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"Willst du ...?!": Heiratsantrag: Ideen und No-Go's für die perfekte Verlobung

Es ist eine der schwierigsten Fragen des Lebens, denn – sind wir doch mal ehrlich – die Antwort muss sitzen. Sie muss schlicht und einfach lauten: Ja! Aber wie gelingt der Heiratsantrag perfekt? Ein paar Tipps, Ideen – und Warnungen.

Heiratsantrag

Moment für die Ewigkeit: Wie gelingt der Heiratsantrag?

Um den Heiratsantrag ranken sich unzählige Geschichten. Das liegt einerseits daran, dass er dermaßen mit Erwartungen und Ansprüchen überfrachtet ist, die zudem extrem subjektiv und unterschiedlich sind – manche mögen's so romantisch wie möglich, manche lieber verrückt, und manchen ist das Drumherum ganz egal, solange die Frage nur gestellt wird und die Antwort "JA!" lautet.

Und da liegt auch die größte Spannung, denn natürlich ist der Heiratsantrag beziehungsweise die Verlobung das Nadelöhr einer jeden glücklichen Beziehung, in der es (vermeintlich) Zeit für den nächsten Schritt ist: Wer sich wagt zu fragen, ob der geliebte Partner sie oder ihn heiraten will, der hofft auf Zustimmung. Und wenn ihr oder ihm diese verwehrt wird, hat das Paar erstmal ein Problem – oder zumindest ordentlich Diskussionsbedarf.

Der Heiratsantrag: So geht's – und so nicht

Der Entschluss: Wer fragt, sollte sich dabei nicht von falsch verstandener Erwartungshaltung oder irgendwelchen pseudo-romantischen Vorstellungen treiben lassen, sondern ausschließlich von der festen Überzeugung, dass dies der einzigartige Mensch ist, mit dem sie oder er den Rest des Lebens verbringen möchte. Denn wer diese Überzeugung nicht hat, kann sie erst recht nicht vom Partner einfordern.

Wichtig: Die verbreitete Meinung, dass gefälligst der Mann zu fragen hat, ist längst überholt. Zwar werden viele Frauen, für die eine Verlobung immer noch Männersache ist, an dieser Stelle abwinken – verboten ist es trotzdem nicht. Frauen, die das Gefühl haben, das Heft selbst in die Hand nehmen zu wollen, sollten sich deshalb nicht von veralteten gesellschaftlichen Vorstellungen abhalten lassen.

Die Ortswahl: Theoretisch eignet sich fast jeder Ort der Welt für den Antrag, sofern eine emotionale Connection des Paares zur Location besteht: der Ort des Kennenlernens, das Restaurant des ersten Dates, der Strand im Urlaub, das Ruderboot auf dem See, das kleine Kino – romantisch kann der Heiratsantrag überall werden.

Wichtig ist aber auch die Form, in der die Frage aller Fragen gestellt wird: ganz schlicht, in Form eines Songs, als kleines Rätsel – auch hier gilt: alles eine Frage der Persönlichkeit des Gefragten, aber auch des Fragestellers. Denn auf keinen Fall sollte dieser sich verstellen. Das kann nur schiefgehen.

Der Überraschungseffekt: Der Partner oder die Partnerin ist ein Kontrollfreak und plant schon jetzt den Urlaub für Herbst 2021? Dann solltet ihr euch an dieser Stelle gut überlegen, ob ihr ihn oder sie ernsthaft mit der überfallartigen Antragsvariante aus dem Nichts überrumpeln wollt. Wer weiß, dass seine große Liebe eher leicht aus der Fassung zu bringen ist, sollte sich vorher lieber vorsichtig herantasten. Wenn sich der Herzensmensch allerdings gerne überraschen lässt, sind der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt – im Gegenteil: von der gemieteten Werbefläche bis zum Kniefall auf dem Klo ist alles möglich.

Die Show: Mit öffentlichen Heiratsanträgen ist es so eine Sache. Wenn Traumfrau oder -mann nicht auf die große Show steht, sollte man nicht auf der Stadionleinwand oder per Flashmob fragen. Abgesehen davon, dass durch jegliches Publikum unnötiger Druck von außen auf den Gefragten ausgeübt wird. Wenn dieser das nicht abkann: unbedingt vermeiden! Und wenn doch ... kann es natürlich auch sehr schön werden:

Der Ring: Wer den RICHTIGEN Ring schon vor der Verlobung kaufen möchte, sollte den Geschmack des geliebten Menschen schon sehr, sehr, SEHR gut kennen, denn sonst ist die Anschaffung eindeutig zu teuer. Dann solltet ihr es lieber mit einem provisorischen Ring versuchen und das Original später gemeinsam aussuchen. Klingt ein bisschen pragmatisch, macht aber Sinn. Könnt ihr uns glauben.

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Das Wichtigste: Setzt sich aus allen vorherigen Punkten zusammen. Denn am Ende kommt es ausschließlich darauf an, dass der Antrag auf die persönlichen Vorlieben des Partners ebenso zugeschnitten ist und gleichzeitig die Verbindung und die gemeinsame Geschichte des Paares unterstreicht.

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