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Nachrichten aus Deutschland: 34-Jähriger telefoniert und raucht in öffentlicher Sauna – Polizei muss anrücken

Rotenburg: Mann telefoniert und raucht in öffentlicher Sauna +++ Neunkirchen: Leiche nach Wohnhausbrand entdeckt +++ Sachsenheim: Flüchtiger Autofahrer stellt sich nach tödlichem Unfall +++ Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten deutschland - kippe in sauna

Ein Mann sitzt in einer Sauna (Symbolbild)

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Rotenburg: Mann telefoniert und raucht in öffentlicher Sauna

Nackt, aber mit Telefon und Zigarette hat ein 34-Jähriger im Schwimmbad in Rotenburg (Kreis Wümme) Hausverbot erhalten. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte sich der Mann zunächst geweigert, ein Handtuch zu nutzen, und anschließend in der Dampfsauna telefoniert - sehr zum Ärger der anderen Badegäste. Als er sich dann eine Zigarette ansteckte, sollte er die Sauna verlassen. Da er sich uneinsichtig zeigte, wurde er von Beamten hinausbegleitet. Aufgrund seines Verhaltens endete der Freitagabend für den 34-Jährigen mit einem Hausverbot.

Quelle: DPA

Neunkirchen: Leiche nach Wohnhausbrand entdeckt

In einem seit Sonntagmorgen brennenden Wohnhaus im saarländischen Neunkirchen ist eine Leiche gefunden worden. Ob es sich dabei um eine der noch vermissten Personen handelt, könne noch nicht überprüft werden, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Die Fundstelle könne wegen statischer Bedenken aktuell nicht betreten werden. Das Feuer war im Keller ausgebrochen und griff auf das ganze Haus über. Drei Bewohner wurden am Abend noch vermisst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren laut Polizei einige Bewohner aus den Fenstern gesprungen. Schwer verletzt worden sei aber nach derzeitigen Informationen niemand.

Quelle: DPA

Sachsenheim: Flüchtiger Autofahrer stellt sich nach tödlichem Unfall

Nach dem tödlichen Unfall an einer Landstraße in Baden-Württemberg, bei dem ein Fußgänger ums Leben kam, hat sich der geflohene Autofahrer gestellt (Erstmeldung siehe weiter unten). Er habe sich am Sonntagnachmittag bei der Polizei gemeldet, teilten die Staatsanwaltschaft Heilbronn und das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit. Der Führerschein des 42-Jährigen und sein Auto seien einbehalten worden. Der Autofahrer soll in der Nacht auf Sonntag im Dunkeln an einer Landstraße vier Fußgänger erfasst und dabei einen 21-Jährigen tödlich verletzt haben.

Quelle: DPA

Hamburg: Unbekannter zündet Obdachlosem die Haare an

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Hamburger Hafengeburtstag ist es am Samstagnachmittag zu einem Angriff auf einen schlafenden Obdachlosen gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden dem 52-Jährigen an den Landungsbrücken von einem noch Unbekannten die Haare angezündet, die sofort Feuer fingen. Eine Zeugin bemerkte dies, schlug die Flammen mit der Hand aus und dürfte so beigetragen haben, dass der Obdachlose relativ glimpflich davonkam. Er musste zwar zur Behandlung in ein Krankenhaus, konnte dieses jedoch schon wenig später wieder verlassen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand erfolgte die Attacke aus einer Gruppe englisch sprechender Menschen, womöglich britische Touristen, heraus. Demnach hielt sich die Gruppe vor der Tat in der Nähe des auf einer Bank schlafenden Opfers auf. Im weiteren Verlauf soll der 52-Jährige von den Männern angesprochen und angestoßen worden sein, ehe der Tatverdächtige ein Feuerzeug zückte und die Haare in Brand setzte. Als er von der einschreitenden Zeugin darauf angesprochen wurde, entfernte sich die Gruppe in Richtung Davidstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb laut Polizei ohne Erfolg.

Die Beamten des Landeskriminalamts 7 suchen nun nach dem Täter, der wie folgt beschrieben wird:

  • 25-30 Jahre alt
  • ca 170 Zentimeter groß
  • europäisches Erscheinungsbild
  • dunkle kurze Haare, dunkler kurzer Bart
  • schwarze Steppjacke

Hinweise auf den Mann oder dessen Aufenthaltsort nimmt die Polizei unter der Rufnummer 040/4286 56789 entgegen.

Quelle: Polizei Hamburg

Pforzheim: Mann stirbt in Gewahrsamzelle von Polizei

In Pforzheim in Baden-Württemberg ist ein Mann in einer Polizeizelle gestorben. Der 44-Jährige wurde am Sonntagmorgen leblos in der Gewahrsamzelle gefunden, als er entlassen werden sollte, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Karlsruhe mitteilten. Die Todesursache war zunächst unklar.    

Der polizeibekannte Mann war zuvor volltrunken in einer Tankstelle aufgegriffen worden. Dort soll er am Samstagabend eine Flasche hochprozentigen Alkohol gestohlen haben. Eine Angestellte rief die Polizei. Da der Mann einen Alkoholtest verweigerte und wegen seines Zustands seinen Weg nicht fortsetzen konnte, wurde er den Angaben zufolge aufs Polizeirevier gebracht.    

Ein Arzt attestierte ihm demnach Haftfähigkeit. Bei den regelmäßigen Kontrollen in der Gewahrsamszelle stellten die Polizeibeamten keine Auffälligkeiten fest. Als der 44-Jährige entlassen werden sollte, lag er leblos auf dem Boden. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. 

Quelle: AFP

Sachsenheim: Autofahrer fährt in Fußgängergruppe und flieht - 21-Jähriger tot

Ein Autofahrer hat in Baden-Württemberg vier Fußgänger an einer Landstraße mit seinem Auto erfasst und einen 21-Jährigen tödlich verletzt. Nach Polizeiangaben ergriff der Fahrer in der Nacht zum Sonntag die Flucht. Die Polizei sprach von einem Unfall und sucht nach dem Unbekannten.

Die Fußgängergruppe lief am Rand einer Landstraße bei Sachsenheim, als das Auto sie von hinten erfasste. Der 21-Jährige wurde durch die Luft und gegen einen Metallzaun geschleudert. Er erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Seine Begleiter, zwei Frauen und ein Mann im Alter von 22, 26 und 27 Jahren, kamen verletzt ins Krankenhaus.

Die Polizei suchte noch in der Nacht mit Hubschrauber nach dem Flüchtigen - bis Sonntagmittag blieb die Suche jedoch ohne Erfolg. Ein Sachverständiger ermittelte Details zum Unfallwagen. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise, um den Autofahrer zu finden.

Quelle: DPA

Essen: Mann bedroht Polizei mit Armbrust - Waffenlager gefunden

Ein 23-Jähriger hat in Mülheim an der Ruhr Polizisten mit einer gespannten Armbrust bedroht. Die Beamten zwangen den Mann, die Waffe niederzulegen, und fixierten ihn mit Handfesseln. Bei der Durchsuchung seines Zimmers in der Wohnung seiner Mutter entdeckten sie ein Waffenlager mit Macheten, Schwertern, Beilen, Messern, Schlagstöcken, Softair-Waffen, Pfeffersprays, Steinschleudern sowie weiteren Armbrüsten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Auch Drogen wurden gefunden.

Auslöser für den Einsatz am Freitagabend war ein Streit des 23-Jährigen mit seiner Mutter in einem Mülheimer Krankenhaus. Der Mann war dort behandelt worden, bedrohte die Mutter und verließ das Gebäude, obwohl er noch medizinische Hilfe benötigte. Daraufhin verschanzte er sich in der Wohnung seiner Mutter, wo er die Polizisten bedrohte. Einer der Beamten forderte ihn mit gezogener Dienstwaffe auf, die Armbrust abzulegen. Verletzt wurde niemand. Der 23-Jährige bekam eine Strafanzeige, Waffen und Drogen wurden sichergestellt.

Quelle: DPA

Hannover: 28-Jähriger geht mit Machete auf Mann los - Busfahrer schreitet ein

Mit einer Machete ist ein 28-Jähriger auf einer Straße in Hannover auf den Ehemann einer Bekannten losgegangen. Der 48-Jährige wurde leicht verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein Fahrer eines Linienbusses verhinderte Schlimmeres: Der 31-Jährige habe dem Angreifer das Messer abgenommen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei auf dem Boden festgehalten.

Der Tat war laut Mitteilung ein länger währender Streit vorausgegangen. Der 28-Jährige sei am Samstagabend mit seiner 36-jährigen Bekannten im Auto unterwegs gewesen, der Ehemann der Frau fuhr im Auto direkt dahinter. Als beide verkehrsbedingt halten mussten, stiegen die Männer aus und der 28-Jährige griff an. Der 48-Jährige konnte mehreren Schlägen mit der Machete ausweichen. Die Polizei nahm den Angreifer fest. Er sollte am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: DPA

Neustadt: Ehrlicher Finder gibt mehrere Hundert Euro Bargeld bei Polizei ab

Eine Geldbörse mit mehreren Hundert Euro Bargeld hat ein 28-jähriger Mann in Neustadt an der Weinstraße gefunden und zur Polizei gebracht. Zuvor hatte ein 73-Jähriger am Freitag den Verlust seines Portemonnaies gemeldet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 28 Jahre alte Finder, ein Asylbewerber aus Syrien, habe die Geldbörse in der Nacht zu Samstag am Bahnhof entdeckt. Neben persönlichen Papieren des 73-Jährigen steckten laut Polizei in der Geldbörse auch 455 Euro Bargeld.

Quelle: DPA

Jülich: Zwei Tote bei schwerem Autounfall

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind im nordrhein-westfälischen Jülich zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, geriet der Wagen eines älteren Ehepaars am Samstag auf der Bundesstraße 55 aus noch ungeklärten Gründen auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem Auto eines 50-jährigen Fahrers zusammen. Der 77-jährige Fahrer starb noch an der Unfallstelle.     

Seine Ehefrau und der 50-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens wurden beide schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo die 73-Jährige kurz darauf starb. Die B55 musste an der Unfallstelle gut drei Stunden lang gesperrt werden, die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an.

Quelle: AFP

Nachrichten aus Deutschland - Passau - Drei Leichen in Gästezimmer von Pension – Pfeile in Körpern entdeckt

Bayern, Passau: Eine Pension steht nahe der Ilz zwischen Bäumen. Drei tote Personen sind in einem Zimmer der Pension gefunden worden. 

DPA

Passau: Drei Tote in Pension - Pfeile in den Körpern

Bei den Toten in einer Pension in Passau sind Pfeile in den Körpern gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktion der Leichen an, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Mitarbeiter der Pension hatten am Samstag die drei Toten in einem Zimmer entdeckt. Die Polizei stellte dort zwei Armbrüste sicher. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Menschen gebe es nicht. 

Bei den Toten handelt sich um einen 54-jährigen Mann sowie um zwei Frauen im Alter von 33 und 30 Jahren. Sie stammen den Angaben zufolge aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz und hatten sich am Freitag in der Pension eingemietet. In welchem Verhältnis sie zueinander standen, war ebenfalls unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: dpa


 Nachrichten von Samstag, 11. Mai

Passau: Drei Leichen in Pension entdeckt

In einem Gästezimmer einer Pension in Passau sind drei Leichen gefunden worden. Es handele sich um zwei Frauen im Alter von 31 und 33 Jahren und einen 54-jährigen Mann, teilte die Polizei mit. Mitarbeiter der Pension hatten die Leichen gefunden. Die Polizei stellte in dem Zimmer zwei Armbrüste sicher. Den Angaben zufolge stammen die Toten aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Sie hatten sich am Freitag in der Unterkunft eingemietet.

Es sei noch völlig offen, wie die drei Menschen ums Leben kamen, sagte ein Sprecher der Polizei. In welchem Verhältnis sie zueinander standen, sei ebenfalls unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: DPA

Bochum: Mann stürzt von Balkon und stirbt

In Bochum (NRW) ist ein 36 Jahre alter Mann am Freitagabend aus noch ungeklärter Ursache vom Balkon seiner im fünften Stock gelegenen Wohnung in die Tiefe gestürzt und gestorben. Ein Notarzt habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen laufen.

Quelle: Polizei Bochum

Emmerthal: Junge Frau gewaltsam getötet - Verdächtiger gefasst

Eine junge Frau ist im niedersächsischen Emmerthal bei Hameln getötet worden. Ein 23 Jahre alter Verdächtiger sei festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der mutmaßliche Täter habe gestanden, die 25-Jährige getötet zu haben. Ein Anwohner fand die Leiche am Samstagmorgen in einer Hütte am Sportplatz im Ortsteil Grohnde. Augenscheinlich sei die 25-Jährige in der Nacht zu Samstag durch Gewalt gegen den Hals gestorben, hieß es bei der Polizei. Eine Obduktion stand aber noch aus. 

Opfer und Täter hätten sich gekannt, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die genauen Hintergründe der Tat waren aber noch unklar. Die Ermittler waren nach Vernehmungen von Zeugen auf den Verdächtigen gekommen und nahmen ihn noch am Samstagnachmittag fest. Opfer und Verdächtiger sind den Angaben zufolge Deutsche. Der mutmaßliche Täter sollte am Sonntag vor den Haftrichter kommen. 

Quelle: DPA

Nürnberg: 27-Jähriger durch mehrere Stiche lebensgefährlich verletzt

In Nürnberg haben Passanten am frühen Samstagmorgen einen durch mehrere Stiche lebensgefährlich verletzten 27-jährigen Mann entdeckt und daraufhin einen Notarzt alarmiert. Die Polizei wurde demnach durch die Leitstelle der Berufsfeuerwehr über den Vorfall informiert und schickte gleich mehrere Streifen zum Tatort, wo das Opfer beim Eintreffen der Beamten bereits ärztlich behandelt wurde, heißt es in einer Pressemitteilung.

Laut den Angaben schwebte der 27-Jährige aufgrund zahlreicher Stichwunden in akuter Lebensgefahr und musste später in einem Krankenhaus notoperiert werden. Die Polizei indes leitete im Tatortbereich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein - mit Erfolg. Wie die Beamten schreiben, fiel während der Tatortaufnahme in unmittelbarer Nähe ein 20-Jähriger auf, "der als Schaulustiger reges Interesse zeigte". Der Mann wurde daraufhin kontrolliert, dabei habe man Blutspuren und Verletzungen an dessen Körper festgestellt, sodass sich der Verdacht ergeben habe, dass er mit der Tat in Verbindung steht.

Der Mann sei daher vorläufig festgenommen und der Mordkommission übergeben worden, gegenüber der er die ihm gemachten Tatvorwürfe später einräumte. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Mittelfranken

Regensburg: Großeinsatz nach Fund von toter Frau in Asylbewerberheim

Nach dem Tod einer Frau in einem Regensburger Flüchtlingsheim ist es am Samstag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Die Einsatzkräfte sprachen von "Ausschreitungen" in dem sogenannten Ankerzentrum. Die genaue Zahl der Personen war zunächst nicht klar. Die Beamten seien mit einem Großaufgebot vor Ort, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Am Samstagvormittag wurde der Polizei eine leblose Person in dem Heim gemeldet. Der Rettungsdienst habe nur noch den Tod einer Frau feststellen können. "Die Ursache dafür ist noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen", sagte der Pressesprecher.

Während des Einsatzes seien die Einsatzkräfte von Bewohnern der Unterkunft bedrängt und angegriffen worden. "Die Stimmung unter Teilen der Bewohner heizte sich auf, so dass ein Bergen der Leiche nicht möglich war." Polizeibeamte seien mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen worden. Erst nach etwa drei Stunden sei es möglich gewesen, die Leiche aus dem Gebäude zu bringen.

Quelle: DPA

Offenbach: 44-Jährige durch Schuss getötet - Täter weiter flüchtig

Nach dem tödlichen Schuss auf eine in einem Auto sitzende 44-Jährige in Offenbach (Hessen) ist der mutmaßliche Täter weiter auf der Flucht. Es hätten sich bislang keine neuen Erkenntnisse in dem Fall ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Offenbach. Die Suche nach dem 42-jährigen Verdächtigen laufe weiter. Er soll Polizeiangaben zufolge am Donnerstagabend aus einem geliehenen grauen Auto mit Offenbacher Kennzeichen auf die in Frankfurt wohnende Frau geschossen haben. Sie hatte am Straßenrand geparkt und im Auto sitzend auf ihr Kind gewartet. 

Der 42-Jährige sei mit der Schwester der Frau bekannt gewesen, hieß es. Die Ermittler gehen von einer gezielten Tat aus. Die Obduktion hatte ergeben, dass die Frau an einem Schuss in die Halsregion starb.

Quelle: DPA

Reichartshausen: Schwerer Unfall nach Verfolgungsjagd: Jugendliche in Lebensgefahr

Bei einem Autounfall in Reichartshausen (Baden-Württemberg) sind vier junge Menschen schwer verletzt worden, zwei befinden sich in Lebensgefahr. Der 19 Jahre alte Autofahrer hatte sich zuvor eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 19-Jährige keinen Führerschein. Ob er aus diesem Grund versuchte, der Polizeikontrolle zu entkommen, war noch unklar.

Demnach war das Auto am Freitagabend in Epfenbach mit aufheulendem Motor und quietschenden Reifen an einem Streifenwagen vorbeigefahren, woraufhin die Beamten die Verfolgung aufnahmen. Kurz schien das Auto zu halten, fuhr jedoch sofort wieder an und raste davon, kaum waren die Beamten aus ihrem Wagen gestiegen. Die Beamten fuhren dem Auto hinterher, gaben kurz darauf allerdings die Verfolgungsjagd auf, um sich selbst und die Menschen im anderen Wagen nicht zu gefährden. 

Deutlich zu schnell fuhr der 19-Jährige ersten Ermittlungen zufolge dann auch im nächsten Ort in eine Kurve ein. Das Auto kam von der Straße ab und krachte gegen ein Haus. Der 19-jährige Fahrer und eine 15-Jährige, die hinter ihm saß, waren laut Polizei am Samstagmorgen noch in Lebensgefahr. Der 20-jährige Beifahrer und eine 16-Jährige wurden schwer verletzt. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Am Auto entstand ein Totalschaden von rund 40 000 Euro.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Freitag, 10. Mai

Köln: Dieb nach Einbruch bei totem Rentner gestellt

Bei der Fahndung nach einem Einbrecher haben Polizisten am Freitag in Köln die Leiche eines 83-Jährigen in dessen Wohnung entdeckt. Noch während die Beamten in der Wohnung nach Anhaltspunkten für die Todesursache des Rentners suchten, sprang der 38-jährige mutmaßliche Täter aus dem Kleiderschrank durch das Schlafzimmerfenster auf ein Vordach und flüchtete von dort durch eine Nachbarwohnung ins Freie.

Im Nachbargarten stellten Polizisten den polizeibekannten Dieb. Bei einer Obduktion der Leiche fanden sich keine Anzeichen für Fremdverschulden oder gar Gewalteinwirkung beim Tod des Rentners. Nach Aussage der Rechtsmediziner war der 83-Jährige bereits geraume Zeit vor dem Einbruch gestorben. Die Polizisten waren am frühen Freitagmorgen zur Wohnung des Seniors gefahren, nachdem ein Zeuge den Dieb zuvor beobachtet hatte.

Quelle: AFP

München: Frau uriniert gegen Streifenwagen

In München hat eine 34 Jahre alte Frau am Hauptbahnhof gegen ein geparktes Dienstfahrzeug der Bundespolizei uriniert - drastische Konsequenzen hatte die unappetitliche Tat allerdings nur für ihren Begleiter. Denn während die Frau die Wache laut Pressemitteilung nach einer Ordnungswidrigkeitsanzeige wieder verlassen durfte, schauten die Beamten bei dem 35-Jährigen noch einmal genauer hin - und stellten so schnell fest, dass gegen diesen gleich zwei Vollstreckungshaftbefehle vorlagen. So hatte der Mann zwei Geldstrafen, eine wegen Körperverletzung, die andere wegen Bedrohung, nicht beglichen.

Da der mit 2,8 Promille erheblich Alkoholisierte die geforderten 5500 Euro nicht aufbringen konnte, verblieb er in Gewahrsam. Laut Bundespolizei wird er die kommenden 220 Tage voraussichtlich eine Ersatzfreiheitsstrafe in einer JVA antreten müssen.

Quelle: Bundespolizei München

Dresden: Kinder getötet - Haftbefehl gegen Vater erlassen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Geschwisterpaares in Dresden ist am Freitag Haftbefehl gegen den Vater wegen zweifachen Mordes erlassen worden. Der 55 Jahre alte Franzose befinde sich in Untersuchungshaft, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Nachmittag mit. Er sei dringend verdächtig, seine zwei Jahre alte Tochter und deren fünfjährigen Bruder getötet zu haben. Die Mutter, eine 26-jährige Senegalesin, werde derzeit im Krankenhaus behandelt. Sie ist verletzt, aber nicht in Lebensgefahr, wie ein Polizeisprecher sagte. Zu den Hintergründen, Motiven und zum Tathergang wurden keine Angaben gemacht unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen.

Quelle: DPA

nachrichten deutschland - bienenvölker verendet

Aufnahme eines der in Geldern zerstörten Bienenkästen 

DPA

Geldern: Unbekannte besprühen Bienenvölker mit Lack

Mit Lackfarbe haben Unbekannte zwei Bienenvölker in Nordrhein-Westfalen besprüht und verenden lassen. Wie die Polizei mitteilte, warfen die mutmaßlichen Täter zwei Bienenkästen in einem Schrebergarten in Geldern um, befüllten diese mit Duschgel und sprühten mit der Lackfarbe. "Das ist nicht aus Versehen passiert", sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Die Insekten im Schrebergarten einer 60-Jährigen seien daraufhin gestorben. Der Vorfall habe sich zwischen Sonntag und Donnerstag ereignet. Die Ermittlungen dauerten an.

Quelle: DPA

Beelitz: Kunden stürmen Fleischerei - Besitzer ruft Polizei

Deutlich reduzierte Fleischpreise haben einer Metzgerei in Beelitz (Brandenburg) einen unkontrollierbaren Ansturm von Kunden beschert, so dass der Besitzer die Polizei rufen musste. Wie der RBB berichtet, hätten sich schon vor der Ladenöffnung rund 100 Menschen vor dem Schaufenster gedrängelt, dabei sei eine Scheibe zu Bruch gegangen. Einzelne Kunden drangen demnach auch ins Innere vor, obwohl der Besitzer sie davon abhalten wollte. Erst nach dem Eintreffen der alarmierten Polizisten habe sich die Situation beruhigt.

Grund für den Ansturm waren dem Bericht zufolge ungewöhnlich niedrige Preise für die Waren. Diese stammten aus einer Notschlachtung und würden ohne Zwischenhändler verkauft, was die günstigen Preise erkläre, heißt es. Demnach verkauft der Laden ausschließlich derartige Produkte und zudem nur an einem Tag in der Woche. Donnerstags herrsche immer großer Betrieb, wird der Besitzer vom RBB zitiert. Warum die Lage dieses Mal so eskaliert sei, könne er sich selbst nicht erklären. 

Die Polizei jedenfalls war für zwei Stunden vor Ort und sorgte dafür, dass immer nur eine begrenzte Anzahl an Kunden in den Laden durfte.

Quelle: RBB

Wuppertal: Neuer Prozess um Schariapolizei beginnt Ende Mai

Vor dem Wuppertaler Landgericht beginnt am 20. Mai ein neuer Prozess um die selbsternannte Schariapolizei von Wuppertal. In dem Verfahren werden sieben Angeklagten Verstöße gegen das versammlungsrechtliche Uniformverbot zur Last gelegt, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Die Beschuldigten waren in einem ersten Prozess im November 2016 freigesprochen worden, der Bundesgerichtshof (BGH) hob diese Freisprüche jedoch im Januar 2018 auf.    

Die sieben muslimischen Männer müssen sich nun noch einmal dafür verantworten, dass sie im September 2014 mit orangefarbenen Warnwesten mit der Aufschrift "Shariah Police" in der Wuppertaler Innenstadt unterwegs waren. Sie sollen junge Muslime vor Gaststätten und Spielhallen zum Verzicht auf Glücksspiel, Bordellbesuche und Alkoholkonsum ermahnt und sowie stattdessen zum Moscheebesuch aufgefordert haben.

Quelle: AFP

Usedom: Bekannter Türsteher tot aufgefunden

Die Polizei in Polen ermittelt im Fall eines getöteten Türstehers aus Deutschland. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stralsund bestätigte, wurde die Leiche des 59-Jährigen nach Angaben der polnischen Polizei am Dienstag auf der Ostsee-Ferieninsel Usedom in Swinemünde (Swinoujscie) gefunden.

Der Tote stammt aus Greifswald und war in der Türsteher- und Kraftsport-Szene in Vorpommern bekannt. Zu den Todesumständen könne man derzeit keine weiteren Angaben machen. Unklar sei aber noch, ob der Fundort auch der Tatort war. Zuvor hatte die Rostocker "Ostsee-Zeitung" darüber berichtet.

In dem Zusammenhang sei auf deutscher Seite im Nachbarort Ahlbeck bereits ein abgestelltes Auto beschlagnahmt worden, das dem Toten gehört haben soll. Der Bürgermeister vom Ostseebad Heringsdorf, Lars Petersen (parteilos), schilderte den Getöteten als einen bei Einheimischen sehr bekannten Türsteher.

Quelle: DPA

Hamburg: 79-Jähriger nach Missbrauch von Zwölfjähriger verurteilt

In Hamburg ist ein 79-jähriger Busfahrer am Donnerstag vor dem Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Zuvor hatte er einem Bericht der "Hamburger Morgenpost" zufolge im Prozess gestanden, ein behindertes zwölfjähriges Mädchen schwer sexuell missbraucht zu haben. Demnach soll der Mann mit dem Kind im November 2018 auf einen Waldparkplatz gefahren sein und sie dort im Behinderten-Transporter seines Arbeitgebers vergewaltigt haben. Ein Zeuge beobachtete die Tat und benachrichtigte das Unternehmen. Die Chefin alarmierte die Polizei. 

Eine Auswertung von GPS-Daten hätte ergeben, dass der Mann in der Vergangenheit bereits öfter mit dem Mädchen auf den Parkplatz gefahren war. Es konnte ihm jedoch vor Gericht nur eine Tat nachgewiesen werden. Das Kind selbst sei aufgrund seiner Behinderung nicht in der Lage, sich vor Gericht zu äußern. Die Verteidigung beantragte eine Bewährungsstrafe, dem folgte das Gericht nicht. 

Quelle: "Hamburger Morgenpost"

Oestrich-Winkel: Mann stirbt beim Rasenmähen

Ein 79 Jahre alter Mann ist in Hessen beim Rasenmähen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, fuhr er am Donnerstagabend mit seinem Sitzrasenmäher über sein Grundstück, als er zu dicht an eine Böschung geriet und zwei Meter tief hinabstürzte. Der 79-Jährige wurde von seiner Partnerin gefunden, die sofort Hilfe holte. Die Rettungskräfte konnten dem Mann in Oestrich-Winkel, einer kleinen Stadt am Rhein nahe Wiesbaden, nicht mehr helfen.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Donnerstag, 9. Mai

Köln/Bonn: Eurowings-Maschine muss Start abbrechen

Schrecksekunde für Passagiere eines Flugzeugs in Köln: Wegen einer technischen Warnmeldung hat der Pilot einer Eurowings-Maschine am Donnerstagmittag kurz vor dem Abheben auf dem Flughafen Köln/Bonn den Start abgebrochen. Grund sei eine Warnung für das Höhenruder gewesen, sagte ein Eurowings-Sprecher. Die genaue Ursache dafür werde nun untersucht. Verletzt wurde nach seinen Angaben niemand. Das rapide Abbremsen sei für die Passagiere jedoch "ungewohnt" gewesen, weil sie nicht darauf eingestellt gewesen seien. Es habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die 115 Passagiere und die Crew bestanden.

Der Startabbruch sei ein Routinemanöver, das Pilot und Copilot beherrschten und das im Fall einer Warnmeldung vorgeschrieben sei, sagte der Sprecher. Der Airbus A320, der nach Klagenfurt  in Österreich fliegen sollte, rollte nach dem Stopp zurück auf seine Ausgangsposition. Die Passagiere sollten kurze Zeit später mit einem Ersatzflugzeug zum Ziel gebracht werden.

Quelle: dpa

Hamburg: Busfahrer verirrt sich - Fahrt endet an Hauswand

In Hamburg hat ein ortsunkundiger Fahrer mit einem Linienbus nach einer Irrfahrt am Donnerstagvormittag einen hohen Sachschaden verursacht. Wie die Polizei berichtet, fuhr der 53-Jährige mit einem Linienbus in eine enge Straße im Stadtteil Barmbek. "Bei dieser handelt es sich um eine Wohnstraße, die aufgrund von Engstellen nicht für die Durchfahrt von größeren Fahrzeugen geeignet ist", teilen die Beamten mit. Nach kurzer Zeit stieg der Fahrer aus, um sich zu orientieren. Als er bemerkte, dass der mit einem Fahrgast besetzte Bus weiterrollte, stieg er hastig wieder ein und verwechselte nach eigener Aussage in der Aufregung das Brems- mit dem Gaspedal. In der Folge kollidierte der Bus mit zwei geparkten Fahrzeugen, fuhr anschließend über den Gehweg, krachte gegen eine Hauswand und kam zum Stehen. Der Fahrgast blieb unverletzt, der Fahrer wurde mit einem Schock ambulant im Krankenhaus behandelt. 

Quelle: Polizei Hamburg 

Nachrichten aus Deutschland

Ein Linienbus kam in Hamburg nach einer Irrfahrt an einer Hauswand zum Stehen. 

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Leverkusen: Lkw-Fahrer stirbt während der Fahrt - Mann springt in führerlosen Lastwagen

Mit einer riskanten Rettungsaktion hat ein 43-Jähriger einen führerlosen Lastwagen auf der Autobahn 1 gestoppt. Der Fahrer des Fahrzeuges war zuvor kollabiert und starb. Zeugen hatten am Mittwochabend einen scheinbar führerlosen Lastwagen auf der A1 zwischen Leverkusen und Remscheid gemeldet, wie die Polizei Köln am Donnerstag mitteilte. 

Andere Lastwagenfahrer fuhren daraufhin hinter das Fahrzeug, um den restlichen Verkehr aufzuhalten. Währenddessen schlug der 43-jährige Mann nach Angaben der Polizei mit einem Nothammer das Fenster der Beifahrerseite des Fahrzeuges ein. Dann sprang er in den mit einer Geschwindigkeit von nur 15 Kilometern pro Stunde rollenden Lastwagen und brachte das Fahrzeug zum Stehen.

Wie genau der Mann in den Lastwagen sprang, war am Morgen noch unklar. Reanimationsversuche bei dem 54 Jahre alten Fahrer blieben erfolglos. Der WDR hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

Quelle: dpa

Düsseldorf: Gericht weist kuriose Klage von Ehepaar nach Bettenkauf ab

Wenn in einem Boxspringbett zwei getrennte Matratzen beim Liegen in der Bettmitte auseinander driften, stellt dies keinen Sachmangel dar. Dies entschied eine Berufungszivilkammer des Landgerichts Düsseldorf in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil. Die Revision ließen die Düsseldorfer Zivilrichter nicht zu.

In dem Rechtsstreit hatte ein Ehepaar auf Rückzahlung des Kaufpreises in Höhe von 1499 Euro für sein neues Boxspringbett geklagt, das über zwei getrennte, motorisiert verstellbare Liegeflächen verfügt. Die Kläger begründeten ihre Forderung damit, dass in dem Schlafmöbel die Matratzen und die auf den Matratzen liegenden Topper auseinander rutschten und eine Ritze bildeten. Bei einem Boxspringbett mit getrennten Matratzen sind die Matratzen und Topper durch das Kopfteil und einen Aufnahmebügel am Fußende gegen Verrutschen gesichert - und nicht wie bei herkömmlichen Betten durch Seitenwände. Schon das Amtsgericht Neuss verneinte in seiner erstinstanzlichen Entscheidung in dem Rechtsstreit einen Sachmangel, weil das Bett zum Schlafen als seinem eigentlichen Zweck geeignet sei. Die Berufungskammer des Düsseldorfer Landgerichts bestätigte nun dieses Urteil und stützte sich dabei auf das Sachverständigengutachten eines Raumausstatter- und Polsterermeisters. Eine Liegeprobe dieses Sachverständigen hatte nämlich ergeben, dass auch bei teils heftigen Bewegungen die Matratzen zwar leicht schwingen, aber in ihrer Position bleiben und nicht verrutschen.

Quelle: AFP     

Essen: 32-Jähriger entdeckt sein geklautes Werkzeug auf dem Flohmarkt

In Essen staunte ein 32-Jähriger bei einem Flohmarktbesuch nicht schlecht. Wie die Polizei am Montag mitteilte, entdeckte der Mann bereits Mitte April an einem der Stände Arbeitsmaschinen, die ihm zuvor gestohlen worden waren. Er konnte die Wekzeuge aufgrund individueller Merkmale eindeutig als seine identifizieren, wie die Polizei berichtet. Der geschädigte rief die Ordnungshüter, welche in der Folge knapp 200 Maschinen sicherstellte und katalogisierte. 88 davon konnten mittlerweile wieder ihren Besitzern übergeben werden. Die Geräte wurden zuvor bei Einbrüchen in Fahrzeuge, Lagerhallen oder Firmen gestohlen. Die Ermittlungen dauern an. 

Nachrichten aus Deutschland

Auf einem Flohmarkt in Essen wurden etliche geklaute Arbeitsmaschinen zum Verkauf angeboten

Quelle: Polizei Essen/Mühlheim an der Ruhr

Barkelsby: Hirsch nimmt Bad in Pool

Hirsch im Pool statt Einbrecher am Haus: Als er wegen lauter Geräusche einen Einbruch vermutete und in den Garten schaute, hat ein Mann in Schleswig-Holstein eine Hirschkuh in seinem Pool entdeckt. Denn statt Einbrechern, die über sein Grundstück in Barkelsby schlichen, schwamm das große Tier in der Nacht zu Donnerstag im Schwimmbecken des 62-Jährigen, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr konnte das Tier den Angaben zufolge wohlbehalten aus dem Wasser retten. Der Hirsch lief anschließend über die angrenzenden Felder davon. Ein daraufhin verständigter Jäger soll sich ein Bild von dem Tier machen.

Quelle: dpa


 Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 8. Mai

Willich: Unbekannte zünden Igel an

Wegen eines angezündeten Igels hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Willich Ermittlungen aufgenommen. Eine Frau entdeckte das verletzte Tier am Mittwoch in einem Papierkorb auf einem Spielplatz, wie die Polizei in Viersen mitteilte. Ein Spaziergänger barg den Igel und brachte ihn zu einem Tierarzt. Die Beamten suchen nun Zeugen, die an dem Spielplatz verdächtige Beobachtungen machten.    

Wegen angezündeter Igel hatte die Polizei in Willich in den vergangenen Jahren wiederholt ermitteln müssen. Im Jahr 2013 waren gleich eine ganze Reihe solcher Fälle bekannt geworden, in den Folgejahren wurden vereinzelte Funde von angezündeten Tieren gemeldet.

Herne: Frau nach Taxifahrt sexuell missbraucht und beinahe getötet

In Herne suchen Polizei und die Staatsanwaltschaft Bochum nach Zeugen in einem versuchten Tötungsdelikt und schwerem, sexuellen Übergriff auf eine 37-Jährige. Wie die Beamten am Mittwoch mitteilten, soll die Frau am frühen Sonntagmorgen (5. Mai) ein Taxi bestiegen haben. Dabei soll auch der Täter mitgefahren und am Wohnort der Frau mit ausgestiegen sein. "Dort hat er sich unter einem Vorwand Zugang zur Wohnung der Geschädigten verschafft, wo die Tatausführung letztlich erfolgte", heißt es in einer Mitteilung. Die Beamten der Mordkomission sucht in dem Zusammenhang nach Zeugen, insbesondere Besucher einer Veranstaltung in den Affenhack Studios, wo sich auch das Opfer vor der Tat aufhielt. Zudem werden als Zeugen Taxifahrer gesucht, die am Sonntagmorgen etwa in der Zeit von 2.45 Uhr bis 3.15 Uhr, neben der 37-Jährigen auch andere Besucher dieser Veranstaltung von der Werderstraße 51 a, weggefahren haben.

Quelle: Polizei Bochum

Köln: Einbrecher hinterlässt Fingerabdruck auf Torte

Sein Heißhunger auf Torte ist einem Einbrecher in Köln zum Verhängnis geworden. Der Mann hinterließ auf der Schoko-Glasur seine Fingerabdrücke - und konnte so identifiziert werden. Das Kölner Amtsgericht verurteilte den mehrfach vorbestraften Angeklagten zu einem Jahr und acht Monaten Haft ohne Bewährung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Zuvor hatten Medien über das Urteil vom Dienstag berichtet.

"Der Fingerabdruck auf der Schokoladentorte war im Prozess der einzige Beweis", sagte der Sprecher. Der 43 Jahre alte Angeklagte habe die Tat gestanden. Nach Feststellung des Gerichts war der damals obdachlose Mann im vergangenen Sommer mit einem unbekannten Komplizen in eine Wohnung eingebrochen. Das Duo packte einen Kleinwagen voll mit Beute - unter anderem einem Staubsauger, einer Küchenmaschine, Handys, Schminke und stapelweise T-Shirts.

Weil der 43-Jährige Hunger hatte, aß er in der Küche von diversen Lebensmitteln - auch von der Torte, die auf einem Tisch stand. Die Wohnungsbesitzer entdeckten nach ihrer Heimkehr den auffälligen Fingerabdruck - und stellten die Torte geistesgegenwärtig in den Kühlschrank, um die Spur zu sichern.

Quelle: dpa

Stuttgart: Flucht endet in Stau

In Stuttgart wollte die Polizei einen Autofahrer kontrollieren, der jedoch die Flucht ergriff. Wie die Beamten mitteilten, bemerkte eine Streifenwagenbesatzung den 28-jährigen Skodafahrer in einem Park. Als sich ein Beamter dem Fahrer näherte, gab der Gas. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Der Mann flüchtete durch den Wagenburgtunnel in den Stuttgarter Osten, stellenweise war er dort als Geisterfahrer unterwegs. Die Beamten mussten die Verfolgung abbrechen, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Nach einiger Zeit entdeckte ein Motorradpolizist den Skoda. Wieder gab der Fahrer Gas und fuhr auf die B10 in Richtung Esslingen. Dort wurde er vom Berufsverkehr ausgebremst. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Beamten mehrere Fahrzeugschlüssel unterschiedlicher Fabrikate. Auch fanden sie im Wagen britische Kennzeichen, die nicht mit der Zulassung des Fahrzeuges übereinstimmten. Darüber hinaus stand der Mann offensichtlich unter den Einfluss von Alkohol und Drogen. Die Polizei ermittelt.

Quelle: Polizei Bochum

Baesweiler: Betrunkene Frau rammt sechs Autos 

Im nordrhein-westfälischen Baesweiler hat eine Frau sechs geparkte Autos gerammt. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, war die 27-Jährige danach aus dem Wagen ausgestiegen und zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet. Offenbar war die Frau betrunken. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo ihr auch eine Blutprobe entnommen wurde. Die Beamten stellten den völlig demolierte sicher. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, war die Frau nicht im Besitz eines Führerscheins. Sie muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss verantworten.

Ein Unfallfoto der Polizei Aachen für Nachrichten aus Deutschland

Die Frau fuhr erst ihren Wagen zu Schrott und flüchtete dann zu Fuß vom Unfallort

Quelle: Polizei Aachen

Hörselberg-Hainich: Fallschirmspringer stirbt bei Zusammenstoß

In der thüringischen Gemeinde Hörselberg-Hainich ist am Mittwoch ein Fallschirmspringer tödlich verunglückt. Wie der "MDR" berichtete, war ein Mann bei einem Formationssprung in der Luft mit einer Frau zusammengestoßen. Retter versuchten, den Sportler am Boden wiederzubeleben, er verstarb jedoch vor Ort. Die 30-Jährige wurde dem Bericht nach schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden sollen Teil einer 24-köpfigen Fallschirmspringergruppe gewesen sein, die auf dem Gelände des Flugplatzes Kindel Formationssprünge übte.

Quelle: MDR

Leutenbach: Rettungsgasse als Geisterfahrer befahren

Im baden-württembergischen Leutenbach ist ein Motorradfahrer als Geisterfahrer durch eine Rettungsgasse gefahren. Wie die Beamten am Mittwoch berichteten, war der Leutenbachtunnel wegen eines Unfalls am Dienstagvormittag zeitweise gesperrt. Gegen 9 Uhr bemerkte eine Polizeistreife, die an der Auffahrt Nellmersbach den Verkehr regelte, einen 24-jährigen Motorradfahrer, der die Rettungsgasse entgegen der Fahrtrichtung befuhr, um die Bundesstraße zu verlassen. Unklar sei, ob er durch sein Verhalten auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Die Polizei sucht Zeugen.

Quelle: Polizeipräsidium Aalen

Ludwigshafen: Gaffer behindern Rettungseinsatz

In Ludwigshafen musste die Polizei am Dienstag mehrere Platzverweise erteilen. Wie die Beamten am Mittwochmorgen berichteten, war in einem Café am Berliner Platz ein 54-Jähriger zusammengebrochen. Während der Rettungseinsatz lief, bildete sich eine Menschenmenge vor dem Café und beobachtete die Helfer. Die Polizei musste daraufhin mehreren Gaffern Platzverweise erteilen, um einen reibungslosen Einsatz zu gewährleisten. Ein 52-Jähriger musste sogar kurzeitig gefesselt werden, da er mit geballten Fäusten die Einsatzskräfte bedrohte. Der 54-Jährige kam anschließend in ein Krankenhaus.

Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz

Zella-Mehlis: Rentner wird bei Baumfällarbeiten schwer verletzt

Im thüringischen Zella-Mehlis ist ein Mann bei Baumfällarbeiten schwer verletzt worden. Wie die Beamten mitteilten war der Mann am Dienstagnachmittag alleine in einem Waldgebiet und fällte dort Bäume, als er plötzlich durch herabfallendes Bruchholz getroffen und unter diesen eingeklemmt wurde. Der Mann musste nach Bergung durch die Feuerwehr reanimiert werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Quelle: Polizei Thüringen


 Nachrichten von Dienstag, den 7. Mai

Bocholt: Taube von mobilem Radarwagen geblitzt

Hätte sie ein Nummernschild, wären jetzt 25 Euro fällig: Im nordrhein-westfälischen Bocholt ist eine Taube im Flug geblitzt worden und hat der Stadt so einen Ansturm von Anfragen in den sozialen Netzwerken eingebracht. Die Stadt hatte in der vergangenen Woche das Blitzerfoto des Tieres auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht. Seither könne sich die Pressestelle vor Nachfragen kaum retten, sagte ein Mitarbeiter. Statt der vorgeschriebenen 30 Kilometer pro Stunde war die Taube laut Mitteilung mit Tempo 45 vor den mobilen Radarwagen geflattert.

Passiert sei das Ganze bereits im Februar. Aber die Auswertung der Bilder habe ein paar Tage gedauert, erklärte die Stadt. Nach Abzug der Toleranz von drei Stundenkilometern sei die rasende Taube noch immer um zwölf Stundenkilometer zu schnell gewesen, rechnete die Stadt vor. Fällig sei damit ein Verwarnungsgeld von 25 Euro. Entscheidend für den Auslöser sei die Bewegung des Tieres gewesen, erklärte der Sprecher der Stadt.

nachrichten deutschland - geblitzte taube

Zackig unterwegs: Diese Taube ist in Bocholt so etwas wie ein Social-Media-Star

DPA

Quelle: DPA

Erfurt: Apfelmus löst Sprengstoffalarm am Flughafen aus

Selbstgemachtes Apfelmus hat am Erfurter Flughafen Alarm ausgelöst. Bei der Sicherheitskontrolle schlug die von einer Familie mitgebrachte Babynahrung am Montag mehrfach in einem Gerät zur Sprengstoffkontrolle an, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Mit einem solchen Sprengstoffdetektorengerät werden Flüssigkeiten überprüft. Erst nach einer manuellen Nachkontrolle bekam die Familie ihr Apfelmus zurück und konnte ihren Flug ins türkische Antalya antreten.

Quelle: AFP

Marburg: Frau überweist Trickbetrüger sämtliche Ersparnisse

In Hessen ist eine Frau auf einen Trickbetrüger hereingefallen. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, hatte die 61-Jährige aus dem hessischen Marburg Anzeige erstattet, nachdem sie ihre sämtlichen Ersparnisse an einen angeblichen US-Soldaten überwiesen hatte – aus Liebe. Die Frau hatte seit Februar via Internet Kontakt zu dem Mann, der ihr weismachte, er befinde sich in einer Notlage. "In der Hoffnung auf eine Liebesbeziehung ließ die Frau alle Bedenken fallen und überwies in den nächsten Wochen auf Konten ins Ausland ihre gesamten Ersparnisse. Der Schaden beläuft sich auf etwa 110.000 Euro! Das Geld wird wohl für immer verschwunden bleiben", heißt es in einer Mitteilung.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen

Wolfsburg: Streit im Friseursalon eskaliert

In Wolfsburg (Niedersachsen) ist ein Streit in einem Friseursalon eskaliert. Wie die Polizei berichtete, gingen gegen 13.30 Uhr erste Notrufe ein. Ein 21-Jähriger war demnach mit dem 49-jährigen Inhaber aneinandergeraten. Der Jüngere griff dann zu einem "gefährlichen Gegenstand" und verletzte den Älteren damit. Dieser ergriff dann zusammen mit zwei Angestellten und einem Kunden die Flucht und verschloss die Ladentür. Das verärgerte den 21-Jährigen offenbar so sehr, dass er anfing, zu randalieren. Er schmiss Gegenstände gegen die Scheibe, die dadurch stark beschädigt wurde, wie es heißt. Als die Beamten mit mehreren Streifenwagen anrückten, floh er über das Untergeschoss.Der Friseursalonbesitzer wurde medizinisch versorgt und zur weiteren Untersuchung ins Wolfsburger Klinikum verbracht. Der Hintergrund für die Streitigkeiten ist bislang noch unklar. Die Polizei ermittelt.

Quelle: Polizei Wolfsburg

Alleshausen: Dreijähriger bei Unfall schwer verletzt

In Baden-Württemberg ist ein Kleinkind bei einem Unfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, war ein 24-Jähriger gegen 17.30 Uhr mit seinem Feldhäcksler zwischen Alleshausen und Bischmannshausen (Landkreis Biberach) unterwegs. Vor ihm fuhr ein Traktor. Nachdem dieser einen Feldweg passierte, rannte ein Dreijähriger auf den Verbindungsweg. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte der Mann nach rechts. Dennoch stieß die Arbeitsmaschine gegen den Jungen. Der Dreijährige stürzte und verletzte sich schwer. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm

Karlsruhe: Abgetrenntes Fingerglied liegt auf Gehweg 

In Karlsruhe hat die Polizei ein abgerissenes, vorderes Fingerglied mit Fingernagel auf einem Gehweg gefunden. Den Beamten wurde der Fund bereits am Freitag gemeldet, wie es in einer Pressemitteilung von Dienstag heißt. Das Fingerstück wurde daraufhin sichergestellt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte jedoch weder ein Unfall noch eine Straftat mit dem Finger in Verbindung gebracht werden. Auch Anfragen in sämtlichen umliegenden Krankenhäusern führten bislang zu keiner Spur, heißt es. Untersuchungen des Fingergliedes lassen weder Rückschlüsse auf die zugehörige Person noch auf Geschlecht oder Alter zu. Das Fingerglied lag ohne sonstige Spuren und Blutanhaftungen auf dem Gehweg nahe einem Hoftor. Die Beamten gehen daher davon aus, dass es eventuell nachträglich dort abgelegt wurde. Einem Anwohner war kurze Zeit vor dem Fund eine Kindergruppe mit Tretrollern aufgefallen, welche sich in dem Bereich aufgehalten hatten. Ob diese im Zusammenhang mit dem Fund stehen, ist derzeit unbekannt. Die Polizei ermittelt.

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe

Hemer: Betrunkener und zugedröhnter Mann belagert Friseursalon

Im nordrhein-westfälischen Hemer erreichte die Polizei ein Hilferuf aus einem Friseursalon. Ein Betrunkener halte sich in dem Laden auf und wolle nicht mehr gehen. Wie die Polizei berichtete, konnte er sich gegenüber den Beamten nicht mehr vernünftig artikulieren, da er neben Alkohol offensichtlich auch unter Einfluss anderer Drogen stand. Bei seiner Durchsuchung entdeckten die Beamten in seinen vollgestopften Jackentaschen zwei volle Parfüm-Flaschen, eine davon mit dem Aufdruck "Tester". Außerdem fanden die Beamten zwei Bluetooth-Sound-Boxen, einen Rasierer samt Klingen, eine Packung Haargel und eine Dose Pfefferspray. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Ladendiebstahls. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus.

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

Osann-Monzel: Mann findet alte Weltkriegsmunition in Ferienhaus

Im rheinland-pfälzischen Osann-Monzel hat ein Mann in seinem Ferienhaus alte Weltkriegsmunition gefunden. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, meldete sich der Eigentümer telefonisch bei den Beamten und gab an, beim Entrümpeln eines verwinkelten Schuppens darauf gestoßen zu sein. Vor Ort stellten die Polizisten dann eine Kiste mit verrosteter, scharfer Munition sicher. Der Mann teilte mit, dass er das Ferienhaus vor 40 Jahren gekauft habe. Jetzt kümmert sich der Kampfmittelräumdienst, um die Entsorgung.

Eine Kiste mit alter Weltkriegsmunition

In einem Schuppen lagerte die Kiste mit alter Munition

Quelle: Polizeidirektion Wittlich

A44 bei Geseke: Autobahn nach Unfall stundenlang gesperrt

Schwerer Unfall auf der A44 bei Geseke (Nordrhein-Westfalen): Dort war gegen 2.30 Uhr ein 47-Jähriger mit seinem Autotransporter in Richtung Kassel aus bislang noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und prallte rechts gegen die Schutzplanke. Beim Gegenlenken brach sein Anhänger aus und er verlor die Kontrolle über das Gespann, welches durch die Mittelleitplanke krachte. Dabei riss laut Polizei der Anhänger ab, stürzte auf den linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn und blieb auf der Seite liegen. Auf der Gegenfahrbahn konnte ein 57-Jähriger nicht mehr bremsen und krachte mit seinem Wagen in den Anhänger. Der Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Ein Lkw-Fahrer, der ebenfalls in Richtung Kassel unterwegs war, stieß mit einem der vier Autos zusammen, die bei dem Unfall von dem Anhänger auf die Fahrbahn gefallen waren. Die A44 musste mehrere Stunden lang voll gesperrt werden. Seit etwa 7.30 Uhr ist die Fahrbahn in Richtung Kassel einspurig befahrbar. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 450.000 Euro.

Quelle: Polizei Dortmund


 Nachrichten von Montag, den 6. Mai

Ulm: Pflegerin wegen Vergewaltigung von dementen Senioren angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Ulm hat eine 47 Jahre alte Pflegerin wegen Vergewaltigung von demenzkranken Senioren angeklagt. Die Beschuldigte soll ihre Opfer während der Körperpflege sexuell misshandelt und dabei für einen Bekannten Videos und Fotos gemacht haben, wie die Anklagebehörde am Montag mitteilte. 

Der Frau werde vorgeworfen, zwischen August und Oktober 2017 in einem Pflegeheim im Landkreis Göppingen in zwei Fällen Heimbewohnerinnen im Intimbereich berührt zu haben, ohne dass dies medizinisch oder pflegerisch indiziert gewesen sei. Dabei sei es zum Eindringen in den Körper der an Demenz leidenden Opfer gekommen. Weil diese völlig hilflos gewesen seien, bewerte die Staatsanwaltschaft die Taten als Vergewaltigungen. 

Die sexuellen Handlungen habe die Beschuldigte mit ihrem Handy gefilmt und fotografiert. In vier weiteren Fällen soll die Altenpflegerin Bilder und Filme von nackten Heimbewohnern gemacht haben. Die Bild- und Videodateien habe sie einem Chatpartner geschickt, der sie dazu aufgefordert haben soll. Gegen diesen Mann läuft ein separates Ermittlungsverfahren. 

Quelle: DPA

Berlin: Betrunkene Schwangere prügelt sich mit anderer Frau

Eine betrunkene Schwangere hat in Berlin eine andere Frau krankenhausreif geschlagen. Die beiden Frauen lieferten sich am Samstag vor dem Ostbahnhof eine Auseinandersetzung, in deren Folge eine 39-Jährige in eine Klinik kam, wie die Bundespolizei Berlin am Montag mitteilte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,93 Promille bei der Schwangeren.    

Die 35-Jährige schlug demnach zunächst auf ihre Gegnerin ein, die daraufhin zu Boden stürzte. Anschließend soll sie wiederholt gegen den Kopf und den Oberkörper der am Boden liegenden Frau getreten haben. Das Opfer erlitt dabei starke Blutungen und Schwellungen im Gesicht.    

Die Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die bereits mehrfach durch Gewaltstraftaten aufgefallene 35-Jährige wieder entlassen.

Quelle: AFP

Mainz: Fünf Männer beschädigen an Ampel haltendes Auto

Ein kurioser Fall beschäftigt die Polizei im rheinland-pfälzischen Mainz. Wie die Beamten am Montag mitteilten, musste ein 24-Jähriger am Samstag gegen Mitternacht mit seinem Wage an der Kaiserstraße an einer roten Ampel halten, als plötzlich fünf Männer vor ihm auftauchten und ihm befahlen, auszusteigen. Als die Ampel auf Grün sprang, wurde der Fahrer am Losfahren gehindert. Die Männer schlugen und traten auf das Auto ein. Als sie kurz davon abließen, gab der Fahrer Gas und fuhr davon. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen. 

Quelle: Polizeipräsidium Mainz

Obermehler: Hundekauf endet im Krankenhaus

Im thüringischen Obermehler wollten ein Vater und sein Sohn einen belgischen Schäferhund kaufen. Wie die Polizei berichtete, wollten die beiden 19 und 51 Jahre alten Männer mit dem Tier noch eine Runde Spazierengehen, ehe sie sich für einen Kauf entscheiden. Der dreijährige Hund soll dann plötzlich den Sohn in den Arm gebissen haben. Als der Vater seinem Sohn helfen wollte, attackierte der Hund auch ihn. Beiden Männern gelang es noch das Tier bis zum Eintreffen der Hundehalterin festzuhalten, bevor beide mit schweren Armverletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurden. Warum der Hund zubiss, muss nun geklärt werden.

Quelle: Thüringer Polizei

Oberursel: Raubüberfall mit Maschinengewehr auf Café

In der Nacht zu Montag haben Unbekannte ein Café im hessischen Oberursel überfallen. Wie die Polizei berichtet, stürmten mehrere mit Sturmhauben maskierte Personen gegen kurz vor vier Uhr den Geschäftsraum und bedrohten die Anwesenden mit einem Maschinengewehr. Sie forderten die Gäste auf, ihnen ihr Bargeld auszuhändigen und versprühten Reizgas. Dabei wurde mindestens ein Gast leicht verletzt. Die Täter flohen mit rund 8000 Euro in einem weißen Mercedes in Richtung Bahnhof. Eine Fahndung nach ihnen verlief bislang erfolglos. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Einem Polizeisprecher zufolge stammt das erbeutete Geld vermutlich zu einem Teil aus der Kasse der Gastronomie, zum anderen Teil aus dem privaten Besitz der Gäste. Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich der Raubüberfall nach dem offiziellen Ladenschluss des Lokals - die Gäste waren nach Polizeiangaben vermutlich Bekannte, die sich zu einem privaten Treffen im Café zusammengefunden hatten. Von den Tätern fehlte am Montag zunächst jede Spur. Eine Fahndung, zu der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, blieb erfolglos.

Das Europa-Café in Oberursel wurde in der Nacht zu Montag überfallen

Dieses Café in Oberursel wurde in der Nacht zu Montag überfallen

DPA

Quelle: Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden / DPA

Kiel: Großbrand in Lagerhalle am Nord-Ostsee-Kanal 

Ein Großbrand in einer Lagerhalle am Nord-Ostsee-Kanal in einem Waldgebiet in Kiel hielt am Morgen die Feuerwehr in Atem. Kurz vor sechs Uhr gingen mehrere Notrufe ein, wie die Rettungskräfte am Montagmorgen berichteten. Eine 700 Quadratmeter große Lagerhalle, in der Oldtimer und Reifen eingelagert waren, stand in Flammen. Rund 100 Rettungskräfte kämpften gegen die Flammen. Mehrere Feuerwehren aus dem Umland kamen, um ihre Kollegen dabei zu unterstützen. Gegen 7.15 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten werden sich den gesamten Vormittag hinziehen, hieß es.

Quelle: Feuerwehr Kiel

Nordsee: Frau stirbt bei Segeljacht-Unfall

Vor Horumersiel im Landkreis Friesland ist am Sonntag eine Segelkacht gekentert. Dabei ist eine 29-jährige Frau ums Leben gekommen. Wie die Wasserschutzpolizei berichtet, war die Jacht auf der Außenjade gekentert. Drei der vier Besatzungsmitglieder konnten die Seenotretter lebend bergen. Die Frau trieb bewusstlos im Wasser, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Das kieloben treibende Schiff wurde von den Seenotrettern zunächst an die Wattkante geschleppt. Warum das Boot kenterte, ist noch unklar. Erste Ermittlungen lassen jedoch vermuten, dass starker Wind die Ursache war. Zum Zeitpunkt der Havarie gab es auf der Jade Nordwind der Stärke fünf mit eineinhalb Meter hohen Wellen. Die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Wasserschutzpolizei Oldenburg


Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 29. April bis 5. Mai 2019 lesen Sie hier:

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