt!" Wer hatte die Idee mit den Aktien?

Mike: Marielles Eltern haben ihr zum 18. Geburtstag ein Depot übertragen. Ich habe mich dann auch in das Ganze eingelesen, fand das spannend und habe mir selbst ein Depot zugelegt.

Marielle: Mittlerweile dokumentieren wir auf unserem Blog auch unsere Monatsabschlüsse. Seitdem klappt das mit den Aktien noch besser; vielleicht dank des sozialen Drucks, also dadurch, dass unsere Leser das dann ja auch sehen können.

Im ersten Teil unserer Serie "Geld und Liebe" gibt Paarberater Michael Mary Tipps zum Thema:

Der zweite Teil der Serie berichtete darüber, wie es Anna und Lior in Sachen Geld halten:


Dieser Text ist in der Ausgabe 09/17 von NEON und auch digital für das Tablet auf iOS und Android erschienen. Hier können Einzelhefte des Magazins nachbestellt werden.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.